Tourismusstrategie
St. Peter-Ording stellt Einwohner stärker in den Mittelpunkt
Nur wenn es den Einwohnern gut geht, kann auch der Tourismus funktionieren: Die Stadt St. Peter-Ording hat deshalb ein neues Konzept erarbeitet, mit dem die Auswirkungen des Fremdenverkehrs messbar werden.

Im Urlaubsort St. Peter-Ording möchte man, dass der Tourismus nicht zu Lasten der Einwohner geht. Foto: Oliver Franke
Der Urlaubsort St. Peter-Ording richtet seine Tourismusstrategie künftig stärker an der Lebensqualität seiner Einwohner aus. Statt vor allem auf Übernachtungszahlen zu schauen, soll künftig regelmäßig überprüft werden, wie sich Tourismus, Wirtschaft, Lebensqualität und Natur vor Ort entwickeln. Die Ergebnisse sollen der Tourismuszetrale St. Peter-Ording zufolge in einer öffentlichen „Lebensraumbilanz“ veröffentlicht werden.
Tourismusentwicklung mit Blick auf den Lebensraum
Auslöser war die Erarbeitung eines neuen Tourismusentwicklungskonzepts, bei dem Bürger, Unternehmen und Experten eingebunden wurden. Dabei zeigte sich, dass Themen wie Wohnraum, medizinische Versorgung, Schule oder das Zusammenleben im Ort für viele Beteiligte ebenso wichtig sind wie klassische Tourismusfragen.
„Das war kein Missverständnis, sondern das eigentliche Ergebnis“, sagt Tourismusdirektor Kai Gardeja. „St. Peter-Ording lebt vom Tourismus, und das soll so bleiben. Aber die Frage ist nicht, ob es ihn gibt, sondern wovon er lebt. Er lebt von einem Ort, in dem Menschen gut leben.“
58 Maßnahmen im Konzept „Der Neue Norden“
Das neue Konzept umfasst 58 Maßnahmen. Geplant sind laut Tourismuszentrale unter anderem der weitere Ausbau von Gesundheits- und Präventionsangeboten, eine stärkere Positionierung im Wassersport, neue Mobilitätslösungen sowie eine bessere Abstimmung von Küsten-, Natur- und Tourismusinteressen. Auch eine gemeinsame Gästekarte für die gesamte Halbinsel Eiderstedt ist vorgesehen.
Bilanz soll Fortschritte sichtbar machen
Kern des Konzepts ist die neue Lebensraumbilanz. Sie soll künftig verschiedene Faktoren wie Lebensqualität, Tourismusakzeptanz, wirtschaftliche Effekte und den Zustand des Wattenmeers zusammenführen und öffentlich dokumentieren.
Der Tourismusausschuss hat das Konzept bereits beraten und empfiehlt die Verabschiedung. Die endgültige Entscheidung trifft die Gemeindevertretung am 10. November.
Weitere Informationen und das Konzept „Der Neue Norden“.
Tourismusentwicklung mit Blick auf den Lebensraum
Auslöser war die Erarbeitung eines neuen Tourismusentwicklungskonzepts, bei dem Bürger, Unternehmen und Experten eingebunden wurden. Dabei zeigte sich, dass Themen wie Wohnraum, medizinische Versorgung, Schule oder das Zusammenleben im Ort für viele Beteiligte ebenso wichtig sind wie klassische Tourismusfragen.
„Das war kein Missverständnis, sondern das eigentliche Ergebnis“, sagt Tourismusdirektor Kai Gardeja. „St. Peter-Ording lebt vom Tourismus, und das soll so bleiben. Aber die Frage ist nicht, ob es ihn gibt, sondern wovon er lebt. Er lebt von einem Ort, in dem Menschen gut leben.“
58 Maßnahmen im Konzept „Der Neue Norden“
Das neue Konzept umfasst 58 Maßnahmen. Geplant sind laut Tourismuszentrale unter anderem der weitere Ausbau von Gesundheits- und Präventionsangeboten, eine stärkere Positionierung im Wassersport, neue Mobilitätslösungen sowie eine bessere Abstimmung von Küsten-, Natur- und Tourismusinteressen. Auch eine gemeinsame Gästekarte für die gesamte Halbinsel Eiderstedt ist vorgesehen.
Bilanz soll Fortschritte sichtbar machen
Kern des Konzepts ist die neue Lebensraumbilanz. Sie soll künftig verschiedene Faktoren wie Lebensqualität, Tourismusakzeptanz, wirtschaftliche Effekte und den Zustand des Wattenmeers zusammenführen und öffentlich dokumentieren.
Der Tourismusausschuss hat das Konzept bereits beraten und empfiehlt die Verabschiedung. Die endgültige Entscheidung trifft die Gemeindevertretung am 10. November.
Weitere Informationen und das Konzept „Der Neue Norden“.

