[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"serverInit":3,"tagPosts-flugboerse":161},{"categories":4,"menus":110,"adArticle":131},[5,10,15,20,25,30,34,39,42,46,50,54,58,62,66,70,74,78,82,86,90,94,98,102,106],{"id":6,"priority":7,"title":8,"slug":9},"19","0","SCHLAGZEILEN","schlagzeilen",{"id":11,"priority":12,"title":13,"slug":14},"20","1","TOP-NEWS","top-news",{"id":16,"priority":17,"title":18,"slug":19},"24","2","PRODUKT","produkt",{"id":21,"priority":22,"title":23,"slug":24},"33","3","COUNTER","counter",{"id":26,"priority":27,"title":28,"slug":29},"21","4","DESTINATION","destination",{"id":31,"priority":27,"title":32,"slug":33},"26","DESTINATION_BAK","destination_bak",{"id":35,"priority":36,"title":37,"slug":38},"9","10","TOP COUNTER NEWS","top-counter-news",{"id":36,"priority":36,"title":40,"slug":41},"WAS HEUTE NOCH WICHTIG IST","was-heute-noch-wichtig-ist",{"id":43,"priority":36,"title":44,"slug":45},"11","FREMDGELESEN","fremdgelesen",{"id":47,"priority":36,"title":48,"slug":49},"12","REISEHINWEISE NEWS","reisehinweise-news",{"id":51,"priority":36,"title":52,"slug":53},"13","WEITER, FORT- UND AUSBILDUNG","weiter-fort--und-ausbildung",{"id":55,"priority":36,"title":56,"slug":57},"14","STELLENANGEBOTE","stellenangebote",{"id":59,"priority":36,"title":60,"slug":61},"15","ZITAT DES TAGES","zitat-des-tages",{"id":63,"priority":36,"title":64,"slug":65},"16","TIPP DES TAGES","tipp-des-tages",{"id":67,"priority":36,"title":68,"slug":69},"17","BLUE BLOCK","blue-block",{"id":71,"priority":36,"title":72,"slug":73},"22","INTERVIEWS","interviews",{"id":75,"priority":36,"title":76,"slug":77},"23","E-LEARNING","e-learning",{"id":79,"priority":36,"title":80,"slug":81},"25","Sales","sales",{"id":83,"priority":36,"title":84,"slug":85},"27","Leute","leute",{"id":87,"priority":36,"title":88,"slug":89},"28","Pep","pep",{"id":91,"priority":36,"title":92,"slug":93},"30","WORK+LIFE","work-life",{"id":95,"priority":36,"title":96,"slug":97},"31","WEEKLY","weekly",{"id":99,"priority":36,"title":100,"slug":101},"32","JOBS","jobs",{"id":103,"priority":36,"title":104,"slug":105},"34","QUARTERLY","quarterly",{"id":107,"priority":36,"title":108,"slug":109},"35","BESSER-BERATEN","besser-beraten",{"header":111,"footer":119},{"NEWS":112,"BESSER BERATEN":114,"WORK+LIFE":117,"E-LEARNING":118},{"title":113,"pageId":35,"id":35,"slug":113},"NEWS",{"title":115,"pageId":36,"id":36,"slug":116},"BESSER BERATEN","BESSER_BERATEN",{"title":92,"pageId":43,"id":43,"slug":92},{"title":76,"pageId":47,"id":47,"slug":76},{"IMPRESSUM":120,"DATENSCHUTZ":122,"MEDIADATEN":124,"KONTAKT":126,"AGB":129},{"title":121,"pageId":59,"id":59,"slug":121},"IMPRESSUM",{"title":123,"pageId":63,"id":63,"slug":123},"DATENSCHUTZ",{"title":125,"pageId":16,"id":26,"slug":125},"MEDIADATEN",{"title":127,"pageId":128,"id":128,"slug":127},"KONTAKT","18",{"title":130,"pageId":31,"id":16,"slug":130},"AGB",{"id":132,"category_id":133,"content_id":134,"reference_key":133,"release_date":135,"entry_date":136,"expiration_date":137,"import_date":133,"permission":7,"definition":12,"title1":138,"title2":139,"title3":140,"title4":133,"brief":141,"code":133,"simple_title":142,"meta_title":133,"meta_description":133,"meta_keywords":133,"author":143,"priority":144,"updated_at":145,"created_at":146,"author_image":133,"tags":147,"pilotImage":148,"teaserImage":149,"galleryImage":155,"content":156,"releaseDate":157,"updatedAt":158,"createdAt":159,"categoryId":160,"title":139,"subtitle":138,"topline":140,"excerpt":141,"slug":142,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133},18614,"","18622","2025-12-08 