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Winterflugplan

Air France und KLM erweitern ihr Langstrecken-Netz im Winter

Mehr Flüge, zusätzliche Komfortklassen und neue Langstreckenziele kennzeichnen den Winterflugplan von Air France und KLM. Die beiden Airlines bauen vor allem ihr Angebot in Richtung Amerika und Karibik aus.

Der erste Airbus A350 von KLM fliegt im Winter nach Toronto. Foto: Sean Pavone/iStock
Air France und KLM bauen im Winterflugplan 2026/27 vor allem ihr Angebot nach Nordamerika und in die Karibik aus. Zusätzliche Frequenzen, mehr Premiumsitze und neue Komfortprodukte sollen die Nachfrage auf den Langstrecken bedienen. Gleichzeitig erweitert Air France das Angebot nach Asien und bringt die neue First Class „La Première“ auf weitere Strecken, während KLM erstmals den Airbus A350 einsetzt.

USA bleiben wichtigster Wachstumsmarkt

Besonders stark wächst das Angebot in Richtung Nordamerika. Die Kapazitäten von Air France steigen einer Mitteilung der Airline zufolge auf den USA-Strecken um sechs Prozent. Davon profitieren unter anderem Ziele wie Atlanta, Boston, Chicago, Dallas, Los Angeles, Miami, Orlando und Washington D.C.

Auch KLM baut das Angebot aus. Minneapolis kehrt in den Flugplan zurück, San Diego wird erstmals den gesamten Winter über bedient. Auf mehreren Strecken nach Nordamerika kommt zudem erstmals die Premium Comfort Class zum Einsatz.

Mehr Flüge und größere Flugzeuge in der Karibik

Neben Nordamerika steht auch die Karibik im Fokus. KLM setzt auf mehreren Verbindungen größere Flugzeuge mit zusätzlichen Sitzen in der Business Class und Premium Comfort Class ein. Die Kapazitäten wachsen unter anderem nach Aruba, Bonaire und Curaçao.

Air France baut gleichzeitig das Angebot nach Brasilien aus. Rio de Janeiro wird in Spitzenzeiten zweimal täglich angeflogen, zusätzliche Frequenzen gibt es außerdem nach Salvador de Bahia, Fortaleza und Santiago de Chile.

Ausbau in Asien und Afrika

In Asien erhöht Air France die Zahl der Flüge nach Phuket und baut das Angebot auf die Malediven aus. In Afrika gibt es künftig tägliche Verbindungen nach Kilimandscharo und Sansibar, während auf Strecken nach Conakry und Libreville größere Flugzeuge zum Einsatz kommen.

KLM plant eigenen Angaben zufolge zudem die Rückkehr nach Kigali und Entebbe, sobald die Rahmenbedingungen dies zuließen.

Neue Premiumprodukte an Bord

In Sachen Komfort hat sich bei Air France ebenfalls etwas getan: Die Airline stattet weitere Boeing 777 mit der neuen First-Class-Kabine „La Première“ aus. Das Angebot wird unter anderem auf Flügen nach Los Angeles, New York, San Francisco, Miami, Boston, Tokio und Singapur ausgebaut.

KLM nimmt währenddessen den ersten Airbus A350 in die Flotte auf. Das neue Langstreckenflugzeug startet zunächst nach Toronto und soll später auch auf weiteren Interkontinentalstrecken eingesetzt werden.