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Kreuzfahrt | Alaska
04.06.26, 13:00 Uhr

Cunard setzt auf Coolcation-Trend: Alaska statt Mittelmeer

Während viele Urlauber im Sommer nach Abkühlung suchen, rückt Cunard Alaska als Alternative zu klassischen Sonnenzielen in den Fokus. Die Reederei kombiniert spektakuläre Gletscherlandschaften mit entschleunigtem Luxus an Bord der Queen Elizabeth – und bietet Alaska-Kreuzfahrten bereits ab 800 Euro pro Person an.

Die Queen Elizabeth von Cunard kreuzt im Sommer 2026 durch die Fjorde und Gletscherlandschaften Alaskas. Die Reederei positioniert die Region als attraktive Alternative zu klassischen Sommerzielen. Foto: Cunard
Nicht jeder Sommerurlaub muss am überfüllten Strand oder bei 40 Grad im Schatten stattfinden. Der Trend zu sogenannten „Coolcations“ – Reisen in kühlere Regionen – gewinnt weiter an Bedeutung. Cunard positioniert Alaska nun gezielt als Gegenentwurf zu klassischen Sommerdestinationen und setzt dabei auf Naturerlebnisse, Weite und Entschleunigung.
Die Alaska-Routen der Queen Elizabeth führen entlang einiger der spektakulärsten Landschaften Nordamerikas. Auf dem Programm stehen Gletscher, Fjorde, Küstenpanoramen und ausgewählte Hafenorte. Statt möglichst vieler Anläufe setzt Cunard bewusst auf längere Aufenthalte, großzügig geplante Seetage und Zeit für individuelle Erlebnisse an Bord und an Land.

Alaska wird Teil des Bordprogramms
Charakteristisch für Cunard ist die Verbindung aus klassischer Kreuzfahrttradition und regionalen Akzenten. Auch in Alaska wird das Konzept konsequent umgesetzt. So greift der sogenannte Ice White Ball die Eindrücke der Eislandschaften auf und verwandelt die Queen Elizabeth in eine Bühne aus Weiß-, Silber- und Blautönen. Eisskulpturen, thematische Cocktails und ein speziell entwickeltes Gala-Menü sollen die Atmosphäre Alaskas an Bord erlebbar machen.

Kulinarisch setzt die Reederei zudem auf regionale Inspirationen. Beim Frontier Dinner stehen typische Produkte Alaskas im Mittelpunkt – darunter frische Meeresfrüchte, Fischspezialitäten und Wildgerichte. Ergänzt wird das Angebot durch regionale Biere, kanadische Weine und eigens kreierte Alaska-Cocktails.

Gletscher, Fjorde und die Inside Passage
Zu den Höhepunkten der Saison zählt eine elftägige Reise vom 30. Juli bis 10. August 2026 ab Seattle. Die Route führt durch die berühmte Inside Passage und macht unter anderem Station in Ketchikan, Juneau, Sitka und Wrangell. Hinzu kommen landschaftliche Höhepunkte wie der Glacier Bay National Park und die Passage entlang des Hubbard-Gletschers. Ein Stopp im kanadischen Victoria rundet die Reise ab. Die Preise beginnen bei 1.250 Euro pro Person in der Innenkabine.

Wer Alaska in kompakter Form erleben möchte, kann auf eine siebentägige Route vom 17. bis 24. September 2026 ausweichen. Neben Ketchikan und Juneau stehen hier unter anderem der Endicott Arm Fjord sowie Victoria auf dem Programm. Die Reise ist bereits ab 800 Euro pro Person buchbar.

Interessante Alternative für den Vertrieb
Für Reisebüros eröffnet sich mit Alaska eine attraktive Alternative zu klassischen Sommerzielen. Die Kombination aus Naturerlebnis, Premium-Kreuzfahrt und vergleichsweise moderaten Temperaturen spricht insbesondere Kunden an, die bewusst nach außergewöhnlichen Reiseerlebnissen suchen.

Cunard setzt dabei auf eine Positionierung, die weniger von spektakulären Einzelattraktionen lebt als vom Gesamterlebnis. Die Queen Elizabeth soll Alaska nicht nur anfahren, sondern die Region durch Kulinarik, Unterhaltung und Atmosphäre auch an Bord erlebbar machen.