Anzeige
Baden-Württemberg
14.04.22, 10:06 Uhr

Kampagne soll Akzeptanz des Tourismus erhöhen

Das Land Baden-Württemberg will mit einer Kampagne die Akzeptanz des Tourismus bei den Einheimischen erhöhen.

Foto: iStock
Das Land Baden-Württemberg will mit einer Kampagne die Akzeptanz des Tourismus bei den Einheimischen erhöhen. Aktuellen Studien zufolge herrscht in großen Teilen der Bevölkerung Skepsis gegenüber dem Gastgewerbe. Um dem entgegenzuwirken, stellt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus ein neues Projekt vor. Ziel ist es, im intensiven Austausch mit der Bevölkerung umfassend über den Nutzen der Freizeitindustrie zu informieren und deren Vorteile aufzuzeigen. Die Bewohnerinnen und Bewohner Baden-Württembergs werden dazu ermutigt, sich aktiv an der Kampagne zu beteiligen und mit lokalen Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen. Zentrales Element der Kampagne ist die direkte Ansprache der Bevölkerung per „Du“, um jeden Einzelnen mitzunehmen.

Konkret vereint das neue Projekt eine Werbekampagne mit verschiedenen Formaten und Veranstaltungen, die auf eine hohe Bürgerbeteiligung abzielen. Da die einzelnen Reiseregionen in Baden-Württemberg die Rolle des Tourismus teils sehr unterschiedlich bewerten, wird dieser regionale Unterschied auf im Zuge des Projekts und der Kampagne berücksichtigt. Insgesamt finden in den kommenden Wochen und Monaten Regionalkonferenzen und sogenannte „DUaloge“ in sechs Regionen statt. Um mit der jeweiligen Bevölkerung gezielt ins Gespräch zu kommen, sind die Themen regional unterschiedlich aufgebaut.

Zusätzlich sieht die Kampagne eine Roadshow vor, um den Bürgerinnen und Bürgern direkt die Vorteile des Tourismus mit Infomaterial aufzeigen. Außerdem wird ein Innovationswettbewerb ausgerufen, bei dem kreative Lösungsansätze für Probleme im Tourismussektor gesucht werden. „Der Tourismus wirkt als Motor und Stabilisator der lokalen Entwicklung und stärkt die regionale Standortqualität“, sagt Staatssekretär Dr. Patrick Rapp. „Mit der neuen Kampagne gehen wir auf die unterschiedlichen Begebenheiten und Bedürfnisse der Regionen in unserem Land ein.“