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Quartalsergebnis
03.11.21, 09:18 Uhr

Lufthansa fliegt wieder Gewinn ein

Lufthansa hat im dritten Quartal erstmals seit Beginn der Corona-Krise einen operativen Gewinn eingeflogen. Die Neubuchungen sind deutlich angezogen.

Foto: Lufthansa
Lufthansa hat im dritten Quartal von der Erholung des Fluggeschäfts profitiert und erstmals seit Beginn der Corona-Krise einen operativen Gewinn eingeflogen. Unterstützt durch die Öffnung wichtiger Langstreckenmärkte, vor allem der USA, sind die Neubuchungen deutlich angezogen. Sie liegen aktuell wieder bei rund 80 Prozent des Vorkrisenniveaus.

Die Umsatzerlöse der Lufthansa-Gruppe haben sich im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt (+96 Prozent) und 5,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,7 Milliarden Euro) erreicht. Das operative Ergebnis, ohne Berücksichtigung von Restrukturierungskosten von 255 Millionen Euro, liegt bei 272 Millionen Euro (Vorjahr: -1,2 Milliarden Euro). Inklusive der Restrukturierungskosten erreicht das operative Ergebnis 17 Millionen Euro (Vorjahr: -1,3 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis beläuft sich im dritten Quartal auf -72 Millionen Euro (Vorjahr: -2,0 Milliarden Euro).

Auch Eurowings im Aufwind

Eurowings hat im dritten Quartal ein operatives Ergebnis von 108 Millionen Euro (Vorjahr: -108 Millionen Euro) erwirtschaftet. Die konsequente Umsetzung des 2019 beschlossenen Turnaround Plans habe wesentlich zu dem positiven Ergebnis beigetragen, heißt es bei LH. Zum Beispiel wurden die Verwaltungskosten um mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau verringert.

Insgesamt haben die Airlines der Lufthansa-Gruppe in den Monaten Juli, August und September 19,6 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Das entspricht 46 Prozent des Vorkrisenniveaus (Q3 2019). Der Sitzladefaktor lag bei 68,8 Prozent und damit 17,4 Prozentpunkte höher als im zweiten Quartal 2021 (-17,5 Prozentpunkte im Vergleich zu Q3 2019).

Umsatzerlöse bleiben unverändert

Von Januar bis September 2021 hat die Lufthansa Group Umsatzerlöse in Höhe von rund 11 Milliarden Euro (Vorjahr: 11 Milliarden Euro) erzielt. Das operative Ergebnis hat sich vor Restrukturierungskosten in Höhe von 520 Millionen Euro auf -1,6 Milliarden Euro (Vorjahr: -4,0 Milliarden Euro) verbessert. Inklusive Restrukturierungskosten sind es -2,1 Milliarden Euro (Vorjahr: -4,2 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis beträgt in den ersten drei Quartalen des Jahres -1,9 Milliarden Euro (Vorjahr: -5,6 Milliarden Euro).