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Hotellerie-News

Iberostar debütiert auf Sansibar und steigert Umsatz weltweit

Ein neues Fünf-Sterne-Haus auf Sansibar und drei renovierte Resorts in Jamaika und Mexiko stehen bei Iberostar vor dem Start. Die spanische Hotelgruppe treibt damit ihr Investitionsprogramm voran. Zugleich meldet sie für die ersten neun Monate 2026 ein weltweites Umsatzplus von sieben Prozent.

Das Joia Rose Hall by Iberostar auf Jamaika wird umfassend renoviert. Neben sämtlichen 295 Suiten modernisiert die Hotelgruppe auch die öffentlichen Bereiche und erweitert das gastronomische Angebot. Foto: Iberostar
Iberostar Hotels & Resorts setzt die Expansion mit einem neuen Standort in Tansania fort und modernisiert mehrere Häuser in Mexiko und der Karibik. Am 1. November nimmt das Iberostar Selection Zanzibar als erstes Hotel der spanischen Gruppe in Ostafrika den Betrieb auf. Im Dezember sollen zudem drei umfassend renovierte Resorts in Jamaika und Mexiko wiedereröffnen. Grundlage der Projekte ist ein Investitionsprogramm über eine Milliarde Euro bis 2028.

Neues Fünf-Sterne-Resort auf Sansibar

Das Iberostar Selection Zanzibar liegt am Muyuni Beach mit Blick auf die Insel Mnemba und das umliegende geschützte Korallenriff. Das Fünf-Sterne-Resort verfügt über 360 Zimmer. „Der Einstieg in unseren ersten Standort in Ostafrika ist ein wichtiger Meilenstein unserer gezielten Wachstumsstrategie“, sagt Iberostar-CEO Phil McAveety.

Bereits im Sommer hat Iberostar mit dem Iberostar Selection Montenegro das vierte Hotel in Montenegro eröffnet.

Drei Resorts in Jamaika und Mexiko vor Wiedereröffnung

In Montego Bay auf Jamaika steht die Wiedereröffnung des Joia Rose Hall by Iberostar im Dezember bevor. Im Zuge der Renovierung werden sämtliche 295 Suiten sowie die öffentlichen Bereiche modernisiert. Dazu gehören Lobby, Rezeption, Pools und Gartenanlagen. Außerdem erhält das Resort neue gastronomische Konzepte, die auf die Luxusmarke Joia abgestimmt sind.

An der Riviera Maya in Mexiko öffnen das Iberostar Waves Tucán und das Iberostar Waves Quetzal am 1. Dezember wieder. Beide Resorts werden umfassend renoviert. Insgesamt betrifft die Modernisierung 700 Gästezimmer. Neu sind unter anderem Family Suites und Swim-up-Zimmer mit direktem Poolzugang.

Auch Sonnenterrassen, Poolbereiche, Wellness-Einrichtungen und Restaurants werden neu gestaltet. Das gastronomische Angebot wird um das Star Café ergänzt. Die beiden Häuser gehören zur Marke Iberostar Waves, die sich an Familien, Paare und Freundesgruppen richtet und auf Freizeitangebote, Aktivitäten am Strand und Gastronomie setzt.

Milliardeninvestitionen bis 2028

Die Neueröffnungen und Renovierungen sind Teil eines Investitionsplans von einer Milliarde Euro, den Iberostar bis 2028 umsetzt. Die Hotelgruppe will damit ihr Portfolio ausbauen und bestehende Hotels neu positionieren.

Parallel meldet Iberostar für die ersten neun Monate 2026 ein weltweites Umsatzplus von sieben Prozent. Auch die durchschnittliche Tagesrate (ADR) steigt um sieben Prozent. In Europa entwickelten sich vor allem die Kanaren und Balearen positiv. Für Aufenthalte im Jahr 2026 verzeichnet Iberostar dort ein Umsatzwachstum von jeweils mehr als zehn Prozent. Die durchschnittliche Tagesrate in der Region Europa, Nahost und Afrika (EMEA) steigt um sechs Prozent.

Deutschland trägt zum Wachstum bei

Auf den europäischen Quellmärkten profitiere Iberostar insbesondere von einer Erholung des deutschen Marktes. Die Nachfrage aus Deutschland und Großbritannien habe demnach während der Sommersaison jeweils um knapp zehn Prozent zugelegt. Die Schweiz und Belgien erreichten zweistellige Wachstumsraten.

Tunesien und Marokko setzten ihren Wachstumskurs der vergangenen Jahre ebenfalls fort.

In Amerika steige die durchschnittliche Tagesrate um acht Prozent. Mexiko bleibe der wichtigste Standort der Hotelgruppe in der Region. Die Dominikanische Republik verzeichne ein Umsatzplus von acht Prozent, Brasilien von zehn Prozent.

Zu den wichtigsten Quellmärkten zählten die USA, Argentinien und Kanada. Die Nachfrage aus Brasilien sei um 17 Prozent gestiegen, die aus Mexiko um 23 Prozent.