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Import Promotion Desk
04.02.26, 13:56 Uhr

IPD bringt neues Partnerland Brasilien mit zur ITB

Indigene Gemeinschaften, Eco-Lodges und Bootstouren im Regenwald: Mit Brasilien nimmt das IPD eine neue Destination ins Portfolio auf. Auf der ITB stehen Reisen in die Amazonas-Region und nachhaltige Anbieter im Mittelpunkt – ergänzt um DMCs aus fünf weiteren Ländern.

Im Fokus: Nachhaltige Tourismusangebote in der Amazonas-Region – das IPD bringt neue Anbieter aus Brasilien zur ITB Berlin 2026. Foto: iStock/FG Trade
Das Import Promotion Desk (IPD) – ein staatliches Förderprogramm zur Tourismus- und Handelsentwicklung – erweitert sein Destinations-Portfolio um Brasilien. Auf der ITB Berlin 2026 präsentiert die Initiative neue Reiseangebote aus der Amazonas-Region. Der IPD-Stand befindet sich in Halle 4.1, Stand 221.

Fokus auf gemeindebasierten Tourismus im Amazonas

In Zusammenarbeit mit der brasilianischen Tourismusbehörde Embratur hat das IPD mehrere nachhaltig arbeitende Anbieter identifiziert. Dazu zählt „Poranduba Amazônia“, ein Veranstalter für Touren in indigenen Gemeinschaften.

„Amazon Emotions“ organisiert individuelle Bootstouren auf dem Amazonas und dem Rio Negro und bietet Übernachtungen in einer Eco-Lodge an.

„Mad Experience“ legt den Schwerpunkt auf Gesundheits- und Wellnessreisen im Amazonasgebiet.

IPD unterstützt Anbieter aus sechs Ländern

Neben Brasilien bringt das IPD auch Anbieter aus Ecuador, Nepal, Sri Lanka, Tunesien und Usbekistan zur ITB 2026. Insgesamt präsentieren sich über 30 Unternehmen am IPD-Messestand. Ziel ist es, europäischen Veranstaltern den Zugang zu nachhaltigen Destination Management Companies (DMC) zu erleichtern.

„Irene Plus Travel“ aus Usbekistan unterstützt Veranstalter beim Markteintritt entlang der Seidenstraße. Das Unternehmen trägt den Travellife Partner Status für sein Nachhaltigkeitsengagement. In Sri Lanka bietet „Jaffna Tours & Excursion“ Reisen in den touristisch wenig erschlossenen Norden und Nordosten an. Dazu gehören Tagesausflüge mit kulturellem Fokus, etwa auf familiengeführten Palmenplantagen.

Hintergrund zum IPD

Das IPD wird vom Bundesentwicklungsministerium (BMZ) gefördert. Aktuell ist die Initiative in 21 Ländern aktiv und unterstützt unter anderem die Branchen nachhaltiger Tourismus, Agrarwirtschaft und IT-Outsourcing. Ziel ist eine sozial-ökologische Entwicklung in den Partnerländern.