Abkommen mit ICAO09.01.26, 12:21 Uhr
Amadeus unterstützt bei der Digitalisierung im Luftverkehr
Amadeus und die Luftfahrtorganisation ICAO wollen gemeinsam die digitale Transformation im internationalen Luftverkehr vorantreiben. Ziel der neuen Partnerschaft ist es, insbesondere Entwicklungsländer beim Aufbau moderner Technologien zu unterstützen.

Um alle Mitgliedstaaten bei der Umsetzung digitaler Luftfahrtlösungen zu unterstützen, arbeiten die UN-Luftfahrtorganisation ICAO und Amadeus künftig enger zusammen. Foto: iStock/FG Trade
Der Technologiekonzern Amadeus und die Zivilluftfahrtorganisation der UN (ICAO) wollen bei der digitalen Transformation im internationalen Luftverkehr enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, insbesondere Entwicklungsländer bei der Einführung moderner Technologien zu unterstützen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am 9. Januar unterzeichnet.
„No Country Left Behind“
Die Kooperation soll das ICAO-Programm „No Country Left Behind“ stärken, das darauf abzielt, alle Mitgliedstaaten in die Lage zu versetzen, internationale Luftfahrtstandards umzusetzen.
Laut ICAO soll die Zusammenarbeit dazu beitragen, die digitale Transformation voranzutreiben und die sozialen sowie wirtschaftlichen Vorteile des Luftverkehrs breiter zugänglich zu machen.
Know-how von Amadeus
Amadeus bringt in die Partnerschaft seine Expertise in den Bereichen Reisetechnologie, digitale Identität, Biometrie und Datenmanagement ein. Der IT-Spezialist will unter anderem Schulungsprogramme unterstützen, die sich mit technischen und regulatorischen Aspekten digitaler Identitätsverfahren und biometrischer Systeme im Reiseverkehr befassen.
Zudem soll die Interoperabilität biometrischer Daten verbessert werden – dass also Informationen wie Fingerabdrücke oder Gesichts-Scans system- und länderübergreifend einheitlich genutzt und ausgetauscht werden können. So lassen sich zum Beispiel digitale Identitäten an Flughäfen weltweit zuverlässig überprüfen – unabhängig davon, in welchem Land die Daten erfasst wurden. Voraussetzung dafür sind gemeinsame technische Standards
Kapazitätsaufbau für ICAO-Mitgliedsstaaten
Vorgesehen ist auch eine technische Unterstützung für Staaten, um die Umsetzung bestehender ICAO-Standards zu erleichtern. Die Maßnahmen sollen sich an der TRIP-Roadmap orientieren, einem ICAO-Rahmenwerk für Reisedokumente, Identitätsmanagement und Grenzkontrollen.
„Die Digitalisierung von Identitätsdokumenten und deren Verwaltung ist entscheidend für die Expansion und Transformation des Luftverkehrs“, ist ICAO-Generalsekretär Juan Carlos Salazar überzeugt.
Die Zusammenarbeit mit Amadeus soll dazu beitragen, „dass unsere Mitgliedstaaten diese neuen Technologien einführen können – im Einklang mit unserer Führungsrolle bei der Verwirklichung unserer Vision eines sicheren und nachhaltigen Luftverkehrs für alle bis 2050“, so Salazar.
„No Country Left Behind“
Die Kooperation soll das ICAO-Programm „No Country Left Behind“ stärken, das darauf abzielt, alle Mitgliedstaaten in die Lage zu versetzen, internationale Luftfahrtstandards umzusetzen.
Laut ICAO soll die Zusammenarbeit dazu beitragen, die digitale Transformation voranzutreiben und die sozialen sowie wirtschaftlichen Vorteile des Luftverkehrs breiter zugänglich zu machen.
Know-how von Amadeus
Amadeus bringt in die Partnerschaft seine Expertise in den Bereichen Reisetechnologie, digitale Identität, Biometrie und Datenmanagement ein. Der IT-Spezialist will unter anderem Schulungsprogramme unterstützen, die sich mit technischen und regulatorischen Aspekten digitaler Identitätsverfahren und biometrischer Systeme im Reiseverkehr befassen.
Zudem soll die Interoperabilität biometrischer Daten verbessert werden – dass also Informationen wie Fingerabdrücke oder Gesichts-Scans system- und länderübergreifend einheitlich genutzt und ausgetauscht werden können. So lassen sich zum Beispiel digitale Identitäten an Flughäfen weltweit zuverlässig überprüfen – unabhängig davon, in welchem Land die Daten erfasst wurden. Voraussetzung dafür sind gemeinsame technische Standards
Kapazitätsaufbau für ICAO-Mitgliedsstaaten
Vorgesehen ist auch eine technische Unterstützung für Staaten, um die Umsetzung bestehender ICAO-Standards zu erleichtern. Die Maßnahmen sollen sich an der TRIP-Roadmap orientieren, einem ICAO-Rahmenwerk für Reisedokumente, Identitätsmanagement und Grenzkontrollen.
„Die Digitalisierung von Identitätsdokumenten und deren Verwaltung ist entscheidend für die Expansion und Transformation des Luftverkehrs“, ist ICAO-Generalsekretär Juan Carlos Salazar überzeugt.
Die Zusammenarbeit mit Amadeus soll dazu beitragen, „dass unsere Mitgliedstaaten diese neuen Technologien einführen können – im Einklang mit unserer Führungsrolle bei der Verwirklichung unserer Vision eines sicheren und nachhaltigen Luftverkehrs für alle bis 2050“, so Salazar.

