Auswärtiges Amt

Reisehinweise für USA und Türkei angepasst

Das Auswärtige Amt hat auf aktuelle Ereignisse in den USA und der Türkei reagiert und die Reisehinweise entsprechend angepasst.

Reisehinweise für USA und Türkei angepasst
Foto: iStock
Das Auswärtige Amt hat auf aktuelle Ereignisse in den USA und der Türkei reagiert und die Reisehinweise entsprechend angepasst. Nachdem in den vergangenen Tagen in mehreren Fällen Deutsche in den USA in Abschiebehaft genommen wurden, rät die Behörde, ausschließlich mit einem gültigen ESTA oder Visum in die USA zu reisen, das dem geplanten Aufenthaltszweck entspricht. Vorstrafen in den USA, falsche Angaben zum Aufenthaltszweck oder eine auch nur geringfügige Überschreitung der Aufenthaltsdauer bei Reisen könnten bei Ein- beziehungsweise Ausreise zu Festnahme, Abschiebehaft und Abschiebung führen. Im Zweifelsfall sollte vor der Einreise die US-Botschaft in Deutschland kontaktiert werden. Zum Reisehinweis

In der Türkei reagiert das Auswärtige Amt auf die heutige Festnahme des Istanbuler Bürgermeisters und Erdogan-Rivalen Ekrem Imamoglu. Trotz eines viertägiges Demonstrations- und Versammlungsverbots ist es nach der Verhaftung in der Stadt zu Demonstrationen gekommen. Straßen und U-Bahn-Stationen wurden von der Polizei abgesperrt, es kam zu Ausfällen im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere rund um den zentralen Taksim-Platz. Laut Behörde ist derzeit ist nicht absehbar, wie lange diese Einschränkungen anhalten werden. Reisenden wird geraten, Demonstrationen und größere Menschenansammlungen zu meiden und in deren Umfeld äußerst vorsichtig zu sein. Zum Reisehinweis