Route Bergen-Kirkenes
Havila Voyages stoppt Investitionen wegen Unsicherheit über Küstenvertrag
Havila Voyages reagiert auf die Pläne der norwegischen Regierung zur Zukunft der Küstenroute zwischen Bergen und Kirkenes. Die Reederei setzt Investitionen aus und sieht Risiken für Wettbewerb, Emissionsreduzierung und regionale Entwicklung.

Bei Havila Voyages sieht man die kürzeren Laufzeiten für die Küstenrouten kritisch. Foto. Havila Voyages
Die Reederei Havila Voyages hat angekündigt, geplante Investitionen vorerst auf Eis zu legen. Hintergrund ist die Absicht der norwegischen Regierung, den nächsten Vertrag für die Küstenroute zwischen Bergen und Kirkenes nach 2030 auf vier bis fünf Jahre zu begrenzen. Bislang wurden die Vereinbarungen über einen Zeitraum von zehn Jahren vergeben.
Reederei sieht Nachteile für die Küstenregionen
Nach Ansicht von Havila Voyages erschwert die kürzere Laufzeit langfristige Investitionen in Schiffe und neue Technologien. Auf Eis gelegt werden sollen unter anderem geplante Umbauten, die den Transport von Privatfahrzeugen an allen Häfen ermöglichen würden.
„Ein Schiff wird für den Einsatz über viele Jahrzehnte gebaut. Ein Vertrag über vier bis fünf Jahre bietet keine Grundlage für Investitionen in neue Schiffe oder größere technologische Entwicklungen. Deshalb müssen wir einige Investitionen zurückstellen und andere überdenken, bis Klarheit herrscht“, sagt CEO Bent Martini.
Die Reederei betont in einer Mitteilung, dass sie auch außerhalb der Küstenroute alternative Einsatzmöglichkeiten für ihre Schiffe habe. Negative Auswirkungen sieht das Unternehmen dagegen für die Küstenregionen, die auf regelmäßige Schiffsverbindungen, Arbeitsplätze und touristische Wertschöpfung angewiesen sind.
Kritik an Klima- und Wettbewerbsplänen
Havila Voyages warnt außerdem vor Folgen für den Wettbewerb. Nach Einschätzung der Reederei könnten kurze Vertragslaufzeiten dazu führen, dass sich nur wenige Anbieter an der Ausschreibung beteiligen.
Kritisch bewertet das Unternehmen auch die geplanten Klimavorgaben. Nach Angaben von Havila Voyages soll die gesamte Flotte bis 2028 klimaneutral mit Biogas betrieben werden, ab 2030 strebt die Reederei einen emissionsfreien Betrieb an. Die aktuellen Regierungspläne würden aus Sicht des Unternehmens den Druck für weitere Investitionen in klimafreundliche Technologien verringern.
Parlament entscheidet im Dezember
Die vorgeschlagenen Rahmenbedingungen sind Teil des norwegischen Haushaltsentwurfs für 2027. Über die Zukunft des Küstenvertrags und die endgültigen Vorgaben für die Ausschreibung entscheidet das norwegische Parlament voraussichtlich im Dezember.
Reederei sieht Nachteile für die Küstenregionen
Nach Ansicht von Havila Voyages erschwert die kürzere Laufzeit langfristige Investitionen in Schiffe und neue Technologien. Auf Eis gelegt werden sollen unter anderem geplante Umbauten, die den Transport von Privatfahrzeugen an allen Häfen ermöglichen würden.
„Ein Schiff wird für den Einsatz über viele Jahrzehnte gebaut. Ein Vertrag über vier bis fünf Jahre bietet keine Grundlage für Investitionen in neue Schiffe oder größere technologische Entwicklungen. Deshalb müssen wir einige Investitionen zurückstellen und andere überdenken, bis Klarheit herrscht“, sagt CEO Bent Martini.
Die Reederei betont in einer Mitteilung, dass sie auch außerhalb der Küstenroute alternative Einsatzmöglichkeiten für ihre Schiffe habe. Negative Auswirkungen sieht das Unternehmen dagegen für die Küstenregionen, die auf regelmäßige Schiffsverbindungen, Arbeitsplätze und touristische Wertschöpfung angewiesen sind.
Kritik an Klima- und Wettbewerbsplänen
Havila Voyages warnt außerdem vor Folgen für den Wettbewerb. Nach Einschätzung der Reederei könnten kurze Vertragslaufzeiten dazu führen, dass sich nur wenige Anbieter an der Ausschreibung beteiligen.
Kritisch bewertet das Unternehmen auch die geplanten Klimavorgaben. Nach Angaben von Havila Voyages soll die gesamte Flotte bis 2028 klimaneutral mit Biogas betrieben werden, ab 2030 strebt die Reederei einen emissionsfreien Betrieb an. Die aktuellen Regierungspläne würden aus Sicht des Unternehmens den Druck für weitere Investitionen in klimafreundliche Technologien verringern.
Parlament entscheidet im Dezember
Die vorgeschlagenen Rahmenbedingungen sind Teil des norwegischen Haushaltsentwurfs für 2027. Über die Zukunft des Küstenvertrags und die endgültigen Vorgaben für die Ausschreibung entscheidet das norwegische Parlament voraussichtlich im Dezember.

