Alexander Stream National Park12.02.26, 12:00 Uhr
Israel eröffnet Meeresschildkröten-Zentrum mit Besucherangebot
Meeresschildkröten in Not finden im neuen Rescue Center bei Netanya Zuflucht: Eine moderne Anlage kümmert sich um verletzte Tiere, betreibt Nachzucht und lädt Gäste zu Führungen ein. Entstanden ist das Zentrum aus einer studentischen Rettungsaktion – heute gilt es als Vorzeigeprojekt im Meeresschutz.

Neue Hoffnung für alte Meeresbewohner: Israels National Sea Turtle Rescue Center verbindet Forschung, medizinische Versorgung und Besucherbildung unter einem Dach. Foto: Yaniv Levi/Israel Nature and Parks Authority
Im israelischen Alexander Stream National Park nahe Netanya hat im Februar 2026 das neue National Sea Turtle Rescue Center seine Türen für Besucher geöffnet. Die Einrichtung widmet sich der Rettung, Rehabilitation und Nachzucht gefährdeter Meeresschildkröten im Mittelmeer.
Ursprung in studentischer Initiative
Das Zentrum geht auf eine Initiative des heutigen Direktors Yaniv Levy zurück. 1999 hatte der damalige Meeresbiologiestudent eine verletzte Karettschildkröte an der Küste gefunden und versorgt. Daraus entstand ein provisorisches Behandlungszentrum, das nun durch einen modernen Neubau ersetzt wurde.
Die Investitionssumme beträgt rund acht Millionen Euro. Finanziert wurde das Zentrum von der Israel Nature and Parks Authority (INPA), unterstützt durch Spenden.
Medizinische Versorgung und Nachzucht
Die neue Anlage verfügt über eine Notfall- und Intensivstation mit Röntgenraum und Operationsbereich. Mehrere große Meerwasserbecken dienen der Genesung verletzter Tiere.
Im Zentrum steht ein Zuchtbereich mit Pools und Sandzonen, in denen Schildkrötenweibchen Eier ablegen können. Ziel ist es, die stark bedrohten Bestände im Mittelmeer langfristig zu stabilisieren. Gefährdungen entstehen vor allem durch Plastikmüll, Fischereiabfälle und Bootsverkehr.
Forschung und Ehrenamt
Ein zehnköpfiges Expertenteam betreut die Tiere, unterstützt von rund 100 Freiwilligen. Parallel laufen etwa 20 Forschungsprojekte in Kooperation mit israelischen Universitäten und internationalen Wissenschaftlern. Aus dem Zuchtprogramm wurden bislang rund 1.300 Eier dokumentiert – wichtige Daten für künftige Schutzmaßnahmen.
Zentrum auch für Touristen zugänglich
Das Zentrum bietet 75-minütige Führungen für Besucher an. Diese beinhalten einen Informationsfilm sowie den Zugang zu ausgewählten Bereichen der Anlage. Gäste erhalten Einblicke in die Rettungsarbeit, medizinische Versorgung und Forschungsprojekte.
Ursprung in studentischer Initiative
Das Zentrum geht auf eine Initiative des heutigen Direktors Yaniv Levy zurück. 1999 hatte der damalige Meeresbiologiestudent eine verletzte Karettschildkröte an der Küste gefunden und versorgt. Daraus entstand ein provisorisches Behandlungszentrum, das nun durch einen modernen Neubau ersetzt wurde.
Die Investitionssumme beträgt rund acht Millionen Euro. Finanziert wurde das Zentrum von der Israel Nature and Parks Authority (INPA), unterstützt durch Spenden.
Medizinische Versorgung und Nachzucht
Die neue Anlage verfügt über eine Notfall- und Intensivstation mit Röntgenraum und Operationsbereich. Mehrere große Meerwasserbecken dienen der Genesung verletzter Tiere.
Im Zentrum steht ein Zuchtbereich mit Pools und Sandzonen, in denen Schildkrötenweibchen Eier ablegen können. Ziel ist es, die stark bedrohten Bestände im Mittelmeer langfristig zu stabilisieren. Gefährdungen entstehen vor allem durch Plastikmüll, Fischereiabfälle und Bootsverkehr.
Forschung und Ehrenamt
Ein zehnköpfiges Expertenteam betreut die Tiere, unterstützt von rund 100 Freiwilligen. Parallel laufen etwa 20 Forschungsprojekte in Kooperation mit israelischen Universitäten und internationalen Wissenschaftlern. Aus dem Zuchtprogramm wurden bislang rund 1.300 Eier dokumentiert – wichtige Daten für künftige Schutzmaßnahmen.
Zentrum auch für Touristen zugänglich
Das Zentrum bietet 75-minütige Führungen für Besucher an. Diese beinhalten einen Informationsfilm sowie den Zugang zu ausgewählten Bereichen der Anlage. Gäste erhalten Einblicke in die Rettungsarbeit, medizinische Versorgung und Forschungsprojekte.

