Verband09.02.22, 15:37 Uhr
DRV begrüßt Kurzarbeitergeld-Verlängerung
Die Bundesregierung hat heute grünes Licht gegeben, damit die maximale Bezugsdauer des Kurarbeitergeldes von 24 auf bis zu 28 Monate verlängert wird.

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Die Bundesregierung hat heute grünes Licht gegeben, damit die maximale Bezugsdauer des Kurarbeitergeldes von 24 auf bis zu 28 Monate und längstens bis 30. Juni verlängert wird. Gleichzeitig sollen die Erleichterungen für den Bezug des Kurzarbeitergeldes sowie die erhöhten Leistungssätze bei längerer Kurzarbeit bis Ende Juni bestehen bleiben. Die Regelung wäre ohne die Verlängerung zum 31. März ausgelaufen. „Das Kurzarbeitergeld hat sich als überaus wirksames Instrument zur Sicherung von Arbeitsplätzen während der Corona-Pandemie erwiesen", begrüßt DRV-Präsident Norbert Fiebig die Entscheidung. „Wir haben zahlreiche Gespräche geführt und sind sehr erleichtert, dass die Politik hier noch rechtzeitig entschieden hat.“ Nach einer DRV-Umfrage hätten sonst über 40 Prozent aller befragten Unternehmen Personal abbauen müssen.
Bisher nicht entschieden ist die Frage der Sozialversicherungsbeiträge während der Kurzarbeit. Diese werden den Arbeitgebern seit Beginn des Jahres nur noch zu 50 Prozent erstattet. „Das bedeutet eine erhebliche Kostenbelastung für die Unternehmen", so Fiebig. „Wir appellieren daher dringend an die Ampel-Koalition, diese rückwirkend zum 1. Januar wieder zu ermöglichen." Außerdem setzt sich der Verband für eine weitere Verlängerung der Überbrückungshilfe ein. Fiebig: „Eine Entscheidung ist bei der nächsten MPK notwendig."
Bisher nicht entschieden ist die Frage der Sozialversicherungsbeiträge während der Kurzarbeit. Diese werden den Arbeitgebern seit Beginn des Jahres nur noch zu 50 Prozent erstattet. „Das bedeutet eine erhebliche Kostenbelastung für die Unternehmen", so Fiebig. „Wir appellieren daher dringend an die Ampel-Koalition, diese rückwirkend zum 1. Januar wieder zu ermöglichen." Außerdem setzt sich der Verband für eine weitere Verlängerung der Überbrückungshilfe ein. Fiebig: „Eine Entscheidung ist bei der nächsten MPK notwendig."

