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Corps Touristique
30.03.22, 11:03 Uhr

Engagement für den Afrika-Tourismus

Hanna Kleber, Präsidentin des Corps Touristique, hat kürzlich vor Abgeordneten des Bundestags gesprochen.

Foto: iStock
Hanna Kleber, Präsidentin des Corps Touristique, hat kürzlich vor dem Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestags gesprochen. Dabei hat sie die schwerwiegenden Auswirkungen der Corona-Reiserestriktionen auf Entwicklungs- und Schwellenländer, insbesondere afrikanische Destinationen, thematisiert.

„Die pauschalen Reisebeschränkungen während der Pandemie, die vor allem die Länder Afrikas vom internationalen Reiseverkehr abschnitten, haben die Menschen, aber auch den Tier- und Naturschutz in den Zielregionen stark getroffen und sich als unangemessen herausgestellt", erklärte Kleber vor den Abgeordneten. Nach dem Wegfall der Restriktionen sei es nun umso wichtiger, den Afrika-Tourismus wiederzubeleben und auch neuen Destinationen auf dem Kontinent eine Stimme zu verschaffen.

Um die Stimme des Afrika-Tourismus zu stärken, hatte Kleber zu Beginn der Pandemie die Task Force "Voice4Africa" initiiert, deren Fokus in den letzten zwei Jahren auf der Lobbyarbeit für die Aufhebung der Reisebeschränkungen lag. Nun will die Initiative unter dem Dach der Touristik-PR Agentur KPRN Network auf die gezielte Vermarktung afrikanischer Destinationen und Tourismusprodukte im deutschsprachigen Markt setzen.

Laut DRV trägt der deutsche Tourismus 4,1 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt auf dem afrikanischen Kontinent bei. Diesen Anteil gelte es weiter zu erhöhen, denn die Reisewirtschaft sei ein wichtiger Motor für nachhaltige Entwicklung, der alle Teile der Bevölkerung erreiche.

Das Corps Touristique ist die Interessengemeinschaft und das Sprachrohr der ausländischen und nationalen Tourismusorganisationen in Deutschland.