19:08:00","2025-10-27 00:00:00","2037-12-31 23:59:00","Kachel TRVL COUNTER Digital","Entscheider-Insights: Neuer Newsletter für Führungskräfte","Wöchentlich informiert","TRVL COUNTER erweitert sein Newsletter-Portfolio und startet mit „Entscheider-Insights“ ein kompaktes Wochenformat für Führungskräfte der Touristik. Der neue Newsletter bündelt zentrale Branchen-Entwicklungen, Trends und Nachrichten und ergänzt sie um strategische Einordnung. Ziel ist ein schneller Überblick zum Wochenschluss. Parallel kündigt das B2B-Medium einen weiteren Newsletter an, rein mit Kreuzfahrt-Content, der ab Mitte Mai aktuelle Markttrends, Produktentwicklungen und vertriebsrelevante Themen dieses dynamischen Segments aufgreift.","18614-entscheider-insights-neuer-newsletter-fuer-fuehrungskraefte","admin",1,"2026-05-03 15:39:49","2025-10-27 07:32:00",[],[],{"id":150,"article_id":151,"reference_key":152,"file_path":153,"definition":17,"title":133,"img":154},"14987","18614","78aa4ce4bf5b99b8358873db4df298f0a05e7f46","\u002Fmedia\u002Farticle\u002Fteaser\u002F_transformed\u002F78aa4ce4bf5b99b8358873db4df298f0a05e7f46.jpg","78aa4ce4bf5b99b8358873db4df298f0a05e7f46.jpg",[],"\u003Cdiv>TRVL COUNTER startet mit \u003Cem>Entscheider-Insights\u003C\u002Fem>&nbsp;einen neuen Newsletter f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte&nbsp;der Touristik. Das Format erscheint jeweils zum Wochenabschluss und fasst zentrale Branchenentwicklungen kompakt zusammen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDer Newsletter b&uuml;ndelt aktuelle Nachrichten, Trends und Entwicklungen und erg&auml;nzt sie um eine Leseempfehlung oder ein Interview mit strategischer Einordnung. Die Ausgabe soll in kurzer Zeit einen &Uuml;berblick &uuml;ber das Wochengeschehen geben.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Zeit ist die knappste Ressource im Management. \u003Cem>Entscheider-Insights\u003C\u002Fem> bringt das j&uuml;ngste Branchengeschehen in wenigen Minuten auf den Punkt &ndash; ausgew&auml;hlt, gefiltert und gezielt zusammengestellt&ldquo;, sagt Verlagschefin Irena Roth.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Fokus auf Einordnung und Relevanz\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Redaktion setzt&nbsp;auf Analyse und Gewichtung statt auf reine Nachrichtenf&uuml;lle. Ziel ist es, Entscheidern eine Grundlage f&uuml;r strategische Bewertungen zu liefern.&nbsp;&bdquo;Wer unseren Newsletter liest, beh&auml;lt die relevanten Entwicklungen im Blick und kann fundiertere Entscheidungen treffen&ldquo;, sagt Chefredakteur Jean-Marc G&ouml;ttert.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Neuer Kreuzfahrt-Newsletter angek&uuml;ndigt\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nZus&auml;tzlich k&uuml;ndigt TRVL COUNTER einen weiteren, kreuzfahrtspezifischen Newsletter&nbsp;an &ndash; rein mit Inhalten aus dem Markt mit Hochsee- und Flussreisen. Das neue Format startet ab Mitte Mai und richtet sich gezielt an Vermittler, Veranstalter und Produktverantwortliche.