Destinations-Update
Washington setzt frische Akzente in seiner Museumslandschaft
Für Kulturreisen in die US-Hauptstadt gibt es neue Anlässe. Der Hirshhorn Sculpture Garden öffnet nach vierjähriger Schließung wieder, das National Air and Space Museum präsentiert neue Galerien und Artechouse DC zeigt interaktive Kunst. Hinzu kommt ein Museumsjubiläum.

Der neugestaltete Hirshhorn Sculpture Garden in Washington, DC, öffnet am 31. Oktober nach vierjähriger Schließung wieder. Künftig sind in der rund 5.300 Quadratmeter großen Anlage fast 60 Skulpturen zu sehen. Foto: Washington.org
In Washington, DC, können Besucher ab Ende Oktober wieder durch den Hirshhorn Sculpture Garden spazieren. Nach vierjähriger Schließung öffnet die Anlage mit deutlich mehr Kunstwerken. Auch das National Air and Space Museum und das digitale Kunstzentrum ARTECHOUSE DC präsentieren neue Ausstellungen. Ein weiteres Museum feiert Jubiläum.
Fast 60 Skulpturen im neugestalteten Garten
Am 31. Oktober öffnet der Hirshhorn Sculpture Garden in Washington, DC, nach vierjähriger Schließung wieder. Der japanische Künstler und Architekt Hiroshi Sugimoto hat die Neugestaltung des rund 5.300 Quadratmeter großen Gartens begleitet. Künftig sind dort knapp 60 Skulpturen zu sehen, rund 50 Prozent mehr als vor dem Umbau.
Zwischen fast 30.000 Bäumen und Pflanzen stehen unter anderem Werke von Auguste Rodin, Henri Matisse, Henry Moore und Barbara Hepworth. Der Garten bietet damit mehr Platz für Arbeiten aus der nationalen Sammlung. Eine Rasenfläche im westlichen Teil soll zudem für wechselnde Ausstellungen genutzt werden.
Neue Galerien im Luft- und Raumfahrtmuseum
Auch das National Air and Space Museum an der National Mall erweitert sein Ausstellungsangebot. Das Museum schließt die 2018 begonnene Renovierung seiner 20 Ausstellungsbereiche ab. Am 30. Oktober eröffnet die Ausstellung „At Home in Space“, die das Leben und Arbeiten im Weltraum beleuchtet. Am 11. November folgt „Modern Military Aviation“. Es ist bereits die siebte neue Galerie in diesem Jahr.
Zu den Exponaten gehören das Kampfflugzeug North American F-86 Sabre, der Militärhubschrauber Bell UH-1H „Huey“ und die Militärdrohne General Atomics MQ-1L Predator.
Digitale Kunst mit interaktiven Installationen
Das digitale Kunstzentrum Artechouse DC zeigt noch bis zum 31. Dezember das „Sumbmerge Project“. Dafür haben 17 Künstler insgesamt 14 digitale Welten geschaffen. Im Mittelpunkt steht „Beyond the Render“, eine 45-minütige audiovisuelle Projektion. Sie bespielt Wände und Boden der Ausstellungshalle mit Landschaften, virtuellen Räumen und Lichtinstallationen.
Hinzu kommen 18 Installationen. Darunter ist ein KI-gesteuerter Pinguin, der auf Gespräche reagiert. Digitale Flamingos ahmen die Bewegungen der Besucher nach.
Museum für afroamerikanische Geschichte wird zehn Jahre alt
Das National Museum of African American History and Culture feiert in diesem Herbst sein zehnjähriges Bestehen. Seit seiner Eröffnung 2016 haben rund 13,8 Millionen Menschen das Museum besucht. Die Einrichtung ist das weltweit einzige nationale Museum, das sich ausschließlich mit der Geschichte, Kultur und dem Leben afroamerikanischer Menschen beschäftigt.
Die Sammlung umfasst fast 45.000 Exponate. Auf zehn Etagen dokumentiert das Museum die Erfahrungen, Errungenschaften und Herausforderungen der afroamerikanischen Bevölkerung. Zugleich zeigt es deren Bedeutung für die Geschichte und Kultur der USA.
Fast 60 Skulpturen im neugestalteten Garten
Am 31. Oktober öffnet der Hirshhorn Sculpture Garden in Washington, DC, nach vierjähriger Schließung wieder. Der japanische Künstler und Architekt Hiroshi Sugimoto hat die Neugestaltung des rund 5.300 Quadratmeter großen Gartens begleitet. Künftig sind dort knapp 60 Skulpturen zu sehen, rund 50 Prozent mehr als vor dem Umbau.
Zwischen fast 30.000 Bäumen und Pflanzen stehen unter anderem Werke von Auguste Rodin, Henri Matisse, Henry Moore und Barbara Hepworth. Der Garten bietet damit mehr Platz für Arbeiten aus der nationalen Sammlung. Eine Rasenfläche im westlichen Teil soll zudem für wechselnde Ausstellungen genutzt werden.
Neue Galerien im Luft- und Raumfahrtmuseum
Auch das National Air and Space Museum an der National Mall erweitert sein Ausstellungsangebot. Das Museum schließt die 2018 begonnene Renovierung seiner 20 Ausstellungsbereiche ab. Am 30. Oktober eröffnet die Ausstellung „At Home in Space“, die das Leben und Arbeiten im Weltraum beleuchtet. Am 11. November folgt „Modern Military Aviation“. Es ist bereits die siebte neue Galerie in diesem Jahr.
Zu den Exponaten gehören das Kampfflugzeug North American F-86 Sabre, der Militärhubschrauber Bell UH-1H „Huey“ und die Militärdrohne General Atomics MQ-1L Predator.
Digitale Kunst mit interaktiven Installationen
Das digitale Kunstzentrum Artechouse DC zeigt noch bis zum 31. Dezember das „Sumbmerge Project“. Dafür haben 17 Künstler insgesamt 14 digitale Welten geschaffen. Im Mittelpunkt steht „Beyond the Render“, eine 45-minütige audiovisuelle Projektion. Sie bespielt Wände und Boden der Ausstellungshalle mit Landschaften, virtuellen Räumen und Lichtinstallationen.
Hinzu kommen 18 Installationen. Darunter ist ein KI-gesteuerter Pinguin, der auf Gespräche reagiert. Digitale Flamingos ahmen die Bewegungen der Besucher nach.
Museum für afroamerikanische Geschichte wird zehn Jahre alt
Das National Museum of African American History and Culture feiert in diesem Herbst sein zehnjähriges Bestehen. Seit seiner Eröffnung 2016 haben rund 13,8 Millionen Menschen das Museum besucht. Die Einrichtung ist das weltweit einzige nationale Museum, das sich ausschließlich mit der Geschichte, Kultur und dem Leben afroamerikanischer Menschen beschäftigt.
Die Sammlung umfasst fast 45.000 Exponate. Auf zehn Etagen dokumentiert das Museum die Erfahrungen, Errungenschaften und Herausforderungen der afroamerikanischen Bevölkerung. Zugleich zeigt es deren Bedeutung für die Geschichte und Kultur der USA.


