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ASR
26.01.22, 17:01 Uhr

„Urlauber müssen auf Prioritätenliste“

Der ASR ist enttäuscht darüber, dass die Ministerpräsidentenkonferenz Urlauber nicht auf die Prioritätenliste für die knappen PCR-Tests gesetzt hat.

Foto: iStock
Der ASR zeigt sich enttäuscht darüber, dass die Ministerpräsidentenkonferenz nur Ältere, Vorerkrankte und das Personal im Gesundheitswesen, aber nicht Urlaubsreisende auf die Prioritätenliste für die knappen PCR-Tests gesetzt hat. „Der Urlauber hat seine Reise im Vertrauen darauf gebucht, dass er den für die Einreise benötigten negativen PCR-Test rechtzeitig vor Reisebeginn buchen kann und das Ergebnis fristgerecht vorliegen hat“, klagt Vizepräsidentin Anke Budde. Zählten Urlauber nicht zu den priorisierten gesellschaftlichen Gruppen, bestehe die Gefahr, dass PCR-Tests für Urlaubsreisen nur noch teuer in privaten Laboren erfolgen könnten. Damit entstünden je nach Dringlichkeit hohe zusätzliche Kosten. Alternativ bleibe nur die kurzfristige Stornierung der Urlaubsreise, wobei sich dann die Frage stelle, wer die Kosten dafür trage. Dem ASR zufolge gibt es bereits Anfragen von Kunden für die Finanzierung der privaten PCR-Tests durch die Reisebüros und Veranstalter. „Die ohnehin schon schwer gebeutelte Tourismusbranche braucht Maßnahmen, die ihre Wirtschaftlichkeit stärkt und nicht weiter schwächt“, so Budde.