Lufthansa Group

Steigende Nachfrage sorgt für Entspannung

Der Lufthansa-Konzern hat sich im ersten Quartal von den Auswirkungen der Ausbreitung der Omikron-Variante erholt.

Steigende Nachfrage sorgt für Entspannung
Foto: Lufthansa
Der Lufthansa-Konzern hat sich im Verlauf des ersten Quartals 2022 von den Auswirkungen der Ausbreitung der Omikron-Variante erholt. Nachdem der Jahresanfang durch das Infektionsgeschehen vor allem in den Heimatmärkten belastet gewesen sei, habe die Kundennachfrage vor allem im März spürbar angezogen. Dabei sei neben der starken touristischen Nachfrage zunehmend eine Erholung im Geschäftsreisesegment zu verzeichnen.

Der Konzern hat seinen Umsatz im Vorjahresvergleich auf 5,4 Milliarden Euro verdoppelt. Das operative Ergebnis ist mit -591 Millionen Euro zwar noch im roten Bereich, aber dennoch deutlich besser ausgefallen als im Vorjahr (-1,0 Milliarden Euro). Allerdings trägt vor allem das Frachtgeschäft zur positiven Entwicklung bei. Das operative Ergebnis der Passagier-Airlines hat sich mit -1,1 Milliarden Euro nur leicht verbessert. (Vorjahr: -1,4 Milliarden Euro). Das Ergebnis sei von einer niedrigen Auslastung der Flüge, vor allem zu Beginn des Quartals, steigenden Treibstoffaufwendungen und dem Wegfall von Entlastungen durch Kurzarbeit belastet worden, so Lufthansa.

Die Zahl der Passagiere an Bord der Konzernairlines hat sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als vervierfacht. Insgesamt begrüßten die Airlines der Lufthansa Group zwischen Januar und März 13 Millionen Fluggäste an Bord (Vorjahr: 3 Millionen). In Folge der stark steigenden Nachfrage wurde die angebotene Kapazität zum Ende des Quartals deutlich ausgebaut. Die Kapazität der Passagier-Airlines lag zwischen Januar und März durchschnittlich bei 57 Prozent des Vorkrisenniveaus und 171 Prozent über dem Vorjahr.

„Gerade die vergangenen Wochen haben deutlich gezeigt, wie groß das Bedürfnis der Menschen ist, zu reisen. Die Neubuchungen steigen von Woche zu Woche – bei den Geschäftsreisenden, aber ganz besonders bei Urlaubs- und Privatreisen“, sagt Konzern-Chef Carsten Spohr. „Wir haken die Krise jetzt mental ab und gehen wieder in die Offensive, fokussierter, effizienter und nachhaltiger als vor der Pandemie.“