Sommerflugplan27.03.26, 18:32 Uhr
Air France und KLM erweitern Streckennetz im Sommer 2026
Air France und KLM bauen im Sommer 2026 ihr Streckennetz aus und erhöhen vor allem auf der Langstrecke die Kapazitäten. Neue Ziele und zusätzliche Frequenzen stärken das Angebot weltweit. Auch Europa wächst. Ein Überblick zu Strecken, Wachstum und neuen Produkten.

Mit mehr Flügen und neuen Zielen gehen Air France und KLM in den Sommer 2026. Foto: iStock/Sjo
Die Fluglinien Air France und KLM bauen im Sommer 2026 ihr Streckennetz aus und erhöhen vor allem auf der Langstrecke die Kapazitäten. Der Sommerflugplan gilt ab sofort und bis 25. Oktober.
Air France fliegt in diesem Zeitraum knapp 170 Ziele in 73 Ländern an, darunter rund 90 Kurz- und Mittelstreckenziele sowie etwa 80 Langstreckenziele. KLM bedient weltweit 164 Destinationen, davon 96 in Europa und 68 interkontinental.
Beide Airlines stocken die Langstreckenkapazitäten auf. Air France erhöht um zwei Prozent, KLM um rund vier Prozent. Innerhalb Europas baut KLM das Sitzplatzangebot um etwa sechs Prozent aus.
Neue Ziele im Streckennetz
Air France nimmt dabei zwei neue Ziele in den Flugplan auf. Ab 15. April verbindet die Airline Paris-Charles de Gaulle dreimal wöchentlich nonstop mit Las Vegas, eingesetzt wird ein Airbus A350-900. Las Vegas ist das 19. Ziel in den USA und das 26. in Nordamerika.
Zusätzlich fliegt Air France ab 29. März zweimal täglich nach London-Gatwick.
KLM erweitert ihr Netzwerk um Jersey, Santiago de Compostela und Oviedo.
Wachstum auf der Langstrecke
Air France baut vor allem Verbindungen nach Nord- und Südamerika aus. Ab Juni 2026 startet ein zweiter täglicher Flug nach New York-Newark. Zusammen mit Delta Air Lines stehen im Sommer bis zu elf tägliche Verbindungen zwischen Paris-Charles de Gaulle und den Flughäfen JFK und Newark zur Verfügung.
KLM fliegt im gesamten Sommer täglich nach Portland in Oregon. Die Verbindungen nach San Diego und Miami aus dem Winterflugplan 2025/2026 bleiben bestehen.
Mehr Flüge nach Asien und Afrika
Air France erweitert ihr Angebot zu stark nachgefragten Zielen in Asien und Afrika. Bereits seit Beginn der Krise wurden zusätzliche Flüge nach Bangkok, Singapur, Delhi, Mumbai, Manila und Nairobi aufgenommen.
Im Sommerflugplan 2026 folgen weitere Frequenzen nach Bangkok, Singapur, Bengaluru, Tokio und Osaka. Auf ausgewählten Strecken nach Delhi und Mumbai setzt die Airline größere Flugzeuge ein.
KLM bietet zu Beginn des Sommerflugplans zusätzliche Flüge nach Kapstadt an. Hyderabad wird erstmals durchgehend im Sommer bedient, San José bleibt ebenfalls im Programm.
Ausbau im Europaverkehr
Air France bietet täglich bis zu 630 Flüge zu mehr als 90 Zielen in Europa und im Mittelmeerraum an. Die Airline erhöht die Frequenzen auf mehreren Strecken. Nach Marrakesch und Rabat geht es bis zu viermal täglich, nach Neapel ebenfalls bis zu viermal. Sevilla und Porto stehen jeweils zweimal täglich im Flugplan.
KLM baut Verbindungen zu beliebten Urlaubszielen aus. Cagliari wird täglich angeflogen, zusätzliche Frequenzen gibt es nach Istanbul, Dubrovnik, Ljubljana und Cork.
Neue Produkte an Bord
Air France führt die neue La Première-Suite auf weiteren Strecken ein. Sie ist bereits auf Flügen nach New York-JFK, Los Angeles, Miami, Singapur und Tokio-Haneda verfügbar. Im Sommer kommen Abidjan und San Francisco hinzu.
Beim Bordprodukt investiert die Airline auch in Konnektivität. Bis Ende März 2026 sind 40 Prozent der Flugzeuge mit kostenlosem Highspeed-WLAN ausgestattet, einschließlich Regionalflugzeugen. Bis Ende 2026 soll nahezu die gesamte Flotte folgen.
Paris als zentrales Drehkreuz
Air France bündelt ihren Pariser Flugbetrieb am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Ausgenommen bleiben Verbindungen nach Korsika. Die Airline erhöht die Frequenzen auf wichtigen Inlandsstrecken. Nach Toulouse und Nizza starten täglich bis zu zwölf Flüge, nach Marseille bis zu zehn. Auch alle Flüge in die französischen Überseegebiete – Pointe-à-Pitre, Fort-de-France, Saint-Denis de la Réunion und Cayenne – gehen künftig von Charles de Gaulle.
