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Ferienzeiten
01.02.22, 13:37 Uhr

Sunny Cars warnt vor Mietwagen-Knappheit

Sunny Cars warnt vor Mietwagen-Engpässen vor allem in den Ferienzeiten. Es fehlten Mietwagen auf dem gesamten Markt.

Foto: Sunny Cars
Sunny Cars warnt vor Mietwagen-Engpässen vor allem in den Ferienzeiten. Es fehlten Mietwagen auf dem gesamten Markt. Es könne deshalb zu gravierenden Engpässen kommen. Die Gründe für die Knappheit sind laut Sunny Cars vielschichtig. So fehlten durch Produktionsrückgänge infolge der Corona-Pandemie generell Neuwagen auf dem Markt und damit auch den Autovermietern. Weiterhin hätten viele Flottenanbieter ihre Flotten auf Grund der unsicheren Gesamtlage erheblich reduziert. Auch dauerten fällige Reparaturen viel länger, weil Ersatzteile zum Teil erst nach langer Wartezeit verfügbar seien. In Portugal, zum Beispiel, werde die Mietwagen-Flotte für 2022 nur 45 bis 50 Prozent im Vergleich zum Reisejahr 2019 ausmachen.

„Außerdem haben sich die Buchungsgewohnheiten der Kunden in der Pandemie verändert“, sagt Geschäftsführer Thorsten Lehmann. „Reisen werden derzeit generell sehr viel kurzfristiger gebucht, was für die Veranstalter und Mietwagenanbieter eine gewisse Unplanbarkeit bedeutet.“ Die genannten Faktoren führen Lehmann zufolge dazu, dass für die Ferienzeiten und speziell in den Sommermonaten mit einer „überaus dynamischen Preisentwicklung zu Ungunsten der Urlauber“ zu rechnen ist. „Es empfiehlt sich, sehr frühzeitig auch den Mietwagen mit der jeweiligen Reise zu buchen“, betont Lehmann.

Mit der eigenen Buchungsentwicklung zeigen sich die Unternehmenschefs Kai Sannwald und Thorsten Lehmann zum aktuellen Zeitpunkt zufrieden. „Vergleichen wir den Umsatz in den Zeiträumen November 2018 bis Januar 2019 mit November 2021 bis Januar 2022, liegen wir bei einem Minus von circa neun Prozent. Da wir mit einer deutlich reduzierten Kostenstruktur agieren, sehen wir hier sogar eine insgesamt positive Entwicklung.“ Bei den Stornierungen sehen sie sogar eine überaus positive Entwicklung. Gab es in den vergangenen Monaten pandemiebedingt Stornoquoten von bis zu 30 Prozent, liegt sie aktuell bei unter 20 Prozent. „Dies lässt darauf schließen, dass die bestehenden Buchungen nun auch die Chance haben, durchgeführt zu werden.“