Beteiligung

Der Staat ist bei Lufthansa raus

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds hat alle verbliebenen Aktien der Beteiligung an Lufthansa an verschiedene Investoren verkauft.

Der Staat ist bei Lufthansa raus
Foto: Lufthansa
Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesrepublik Deutschland (WSF) hat alle verbliebenen Aktien der Beteiligung an Lufthansa an verschiedene Investoren verkauft. Damit hält der Staat keine Beteiligung mehr an der Airline, die jetzt wieder vollständig in privater Hand ist. Die ursprüngliche Aktienbeteiligung von 20 Prozent am Lufthansa-Grundkapital hatte der WSF im Sommer 2020 für 306 Millionen Euro erworben. Vereinbart war, dass die Beteiligung bis spätestens Oktober 2023 veräußert wird.

„Ich bedanke mich im Namen aller Lufthanseatinnen und Lufthanseaten bei der aktuellen und vorherigen Bundesregierung und allen deutschen Steuerzahlern für ihre Unterstützung unserer Lufthansa in der schwersten finanziellen Krise der Unternehmensgeschichte“, sagt LH-Chef Carsten Spohr. „Die Stabilisierung der Lufthansa war erfolgreich und sie zahlt sich auch finanziell für die Bundesregierung und damit für den Steuerzahler aus. Früher als erwartet hatten wir die Stabilisierungsmittel bereits zurückgezahlt, und ein Jahr vor Ablauf der Frist hat nun auch der WSF die letzten verbliebenen Aktien verkauft.“