Deutschlandtourismus | Sommerferien 202604.06.26, 17:00 Uhr
Nordsee zieht davon: Norderney führt das Ferien-Ranking an
Die Sommerferien rücken näher und an Deutschlands Küsten wird die Auswahl knapper. Eine aktuelle Analyse von Travanto zeigt: Die Nordsee ist in diesem Jahr etwas stärker nachgefragt als die Ostsee. Besonders auf Norderney wird es für Spätentschlossene eng.

Norderney führt das Ranking der beliebtesten Küstenorte für die Sommerferien 2026 an. Knapp 80 Prozent der Ferienunterkünfte auf der Nordseeinsel sind bereits belegt. Foto: iStock
Wer seinen Sommerurlaub an der deutschen Küste noch nicht gebucht hat, sollte sich beeilen. Die Nachfrage nach Ferienunterkünften an Nord- und Ostsee ist hoch, viele der beliebtesten Ferienorte melden bereits deutlich steigende Auslastungen. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Ferienhausvermittlers Travanto hervor.
Demnach liegt die durchschnittliche Belegung an der Nordsee aktuell bei 63 Prozent und damit leicht über der Ostsee, die auf 61 Prozent kommt. Besonders gefragt sind dabei die Nordseeinseln. Spitzenreiter ist Norderney, wo bereits 79 Prozent der Ferienunterkünfte für die Sommerferien belegt sind.
Norderney vor Dahme und Föhr
Hinter Norderney folgen Dahme an der Ostsee und die Nordseeinsel Föhr mit jeweils 75 Prozent Auslastung. Grömitz erreicht 74 Prozent, Norddeich 73 Prozent. Ebenfalls stark nachgefragt sind Fehmarn, Sylt und Kellenhusen.
Die Analyse zeigt zugleich, dass selbst in den beliebtesten Ferienregionen noch Unterschiede bestehen. Während einige Orte bereits auf eine nahezu vollständige Auslastung zusteuern, finden Kurzentschlossene in anderen Regionen noch vergleichsweise gute Verfügbarkeiten.
Zu den Orten mit den niedrigsten Belegungswerten innerhalb der Top-15-Destinationen zählen Usedom mit 60 Prozent, Boltenhagen mit 61 Prozent sowie der Timmendorfer Strand mit 62 Prozent.
Sylt bleibt das teuerste Pflaster
Auch bei den Preisen zeigen sich deutliche Unterschiede. Mit einem Medianpreis von 205 Euro pro Nacht bleibt Sylt das teuerste Ziel unter den untersuchten Urlaubsorten. Dahinter folgen Scharbeutz mit 187 Euro, Fischland-Darß-Zingst mit 184 Euro und Föhr mit 182 Euro pro Nacht.
Norderney liegt trotz der höchsten Auslastung mit 176 Euro pro Nacht im Mittelfeld. Deutlich günstiger übernachten Urlauber in Dahme, wo der Medianpreis bei 142 Euro liegt. Auch Fehmarn und Kellenhusen zählen mit 145 beziehungsweise 148 Euro zu den preiswerteren Küstenzielen.
Über alle untersuchten Orte hinweg beträgt der Medianpreis an der Nordsee 157 Euro pro Nacht, an der Ostsee 162 Euro.
Gute Chancen für Spätentschlossene
Trotz der hohen Nachfrage sieht Travanto für Kurzentschlossene weiterhin Chancen. Vor allem an der Ostsee seien auf Usedom, in Boltenhagen oder am Timmendorfer Strand noch vergleichsweise viele Unterkünfte verfügbar. An der Nordsee bieten insbesondere Sylt und einige weniger stark frequentierte Orte noch freie Kapazitäten.
Für den Deutschlandtourismus bestätigt die Analyse einen Trend, der sich bereits in den vergangenen Jahren abgezeichnet hat: Nord- und Ostsee bleiben die wichtigsten Sommerdestinationen im Inland. Gleichzeitig gewinnen Verfügbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Wahl des Urlaubsortes zunehmend an Bedeutung.
Demnach liegt die durchschnittliche Belegung an der Nordsee aktuell bei 63 Prozent und damit leicht über der Ostsee, die auf 61 Prozent kommt. Besonders gefragt sind dabei die Nordseeinseln. Spitzenreiter ist Norderney, wo bereits 79 Prozent der Ferienunterkünfte für die Sommerferien belegt sind.
Norderney vor Dahme und Föhr
Hinter Norderney folgen Dahme an der Ostsee und die Nordseeinsel Föhr mit jeweils 75 Prozent Auslastung. Grömitz erreicht 74 Prozent, Norddeich 73 Prozent. Ebenfalls stark nachgefragt sind Fehmarn, Sylt und Kellenhusen.
Die Analyse zeigt zugleich, dass selbst in den beliebtesten Ferienregionen noch Unterschiede bestehen. Während einige Orte bereits auf eine nahezu vollständige Auslastung zusteuern, finden Kurzentschlossene in anderen Regionen noch vergleichsweise gute Verfügbarkeiten.
Zu den Orten mit den niedrigsten Belegungswerten innerhalb der Top-15-Destinationen zählen Usedom mit 60 Prozent, Boltenhagen mit 61 Prozent sowie der Timmendorfer Strand mit 62 Prozent.
Sylt bleibt das teuerste Pflaster
Auch bei den Preisen zeigen sich deutliche Unterschiede. Mit einem Medianpreis von 205 Euro pro Nacht bleibt Sylt das teuerste Ziel unter den untersuchten Urlaubsorten. Dahinter folgen Scharbeutz mit 187 Euro, Fischland-Darß-Zingst mit 184 Euro und Föhr mit 182 Euro pro Nacht.
Norderney liegt trotz der höchsten Auslastung mit 176 Euro pro Nacht im Mittelfeld. Deutlich günstiger übernachten Urlauber in Dahme, wo der Medianpreis bei 142 Euro liegt. Auch Fehmarn und Kellenhusen zählen mit 145 beziehungsweise 148 Euro zu den preiswerteren Küstenzielen.
Über alle untersuchten Orte hinweg beträgt der Medianpreis an der Nordsee 157 Euro pro Nacht, an der Ostsee 162 Euro.
Gute Chancen für Spätentschlossene
Trotz der hohen Nachfrage sieht Travanto für Kurzentschlossene weiterhin Chancen. Vor allem an der Ostsee seien auf Usedom, in Boltenhagen oder am Timmendorfer Strand noch vergleichsweise viele Unterkünfte verfügbar. An der Nordsee bieten insbesondere Sylt und einige weniger stark frequentierte Orte noch freie Kapazitäten.
Für den Deutschlandtourismus bestätigt die Analyse einen Trend, der sich bereits in den vergangenen Jahren abgezeichnet hat: Nord- und Ostsee bleiben die wichtigsten Sommerdestinationen im Inland. Gleichzeitig gewinnen Verfügbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Wahl des Urlaubsortes zunehmend an Bedeutung.