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nIm Fokus stehen aktuelle Markttrends, Produktentwicklungen und vertriebsrelevante Themen. Damit erweitert TRVL COUNTER sein Angebot um ein spezialisiertes Format f&uuml;r eines der dynamischsten&nbsp;Segmente in der Touristik.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Erweiterung des bestehenden Portfolios\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nMit den neuen Angeboten erg&auml;nzt TRVL COUNTER sein bestehendes Portfolio. Dazu z&auml;hlen die etablierten \u003Cem>morning news\u003C\u002Fem> an jedem Werktag, eine laufend aktualisierte Website ohne Paywall, Social-Media-Kan&auml;le auf Instagram, Facebook und LinkedIn sowie das zweiw&ouml;chentlich erscheinende E-Magazin \u003Cem>TRVL COUNTER Digital\u003C\u002Fem>. Hinzu kommt das Printmagazin \u003Cem>TRVL COUNTER Quarterly\u003C\u002Fem>, das alle drei Monate erscheint.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\u003C\u002Fdiv>\r\n\r\n\u003Cdiv style=\"text-align: center;\">\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Ftrvlcounter.de\u002Fnewsletter-bestellen\u002F\">\u003Cu>\u003Cstrong>&gt;&gt;&gt; Zum&nbsp;zentralen Newsletter-Signup gelangen Sie hier &lt;&lt;&lt;\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fu>\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fdiv>\r\n\r\n\u003Cdiv>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Positionierung als B2B-Medium\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nTRVL COUNTER ist eine B2B-Medienmarke f&uuml;r die Touristik und Teil des inhabergef&uuml;hrten Life! Verlags mit Sitz in Hamburg. Das Angebot richtet sich an Reiseb&uuml;ros, Veranstalter und touristische Leistungstr&auml;ger.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\u003C\u002Fdiv>\r\n",1765217280,1777815589,1761546720,0,{"page":144,"offset":160,"limit":162,"pagingCounter":144,"totalPosts":163,"totalPages":144,"prevPage":160,"hasPrevPage":164,"nextPage":160,"hasNextPage":164,"meta":165,"posts":166},10,5,false,[],[167,209,246,268,290],{"id":168,"releaseDate":169,"updatedAt":170,"createdAt":171,"categoryId":172,"priority":144,"title":173,"subtitle":174,"topline":175,"excerpt":176,"content":177,"code":178,"slug":179,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":180,"pilotImage":182,"galleryImages":183,"tags":184},20963,1784124000,1784275606,1784126839,20,"„Nur wer selbst für etwas brennt, kann andere entzünden“","Aust","Birgit Aust im Porträt","Nach vier Jahrzehnten Touristik verabschiedet sich TVG-Geschäftsführerin Birgit Aust. Sie hat Krisen gemeistert, das Franchise geprägt und „Generationen“ von Reisebüros begleitet. Ein Porträt über Verantwortung, Leidenschaft und eine Frau, die lieber Vertrauen aufbaute als Hierarchien.","\u003Cp>Wer Birgit Aust auf einer Branchentagung sucht, findet sie selten lange auf einer B&uuml;hne. Meist steht sie wenige Minuten nach ihrem Auftritt schon wieder mitten zwischen den Reiseb&uuml;roinhabern, Franchise-Partnern oder Mitarbeitenden. Eine kleine Frau mit wuscheligem blondem Lockenkopf, lebhaften Gesten und einem ansteckenden Lachen. Kaum jemand bleibt lange f&ouml;rmlich mit ihr. Nach wenigen Minuten ist sie im Gespr&auml;ch, h&ouml;rt zu, fragt nach, nimmt Menschen in den Arm oder diskutiert mit der gleichen Leidenschaft &uuml;ber Vertriebsstrategien wie &uuml;ber den letzten Familienurlaub. Distanz geh&ouml;rte nie zu ihrem F&uuml;hrungsstil. Nahbarkeit schon.