Reisehinweise

RKI streicht Namibia als Virusvariantengebiet

Das Robert Koch-Institut (RKI) streicht mit sofortiger Wirkung Namibia sowie weitere Staaten im Südlichen Afrika von der Liste der Virusvariantengebiete.

RKI streicht Namibia als Virusvariantengebiet
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Die Bundesregierung hat die wegen der starken Ausbreitung der Omikron-Variante verhängten Einreisebeschränkungen für Großbritannien, Südafrika, Namibia und sechs weitere afrikanische Staaten gelockert. Die neun Länder, zu denen auch Botswana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik und Simbabwe gehören, sind ab sofort von Virusvariantengebieten zu Hochrisikogebieten zurückgestuft worden, wie das RKI mitteilte. Als Virusvariantengebiete sind damit keine Gebiete mehr gekennzeichnet.
 
Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.
 
Das Namibia Tourism Board (NTB) in Frankfurt begrüßt diese Entscheidung. „Wir haben dafür gekämpft und uns auf zahlreichen Plattformen und Podien für eine Entschärfung eingesetzt. Mit der neuen Einstufung „Hochrisikogebiet“ können Reiseveranstalter und Gäste umgehen, da Genesene und Geimpfte nach ihrer Reise nicht mehr automatisch in eine zehntägige Quarantäne müssen“, sagt Matthias Lemcke, Leiter des Namibia Tourism Board. „Damit sind Urlaube wieder planbar.“