Parallel baut Transavia ihre Präsenz am Flughafen Paris-Orly aus. Ab 29. März 2026 fliegt die Low-Cost-Airline achtmal täglich nach Toulouse und Nizza sowie zweimal täglich nach Marseille. Insgesamt umfasst das Netzwerk 230 Strecken zu 109 Zielen in 33 Ländern.
Air France fliegt in diesem Zeitraum knapp 170 Ziele in 73 Ländern an, darunter rund 90 Kurz- und Mittelstreckenziele sowie etwa 80 Langstreckenziele. KLM bedient weltweit 164 Destinationen, davon 96 in Europa und 68 interkontinental.
Beide Airlines stocken die Langstreckenkapazitäten auf. Air France erhöht um zwei Prozent, KLM um rund vier Prozent. Innerhalb Europas baut KLM das Sitzplatzangebot um etwa sechs Prozent aus.
Neue Ziele im Streckennetz
Air France nimmt dabei zwei neue Ziele in den Flugplan auf. Ab 15. April verbindet die Airline Paris-Charles de Gaulle dreimal wöchentlich nonstop mit Las Vegas, eingesetzt wird ein Airbus A350-900. Las Vegas ist das 19. Ziel in den USA und das 26. in Nordamerika.
Zusätzlich fliegt Air France ab 29. März zweimal täglich nach London-Gatwick.
KLM erweitert ihr Netzwerk um Jersey, Santiago de Compostela und Oviedo.
Wachstum auf der Langstrecke
Air France baut vor allem Verbindungen nach Nord- und Südamerika aus. Ab Juni 2026 startet ein zweiter täglicher Flug nach New York-Newark. Zusammen mit Delta Air Lines stehen im Sommer bis zu elf tägliche Verbindungen zwischen Paris-Charles de Gaulle und den Flughäfen JFK und Newark zur Verfügung.
KLM fliegt im gesamten Sommer täglich nach Portland in Oregon. Die Verbindungen nach San Diego und Miami aus dem Winterflugplan 2025/2026 bleiben bestehen.
Mehr Flüge nach Asien und Afrika
Air France erweitert ihr Angebot zu stark nachgefragten Zielen in Asien und Afrika. Bereits seit Beginn der Krise wurden zusätzliche Flüge nach Bangkok, Singapur, Delhi, Mumbai, Manila und Nairobi aufgenommen.
Im Sommerflugplan 2026 folgen weitere Frequenzen nach Bangkok, Singapur, Bengaluru, Tokio und Osaka. Auf ausgewählten Strecken nach Delhi und Mumbai setzt die Airline größere Flugzeuge ein.
KLM bietet zu Beginn des Sommerflugplans zusätzliche Flüge nach Kapstadt an. Hyderabad wird erstmals durchgehend im Sommer bedient, San José bleibt ebenfalls im Programm.
Ausbau im Europaverkehr
Air France bietet täglich bis zu 630 Flüge zu mehr als 90 Zielen in Europa und im Mittelmeerraum an. Die Airline erhöht die Frequenzen auf mehreren Strecken. Nach Marrakesch und Rabat geht es bis zu viermal täglich, nach Neapel ebenfalls bis zu viermal. Sevilla und Porto stehen jeweils zweimal täglich im Flugplan.
KLM baut Verbindungen zu beliebten Urlaubszielen aus. Cagliari wird täglich angeflogen, zusätzliche Frequenzen gibt es nach Istanbul, Dubrovnik, Ljubljana und Cork.
Neue Produkte an Bord
Air France führt die neue La Première-Suite auf weiteren Strecken ein. Sie ist bereits auf Flügen nach New York-JFK, Los Angeles, Miami, Singapur und Tokio-Haneda verfügbar. Im Sommer kommen Abidjan und San Francisco hinzu.
Beim Bordprodukt investiert die Airline auch in Konnektivität. Bis Ende März 2026 sind 40 Prozent der Flugzeuge mit kostenlosem Highspeed-WLAN ausgestattet, einschließlich Regionalflugzeugen. Bis Ende 2026 soll nahezu die gesamte Flotte folgen.
Paris als zentrales Drehkreuz
Air France bündelt ihren Pariser Flugbetrieb am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Ausgenommen bleiben Verbindungen nach Korsika. Die Airline erhöht die Frequenzen auf wichtigen Inlandsstrecken. Nach Toulouse und Nizza starten täglich bis zu zwölf Flüge, nach Marseille bis zu zehn. Auch alle Flüge in die französischen Überseegebiete – Pointe-à-Pitre, Fort-de-France, Saint-Denis de la Réunion und Cayenne – gehen künftig von Charles de Gaulle.
Parallel baut Transavia ihre Präsenz am Flughafen Paris-Orly aus. Ab 29. März 2026 fliegt die Low-Cost-Airline achtmal täglich nach Toulouse und Nizza sowie zweimal täglich nach Marseille. Insgesamt umfasst das Netzwerk 230 Strecken zu 109 Zielen in 33 Ländern.

