Europa18.01.22, 12:26 Uhr
So bremst Corona den Kreuzfahrt-Boom aus
Dass Corona den Kreuzfahrt-Boom gestoppt hat, ist kein Geheimnis. Doch jetzt gibt es Zahlen, die das ganze Ausmaß deutlich machen.

Foto: iStock
Dass die Corona-Pandemie den Kreuzfahrt-Boom ziemlich rüde gestoppt hat, ist kein Geheimnis. Doch jetzt gibt es Zahlen der EU, die das ganze Ausmaß deutlich machen. Im Jahr 2020 starteten rund 530 000 Passagiere eine Hochseekreuzfahrt in der EU - 93 Prozent weniger als 2019. Im Vor-Corona-Jahr gingen noch 7,4 Millionen Passagiere an Bord und bescherten der Branche damit erneut einen Rekord.
Die überwiegende Mehrheit der Passagiere begann ihre Kreuzfahrt im Jahr 2020 in einem von fünf EU-Mitgliedstaaten: Mit 222 000 Passagieren machte Spanien 42 Prozent des EU-Gesamtvolumens aus, gefolgt von Italien (24 Prozent), Frankreich (18 Prozent), Deutschland (10 Prozent) und Belgien (3 Prozent). Im Vergleich zum Jahr 2019 verzeichneten alle Länder massive Einbrüche der Passagierzahlen, auch Deutschland. Von den deutschen Kreuzfahrthäfen an Nordsee und Ostsee starteten im vergangenen Jahr rund 96 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr eine Hochseekreuzfahrt.
Die überwiegende Mehrheit der Passagiere begann ihre Kreuzfahrt im Jahr 2020 in einem von fünf EU-Mitgliedstaaten: Mit 222 000 Passagieren machte Spanien 42 Prozent des EU-Gesamtvolumens aus, gefolgt von Italien (24 Prozent), Frankreich (18 Prozent), Deutschland (10 Prozent) und Belgien (3 Prozent). Im Vergleich zum Jahr 2019 verzeichneten alle Länder massive Einbrüche der Passagierzahlen, auch Deutschland. Von den deutschen Kreuzfahrthäfen an Nordsee und Ostsee starteten im vergangenen Jahr rund 96 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr eine Hochseekreuzfahrt.

