VIR13.12.21, 16:01 Uhr
Wenig Schlichtungsfälle bei Online-Anbietern
Nach einer Pilotphase zeigt sich der Verband Internet Reisevertrieb mit der Zusammenarbeit mit der Schlichtungsstelle für den Personenverkehr zufrieden.

Foto: iStock
Nach einer zweijährigen Pilotphase zeigt sich der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) mit der Zusammenarbeit mit der Schlichtungsstelle für den Personenverkehr (SÖP) zufrieden. Die Zahl der zu schlichtenden Streitfälle zwischen Verbrauchern und den digitalen Reiseanbietern ist im Verhältnis zu der hohen Zahl an Buchungen sehr niedrig. Die Quote der Schlichtungen liegt bei den Online-Anbietern laut VIR bei 87 Prozent.
In knapp zwei Jahren der Zusammenarbeit des Verbands und den angeschlossenen Mitgliedern wie Weg.de, Holidaycheck und Expedia mit der SÖP kam es zu rund 420 Schlichtungsfällen im Bereich der Pauschalreise. Davon entfielen mehr als 40 Prozent auf die Monate Juni bis August 2020, also die Sommerreisezeit in der Coronakrise. Zum Vergleich: Insgesamt gingen bei der Schlichtungsstelle im Jahr 2020 rund 41.000 Anträge ein, im ersten Halbjahr lag die Zahl bei rund 8.300.
„Unternehmen, die Beschwerden ihrer Kunden gut bearbeiten, haben auch wenige Schlichtungen", sagt VIR-Vorstand Michael Buller. Die hohe Kundenzufriedenheit zeige sich in der Folge auch in den Buchungszahlen, denn im vergangenen Sommer hätten die digitalen Anbieter bereits über 70 Prozent des Vor-Corona-Niveaus von 2019 erreicht.
In knapp zwei Jahren der Zusammenarbeit des Verbands und den angeschlossenen Mitgliedern wie Weg.de, Holidaycheck und Expedia mit der SÖP kam es zu rund 420 Schlichtungsfällen im Bereich der Pauschalreise. Davon entfielen mehr als 40 Prozent auf die Monate Juni bis August 2020, also die Sommerreisezeit in der Coronakrise. Zum Vergleich: Insgesamt gingen bei der Schlichtungsstelle im Jahr 2020 rund 41.000 Anträge ein, im ersten Halbjahr lag die Zahl bei rund 8.300.
„Unternehmen, die Beschwerden ihrer Kunden gut bearbeiten, haben auch wenige Schlichtungen", sagt VIR-Vorstand Michael Buller. Die hohe Kundenzufriedenheit zeige sich in der Folge auch in den Buchungszahlen, denn im vergangenen Sommer hätten die digitalen Anbieter bereits über 70 Prozent des Vor-Corona-Niveaus von 2019 erreicht.

