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Aktionsbündnis Tourismusvielfalt
26.01.22, 10:02 Uhr

Kurzarbeitergeld soll länger fließen

Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV)fordert erneut eine Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds.

Foto: iStock
Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV), in dem sich 28 Branchenverbände zusammengeschlossen haben, fordert erneut eine Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds. Die Hilfe wird maximal 24 Monate gezahlt. Angesichts steigender Infektionszahlen weltweit und stark eingeschränktem Reiseverkehr zu kurz, findet das Aktionsbündnis.

„In rund 40 Prozent unserer Betriebe sind die Mitarbeitenden seit Beginn der Pandemie in Kurzarbeit“, sagt Sprecherin Petra Thomas. „Dies bedeutet 24 Monate, in denen viele Bustouren, Fernreisen oder Winterurlaube nicht oder nur stark eingeschränkt stattfinden konnten. Wird die Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds nicht verlängert, stehen die Unternehmen vor der Wahl, entweder das wirtschaftliche Risiko einzugehen, in unsicherer Lage die Beschäftigten wieder voll einzusetzen, oder aber nach zwei Jahren Hoffen und Bangen doch zu entlassen.“

Um die Gehälter wieder in vollem Umfang zu zahlen, fehlten den Unternehmen die Rücklagen. Deshalb droht dem ATV zufolge mit Ablauf der 24 Monate eine Kündigungswelle. Die Unternehmen bräuchten jetzt Unterstützung und Planungssicherheit, ob sie ihre Mitarbeitenden weiterhin halten können. Thomas: „Die Tourismuswirtschaft ist ohnehin von einem zunehmenden Mangel an Fachkräften betroffen.“