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDiese Bodenst&auml;ndigkeit wurde &uuml;ber vier Jahrzehnte zu ihrem Markenzeichen. W&auml;hrend viele F&uuml;hrungskr&auml;fte nach ihrem Vortrag bereits den n&auml;chsten Termin im Blick haben, sucht Birgit Aust das Gespr&auml;ch. Nicht auf der B&uuml;hne oder im Organigramm entscheidet sich f&uuml;r sie, was Menschen bewegt, sondern im pers&ouml;nlichen Austausch.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Irgendwann wurde es zu viel\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEs gibt Menschen, die wirken, als k&ouml;nnten sie jede Krise bew&auml;ltigen. Birgit Aust geh&ouml;rt zu ihnen. Wer sie in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat, kennt sie als Frau mit klarer Haltung, direkter Sprache und bemerkenswerter Gelassenheit, wenn andere l&auml;ngst in Hektik verfallen. Thomas Cook, Corona, die FTI-Insolvenz &ndash; immer wieder stand sie dort, wo Orientierung gefragt war. F&uuml;r viele Franchise-Partner war sie in diesen Momenten weniger Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin als vielmehr Anker.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDoch irgendwann stellte sich auch ihr eine Frage, die sie lange erfolgreich verdr&auml;ngt hatte: Wie lange kann beziehungsweise will ein Mensch diese Verantwortung eigentlich tragen?\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nR&uuml;ckblickend sagt sie, ohne die Insolvenz der FTI Group w&auml;re sie vermutlich noch geblieben. Erst mit etwas Abstand habe sie begriffen, welche Last auf ihren Schultern gelegen habe. W&auml;hrend der Teilhaber kollabierte und zahlreiche Unternehmen der Gruppe in die Insolvenz rutschten, blickten rund 200 Franchise-Partner und ihre Mitarbeitenden auf sie. &bdquo;Es war nat&uuml;rlich toll, wenn die Leute gesagt haben: Du machst das schon. Aber im Nachhinein habe ich gemerkt, dass es irgendwann einfach zu viel wurde.&ldquo; Sie spricht von k&ouml;rperlichen Warnsignalen und von ihrem Mann, der sie immer wieder fragte, ob sie dieses Leben wirklich bis zum Schluss weiterf&uuml;hren wolle.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FLeute\u002FBirgit%20Aust%20TVG.jpg\" style=\"width: 860px; height: 645px;\" \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Csmall>\u003Cem>Mit TRVL COUNTER spricht&nbsp;Birgit Aust offen &uuml;ber Belastungen, F&uuml;hrungsverantwortung, den kulturellen Wandel in der Branche &ndash; und die Pl&auml;ne f&uuml;r die Zeit nach ihrem Abschied\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fsmall>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>Dass sie &uuml;berhaupt so lange durchgehalten hat, &uuml;berrascht diejenigen nicht, die Birgit Aust kennen. Gestalten war f&uuml;r sie nie blo&szlig; eine Aufgabe, sondern Antrieb. &bdquo;Das bin ich nun mal&ldquo;, sagt sie fast beil&auml;ufig. Gleichzeitig wei&szlig; sie, dass sie bei FTI Freiheiten genie&szlig;en durfte, die in gro&szlig;en Konzernen l&auml;ngst nicht selbstverst&auml;ndlich sind. &bdquo;Normalerweise wirst du in einem Konzern niemals so gestalten k&ouml;nnen, wie wir das bei FTI konnten.&ldquo; Genau diese unternehmerischen Freir&auml;ume machten den Reiz ihrer Arbeit aus &ndash; und erkl&auml;ren, warum sie trotz aller Belastungen nie ernsthaft ans Aufh&ouml;ren dachte. Bis zu jenem Sommer, der vieles ver&auml;nderte.