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Kruezfahrt-Absage
26.05.26, 10:59 Uhr

Vasco da Gama fällt erneut technisch aus

Die technischen Probleme der Vasco da Gama dauern an. Während der Rücküberführung Richtung Hamburg trat laut Nicko Cruises ein neuer Maschinenschaden auf. Das Schiff musste nach Brest in die Werft zurückkehren. Zunächst musste deswegen eine Nordeuropa-Reise storniert werden.

Die Vasco da Gama muss ihre Rückkehr in den regulären Fahrplan abermals verschieben. Foto: Nicko Cruises
Die Vasco da Gama muss ihre Rückkehr in den regulären Fahrplan erneut verschieben. Nachdem das Schiff bereits wegen eines Propellerschadens mehrere Reisen absagen musste, ist nun während der Überfahrt Richtung Hamburg ein weiterer technischer Defekt aufgetreten.

Die für den 26. Mai geplante Kreuzfahrt „Bis zum nördlichen Ende Europas“ wurde deshalb gestrichen.

Rückkehr nach Brest

Wie der Stuttgarter Kreuzfahrtveranstalter Nicko Cruises mitteilt, trat auf dem Weg nach Hamburg ein neuer Schaden an einer der Maschinen auf. Daraufhin entschied sich die Reederei zur Rückkehr in den französischen Werfthafen Brest, um die Ursache zu untersuchen und weitere Reparaturen einzuleiten.

Der neue Defekt stehe nicht im Zusammenhang mit den bisherigen Arbeiten am steuerbordseitigen Propeller. Dieser Schaden hatte bereits zuvor zu erheblichen Einschränkungen im Fahrbetrieb geführt und mehrere Reiseabsagen verursacht.

Zweiter Rückschlag nach Propellerschaden

TRVL COUNTER hatte über die technischen Probleme der Vasco da Gama berichtet. Wegen eines Defekts am CPP-System des steuerbordseitigen Propellers musste das Schiff im April außerplanmäßig in die Werft. In der Folge entfielen mehrere Reisen ab Hamburg. Zwischenzeitlich hatte Nicko eine verkürzte Ersatzreise ab Bremerhaven geprüft.

Mit dem nun aufgetretenen Maschinenschaden verzögert sich die Rückkehr des Schiffes erneut.

Gäste und Reisebüros informiert

Betroffene Gäste und Reisebüropartner wurden bereits informiert. Nicko bietet Umbuchungsmöglichkeiten an und kündigt individuelle Beratung an. Wann die Vasco da Gama den regulären Betrieb wieder aufnehmen kann, ist derzeit offen. 

Für den Vertrieb wichtig: Die vereinbarten Reisebüroprovisionen bleiben erhalten.