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Fiji

Perlen im Pazifik

Das Insel-Paradies der Südsee zählt zu den teuersten Destinationen für Urlauber. Die gut betuchte Kundschaft erwartet eine umfassende Beratung.

SURFENmit Mantas, herzliche Insulaner und eine atemberaubende Vulkanlandschaft, die sich per Helikopter oder Kreuzfahrtschiff erkunden lässt: Die Südsee-Inseln haben mehr zu bieten als Strand und Meer.

Bora Bora – schon der Name klingt exotisch, und wir haben Bilder von palmengesäumten, schneeweißen Stränden, von feuerroten Sonnenuntergängen und saftig-grünen Bergen vor Augen. Viele Urlauber wollen einmal im Leben auf die Perle des Pazifik reisen, auch wenn sie bisweilen zu den teuersten Destinationen der Welt gehört. Entsprechend aufwendig ist die Beratung, die jedoch mit einer höheren Provision belohnt wird.

 

Vielfältiges Angebot

„Das Hauptreisemotiv ist der Honeymoon“, erklärt Robin Brückner, Leiter TUI Produktmanagement Nordamerika und Ozeanien. Viele Hotels bieten Hochzeiten an. Das St. Regis Resort Bora Bora zum Beispiel verfügt über eine Bridal-Boutique und ein eigenes Wedding-Planner-Team. 

 

Aber auch wanderfreudige Best Ager, Taucher, Schnorchler und Walbeobachter kommen auf Fiji, Tonga, Samoa sowie den Cook- und Gesellschaftsinseln auf ihre Kosten. Jüngere Leute finden vereinzelt auch günstige Backpacker-Unterkünfte auf Fiji und Tahiti, Familien mit kleinerem Budget Zwei-Sterne-Bungalows auf den Cookinseln. „Junge Leute nutzen die Cookinseln häufig als Stopover während einer Weltreise mit dem Round-the-World Ticket“, erklärt Gunnel Burri, Group Head of Destination Oceania von FTI Touristik. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober bei 

 

Temperaturen zwischen 26 und 32 °C. Ein vielfältiges Angebot bieten Spezialisten wie Best of Travel Group, Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, TUI, Explorer Fernreisen, FTI oder Gebeco mit maßgeschneiderten Privatreisen. „Wegen der langen Anreise sollten Counterprofis ihren Kunden zwei bis drei Wochen anbieten“, rät Carina Schomburg, Produktmanagerin Australien/Neuseeland von Explorer Fernreisen. Dann bleibt Zeit, mehrere Inseln zu erkunden. 

 

Diese vier Top-Destinationen sind perfekte Plätze zum Entschleunigen

 

FRANZÖSISCH POLYNESIEN

Tahiti, Moorea, Bora Bora und die kleineren Inseln Huahine, Rangiroa, Raiatea, Taha’a, Tetiaroa rangieren ganz oben auf der Wunschliste der Südseeurlauber. Tahiti ist die größte der 118 Inseln und Atolle des französischen Überseegebiets. Papeetes Faa’a Airport (PPT) erreicht man in 23 Flugstunden von Paris (CDG) aus. Fast täglich starten Direktflüge mit Air Tahiti Nui oder Air France. 

 

COOKINSELN

Die 15 Inseln auf halbem Weg zwischen Hawaii und Neuseeland sind ideal fürs Inselhüpfen: Hier kann man in den Regenwäldern von Rarotonga wandern, in der Lagune von Aitutaki baden oder auf Atiu Vögel beobachten. Mit 26 °C ist es im Juni bis August angenehm warm und die beste Jahreszeit, Wale zu sehen.

 

Fiji-Inseln

Der Archipel besteht aus über 300 Inseln, von denen ein Drittel bewohnt ist. Bei Touristen beliebt sind die Hauptinsel Viti Levu sowie die Inselgruppen Mamanucas und Yasawas. Man erreicht sie in zehn Stunden von San Francisco, Los Angeles, Hongkong oder Singapur. Von Australien dauert es nur vier Stunden, so dass sich ein Abstecher von Down-Under lohnt.

 

TONGA

Das Königreich Tonga gehört zu Polyne-sien. Es liegt östlich von Fiji und zählt rund 170 Inseln. 40 davon sind bewohnt, darunter die Hauptinsel Tongatapu und die Inselgruppen Haapai und Vavau. Beliebt ist Tonga vor allem bei Seglern, Buckelwalbeobachtern (von Juli bis Oktober) und Höhlentauchern. Übrigens, die Einwohner werden Tongaer genannt. 

 

Profi-TIPP: Raten Sie ihren Kunden, sechs bis neun Monate im Voraus zu buchen. Die meisten Destinationen vergeben ein Visum bei der Einreise. Der Reisepass sollte sechs Monate nach Rückreise gültig sein. Die Kunden müssen auch ein Rückflugticket vorweisen. 

 

Malvine Roberth, Product Manager Australia PLUS Reisen, Member of Best
of Travel Group, erstellt den Südsee-Katalog.

 

Bildunterschriften:

PALMENGESÄUMTe, weiße Strände, eine klare Unterwasserwelt mit bunten Korallen und unzählige Inselchen der Südsee versprechen Erholung pur. 

 

EIN ZEICHEN DER GÖTTER

An die 1.000 Moai (unten) stehen auf der zu Polynesien gehörenden Osterinsel zwischen Chile und Tahiti. Die Tuffsteinfiguren geben bis heute Rätsel auf.

 

Buckelwale lassen sich von Juli bis Oktober vor Fiji, Tonga und Samoa blicken. Wagemutige können mit ihnen schwimmen und dabei unvergessliche Unterwasserfotos schießen. 

 

SURFENmit Mantas, herzliche Insulaner und eine atemberaubende Vulkanlandschaft, die sich per Helikopter oder Kreuzfahrtschiff erkunden lässt: Die Südsee-Inseln haben mehr zu bieten als Strand und Meer.