Mein Urlaubsglück

Denkfabrik fordert intensiven Branchen-Dialog

Bei einer Denkfabrik-Session des Mobilen Vertriebs Mein Urlaubsglück treten Touristiker für mehr Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung in der Branche ein.

Denkfabrik fordert intensiven Branchen-Dialog
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Die deutsche Reisebranche braucht für die kommenden Monate mehr Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sowie einen intensiven Dialog untereinander und mit den Kunden. Zu diesem Schluss kommt eine Denkfabrik-Session, zu der der mobile Vertrieb Mein Urlaubsglück nach Levi in Lappland eingeladen hatte. Zu den Teilnehmern gehörten Kurt Koch (RITA), die Hotelvertreter Christos Tassakos (Daios Cove Luxury Resort) und Vangelis Vassiliou (Grecotel), Thomas Wiedau (Aerticket), Ender Karadag (Ferien Touristik), Udo Lutz (TUI Cruises), Steffen Buder (Verband selbstständiger Reiseberater) und Thorsten Schumacher (Reiseberater Mein Urlaubsglück).

Das Ergebnis ihrer Beratung haben die Teilnehmer in vier Statements zusammengefasst:
• Alle Spieler der Branche müssen möglichst gemeinsam anpacken und die Zukunft mitgestalten. Niemand darf lediglich zuschauen, was sich verändert. Große internationale Digital-Unternehmen stehen bereit, in eine geschwächte deutsche Touristik zu stoßen. Zusammenarbeit muss es ermöglichen, dass möglichst viele Touristik-Unternehmen in Deutschland überleben und weitermachen können.
• Die Zusammenarbeit muss den Kunden gegenüber viel stärker herausgestellt und kommuniziert werden. Beispielsweise die Vorteile einer Pauschalreise in Verbindung mit persönlicher Reiseberatung. In dieser Kombination gewährleisten alle beteiligten Leistungsträger echte Hilfe im Fall der Fälle, nicht nur in unsicheren Zeiten. Dadurch wird für die Kunden ein deutlicher Mehrwert generiert im Vergleich zu selbst gebuchten einzelnen Reisebausteinen.
• Social Media muss in der Kundenkommunikation eine viel größere Rolle als bisher spielen, denn dort sind die Kunden in stark wachsendem Maß anzutreffen. Das in den sozialen Medien übliche Share-Prinzip ist zudem das ideale Mittel für eine demonstrative Vernetzung und Zusammenarbeit.
• Nachhaltigkeit muss in der Reiseproduktion und im Reisevertrieb noch mehr Sichtbarkeit erhalten. Viele Zielgebiete wie beispielsweise auch Lappland bieten nicht nur originäre Naturerlebnisse, sondern bereits heute passende Produkte für umweltbewusste Reisende.

„Die Touristik ist ein People's Business, das müssen wir untereinander und auch unseren Kunden gegenüber leben“, so Koch. „Rendite und Kennzahlen bilden selbst keine Strategie, sondern sind das Ergebnis einer klugen Strategie. Es muss immer darum gehen, vor allem die Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Auf den ersten Blick eine Binsenweisheit, aber wir laufen gerade Gefahr, dass jeder nur noch auf sich selbst und seine eigenen Zahlen schaut. Der Dialog miteinander muss in allen Teilen unserer Branche schnell wieder intensiviert werden."