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Der richtige Zeitpunkt kommt nie\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nBirgit Aust und ihr Mann hatten beschlossen, nach dem Berufsleben in ihre Heimat zur&uuml;ckzukehren. Er stammt aus M&uuml;nster, sie aus Bochum. Beide M&uuml;tter leben dort. Als ihnen ein befreundetes Ehepaar vor zwei Jahren ein Haus anbot, lehnten sie zun&auml;chst ab. Es sei einfach zu fr&uuml;h gewesen. Erst als der Freund Anfang dieses Jahres anrief und sagte, das Haus sei nun fertig, fiel die Entscheidung. &bdquo;Da haben wir gesagt: Das ist jetzt das Zeichen.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDoch selbst dann schien der Abschied nicht einfach. Kaum war der Entschluss gefallen, eskalierte der Konflikt zwischen Israel, USA und Iran. Wieder dominierten Krisen die Schlagzeilen, wieder standen Reiseb&uuml;ros und Veranstalter unter Druck. Aust hatte sich immer vorgenommen, erst dann aufzuh&ouml;ren, wenn die TVG wieder in ruhigem Fahrwasser unterwegs sei. &bdquo;Dann k&ouml;nntest du nie gehen. Es wird immer irgendetwas geben, was dich abhalten w&uuml;rde.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nStatt weiter auf den perfekten Zeitpunkt zu warten, entschied sie sich bewusst f&uuml;r einen anderen Ma&szlig;stab: Das Team sei stabil, die Franchise-Partner ebenfalls. Deshalb k&ouml;nne sie mit gutem Gef&uuml;hl Verantwortung abgeben.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDass die Gesellschafter die Nachfolge aus den eigenen Reihen organisiert haben, freut sie besonders. Hauke Moll f&uuml;hrt die Gesch&auml;fte weiterhin, gleichzeitig r&uuml;ckt Dirk Fa&szlig;bender in die Gesch&auml;ftsleitung auf. &bdquo;Ich freue mich sehr, die Verantwortung in so kompetente H&auml;nde &uuml;bergeben zu k&ouml;nnen. Hauke Moll, Dirk Fa&szlig;bender und Conny Koch kennen die TVG, ihre Partner und die Marktanforderungen seit vielen Jahren. Ich w&uuml;nsche ihnen von Herzen viel Erfolg und ein gutes H&auml;ndchen f&uuml;r die anstehenden Entscheidungen&ldquo;, sagt sie. Es ist Ausdruck einer Kultur, die sie selbst &uuml;ber Jahre aufgebaut hat: Stabilit&auml;t entsteht nicht durch Einzelpersonen, sondern durch Vertrauen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>N&auml;he war ihr wichtigstes F&uuml;hrungsinstrument\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nWer Birgit Aust fragt, worauf sie in ihrer Laufbahn am stolzesten ist, bekommt keine Umsatzkurven oder Wachstumszahlen pr&auml;sentiert. Sie spricht &uuml;ber Menschen. &Uuml;ber Stammtische. &Uuml;ber Get-together. &Uuml;ber Chefgespr&auml;che. &Uuml;ber Besuche in Reiseb&uuml;ros.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nW&auml;hrend viele Manager in Krisenzeiten zuerst Kommunikationspl&auml;ne entwickeln, setzte sie sich ins Auto. Sie wollte wissen, wie es den Menschen geht. Gerade nach der FTI-Insolvenz sei das entscheidend gewesen. &bdquo;Wenn es Sorgen, &Auml;ngste oder N&ouml;te gibt, m&uuml;ssen die Menschen das pers&ouml;nlich loswerden k&ouml;nnen.&ldquo; Genau diese N&auml;he habe die TVG immer ausgezeichnet. Schon damals sei sie bewusst hinaus zu den Reiseb&uuml;ros gefahren, statt darauf zu warten, dass Probleme auf ihrem Schreibtisch landen.