Nachhaltige Flotte29.01.26, 16:42 Uhr
GNV nimmt zweites LNG-Schiff in Betrieb
Mit der GNV Aurora verstärkt die italienische Reederei GNV ihre LNG-Flotte. Der Neubau nimmt im April den Liniendienst zwischen Genua und Palermo auf und markiert zugleich den Abschluss der ersten Phase des Flottenerneuerungsprogramms.

Foto: GNV
Die italienische Fährreederei GNV setzt ihren Kurs in Richtung Flottenerneuerung und Emissionsreduktion fort. Mit der GNV Aurora begrüßt das Unternehmen sein zweites LNG-betriebenes Schiff. Der Neubau wird ab Anfang April 2026 im täglichen Liniendienst zwischen Genua und Palermo eingesetzt und schließt gleichzeitig die erste Phase des strategischen Erneuerungsplans ab.
Ausgeliefert wurde die GNV Aurora von der chinesischen Werft Guangzhou Shipyard International (GSI). Sie ist das vierte Schiff einer ersten Neubau-Serie und nach der GNV Virgo die zweite Einheit der Flotte, die mit Flüssigerdgas betrieben wird. Mit einer Bruttoraumzahl von rund 53.000 Tonnen, einer Länge von 218 Metern und Platz für über 1.700 Passagiere in 426 Kabinen richtet sich die Fähre sowohl an den Passagier- als auch an den Frachtmarkt. Bis zu 2.780 Laufmeter Ladung können transportiert werden.
Ein zentrales Merkmal der GNV Aurora ist ihre umwelttechnische Ausstattung. Das Schiff verfügt über Cold-Ironing-Technologie, die den Anschluss an Landstrom ermöglicht und Emissionen während der Liegezeiten im Hafen deutlich reduziert. Ergänzt wird dies durch moderne Emissionsminderungssysteme nach IMO-Tier-III-Standard, Wärmerückgewinnung zur Stromerzeugung, energieeffiziente Antriebskomponenten sowie eine vollständig auf LED-Technik umgestellte Beleuchtung.
Optisch setzt GNV mit dem Neubau ebenfalls ein Zeichen. Erstmals präsentiert die Reederei eine neue Lackierung: Ein stilisiertes grünes Blatt steht für den verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit, während grafische Elemente auf die Nutzung von Landstrom hinweisen. Im Vergleich zu Schiffen früherer Generationen lassen sich die CO₂-Emissionen pro transportierter Ladung laut GNV um bis zu 50 Prozent reduzieren.
Mit der Indienststellung der vier Neubauten – darunter zwei LNG-Schiffe – gilt die erste Phase des Flottenerneuerungsprogramms als abgeschlossen. Die nächste Ausbaustufe ist bereits fixiert: Ab Ende 2027 sollen vier weitere, vollständig LNG-betriebene Fähren ausgeliefert werden. Die Neubauten sollen das Streckennetz im Mittelmeer weiter stärken und insbesondere zur effizienteren Abdeckung saisonaler Verkehrsspitzen beitragen.
GNV unterstreicht mit der GNV Aurora ihren Anspruch, wirtschaftliche Effizienz und ökologische Modernisierung im Fährverkehr miteinander zu verbinden – und positioniert sich damit klar im zunehmend nachhaltigkeitsgetriebenen Wettbewerb im Mittelmeerraum.
Ausgeliefert wurde die GNV Aurora von der chinesischen Werft Guangzhou Shipyard International (GSI). Sie ist das vierte Schiff einer ersten Neubau-Serie und nach der GNV Virgo die zweite Einheit der Flotte, die mit Flüssigerdgas betrieben wird. Mit einer Bruttoraumzahl von rund 53.000 Tonnen, einer Länge von 218 Metern und Platz für über 1.700 Passagiere in 426 Kabinen richtet sich die Fähre sowohl an den Passagier- als auch an den Frachtmarkt. Bis zu 2.780 Laufmeter Ladung können transportiert werden.
Ein zentrales Merkmal der GNV Aurora ist ihre umwelttechnische Ausstattung. Das Schiff verfügt über Cold-Ironing-Technologie, die den Anschluss an Landstrom ermöglicht und Emissionen während der Liegezeiten im Hafen deutlich reduziert. Ergänzt wird dies durch moderne Emissionsminderungssysteme nach IMO-Tier-III-Standard, Wärmerückgewinnung zur Stromerzeugung, energieeffiziente Antriebskomponenten sowie eine vollständig auf LED-Technik umgestellte Beleuchtung.
Optisch setzt GNV mit dem Neubau ebenfalls ein Zeichen. Erstmals präsentiert die Reederei eine neue Lackierung: Ein stilisiertes grünes Blatt steht für den verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit, während grafische Elemente auf die Nutzung von Landstrom hinweisen. Im Vergleich zu Schiffen früherer Generationen lassen sich die CO₂-Emissionen pro transportierter Ladung laut GNV um bis zu 50 Prozent reduzieren.
Mit der Indienststellung der vier Neubauten – darunter zwei LNG-Schiffe – gilt die erste Phase des Flottenerneuerungsprogramms als abgeschlossen. Die nächste Ausbaustufe ist bereits fixiert: Ab Ende 2027 sollen vier weitere, vollständig LNG-betriebene Fähren ausgeliefert werden. Die Neubauten sollen das Streckennetz im Mittelmeer weiter stärken und insbesondere zur effizienteren Abdeckung saisonaler Verkehrsspitzen beitragen.
GNV unterstreicht mit der GNV Aurora ihren Anspruch, wirtschaftliche Effizienz und ökologische Modernisierung im Fährverkehr miteinander zu verbinden – und positioniert sich damit klar im zunehmend nachhaltigkeitsgetriebenen Wettbewerb im Mittelmeerraum.