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FIMG_5402.jpg\" style=\"width: 860px; height: 496px;\" \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Csmall>\u003Cem>Birgit Aust mit RTK-Chef Thomas B&ouml;sl und Franchise-Chefin der Reiseb&uuml;ro-Kette Reiseland,&nbsp;Anna Schwingenschl&ouml;gl\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fsmall>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>Diese Haltung zieht sich durch ihre gesamte Karriere. F&uuml;hrung bedeutet f&uuml;r sie nicht Kontrolle, sondern Pr&auml;senz. Nicht Distanz, sondern Ansprechbarkeit. Das erkl&auml;rt auch die ungew&ouml;hnlich gro&szlig;e Resonanz auf ihren angek&uuml;ndigten Abschied.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Selbstironisch, humorvoll, ehrlich ber&uuml;hrt\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nSelbst sie war davon &uuml;berrascht. Zwar habe sie gewusst, dass ihr Weggang viele Menschen bewegen w&uuml;rde. Mit dieser Welle habe sie jedoch nicht gerechnet. Besonders die Vielzahl pers&ouml;nlicher Nachrichten habe sie tief ber&uuml;hrt. &bdquo;Ich glaube, ich mache mir daraus ein Buch. Und wenn mich ab November keiner mehr &sbquo;huldigt&lsquo;, lese ich mir das einfach wieder durch.&ldquo; Der Satz ist typisch f&uuml;r sie: selbstironisch, humorvoll und gleichzeitig ehrlich ber&uuml;hrt.&nbsp;&nbsp;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAls bei den VIR Innovationstagen im Juni sogar VIR-Chef Michael Buller ihren Abschied &ouml;ffentlich w&uuml;rdigte, empfanden viele in der Branche dies als Auszeichnung. Sie selbst spricht dar&uuml;ber ohne Eitelkeit, man merkt ihr aber an, wie viel ihr diese Anerkennung bedeutet.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDass ihr zum Abschied so viel Wertsch&auml;tzung entgegengebracht wird, &uuml;berrascht deshalb kaum. Wer Birgit Aust kennt, verbindet mit ihr weniger Vorstandsbeschl&uuml;sse oder Strategiepapiere als pers&ouml;nliche Begegnungen. Die quirlige Managerin mit dem blonden Lockenkopf war auf Kongressen selten lange allein zu sehen. Fast immer stand sie im Kreis von Reiseb&uuml;roinhabern, h&ouml;rte aufmerksam zu, stellte Fragen oder lachte herzlich. Diese Nahbarkeit war kein bewusst gepflegtes Image. Sie entsprach ihrem Wesen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDiese pers&ouml;nliche N&auml;he spiegelt sich auch in den Stimmen langj&auml;hriger Wegbegleiter wider. &bdquo;Du hast die Entwicklung der TVG &uuml;ber viele Jahre hinweg ma&szlig;geblich mitgestaltet und dabei nicht nur fachlich, sondern auch menschlich wichtige Impulse gesetzt. Es war und ist eine Freude, mit Dir zusammenzuarbeiten&ldquo;, sagt Guido Bennecke von Neusta. Johannes Ganser von der Hanse Merkur erg&auml;nzt: &bdquo;Die Zusammenarbeit mit Dir ist einfach etwas sehr Besonderes &ndash; immer offen und ehrlich, immer kreativ und bereichernd. Du wirst mir sehr fehlen!&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Menschen statt Organigramme\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nJe l&auml;nger das Gespr&auml;ch dauert, desto deutlicher wird, dass Birgit Aust ihre Karriere nie &uuml;ber Positionen definiert hat. Immer wieder landet sie bei denselben Begriffen: Menschen. Beziehungen. Vertrauen. Leidenschaft.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDeshalb beschreibt sie auch die Insolvenzen von Thomas Cook und FTI nie ausschlie&szlig;lich als wirtschaftliche Ereignisse. Beide Krisen verbindet sie unmittelbar mit pers&ouml;nlichen Schicksalen. Viele ihrer engsten Freundinnen arbeiteten damals noch bei Thomas Cook. Als das Unternehmen zusammenbrach, erlebte sie die Folgen zun&auml;chst aus der Perspektive der Wegbegleiterinnen. F&uuml;nf Jahre sp&auml;ter wechselten die Rollen. Nun war sie selbst diejenige, die pl&ouml;tzlich um ihre berufliche Zukunft k&auml;mpfen musste.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FTVG%20Tagung_mit%20Goofy%20F%C3%B6rster%2C%20Thomas%20B%C3%B6sl%2C%20Birgit%20Aust%2C%20Kristijan%20Schellinger%2C%20G%C3%B6ran%20Giegler.jpeg\" style=\"width: 860px; height: 464px;\" \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Csmall>\u003Cem>Aust mit (von links) Sonnenklar-Moderator&nbsp;Goofy F&ouml;rster, RTK-Chef Thomas B&ouml;sl, Sonnenklar-Chef Kristijan Schellinger, G&ouml;ran Giegler, Chef von Erf24, dem&nbsp;langj&auml;hrigen Callcenter von FTI in Erfurt\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fsmall>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>Dass sie in beiden Krisen vergleichsweise handlungsf&auml;hig blieb, f&uuml;hrt sie auf jahrzehntelange Erfahrung zur&uuml;ck. Gemeinsam mit ihrem langj&auml;hrigen Kollegen Dirk Fassbender habe sich &uuml;ber die Jahre beinahe ein Automatismus entwickelt. Sobald eine Krise auftauchte, wurden die &Auml;rmel hochgekrempelt. &bdquo;Okay, n&auml;chste Krise &ndash; was m&uuml;ssen wir machen? Wer &uuml;bernimmt welche Aufgabe?&ldquo; Dieses Denken sei irgendwann &bdquo;in Fleisch und Blut &uuml;bergegangen&ldquo;. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass die FTI-Insolvenz noch einmal eine andere Dimension hatte. Diesmal ging es eben nicht nur um Partner und Kunden, sondern um die eigene berufliche Existenz.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Das Franchise wurde zu ihrem Lebenswerk\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nWenn Birgit Aust &uuml;ber ihre berufliche Laufbahn spricht, f&auml;llt ein Begriff immer wieder: Franchise. Nicht als Vertriebsmodell oder Organisationsform, sondern als &Uuml;berzeugung. Wer ihr zuh&ouml;rt, merkt schnell, dass sie Franchise nie als blo&szlig;e Alternative zur Kooperation verstanden hat. F&uuml;r sie war es immer eine Haltung. Eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Zielen, klaren Regeln und einem Markenversprechen, das weit &uuml;ber bessere Einkaufskonditionen hinausgeht.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nGenau darin sieht sie bis heute den entscheidenden Unterschied. W&auml;hrend Kooperationen vor allem wirtschaftliche Vorteile b&ouml;ten und jedem Unternehmer weitgehend freie Hand lie&szlig;en, funktioniere Franchise nur, wenn alle an dieselbe Idee glaubten. &bdquo;Man schlie&szlig;t sich einer Idee unter einer Marke an&ldquo;, beschreibt sie diesen Gedanken. Deshalb h&auml;tten Innovationen wie Digital Signage oder das &bdquo;Reiseb&uuml;ro der Zukunft&ldquo; &uuml;berhaupt erst fl&auml;chendeckend umgesetzt werden k&ouml;nnen. Nicht jeder habe einzeln entscheiden m&uuml;ssen, sondern alle h&auml;tten gemeinsam eine Richtung eingeschlagen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDiese &Uuml;berzeugung ist untrennbar mit ihrer Vorstellung von F&uuml;hrung verbunden. Sie wollte nie m&ouml;glichst viele Vorgaben machen. Ihr Ziel war es vielmehr, Reiseb&uuml;ros so zu unterst&uuml;tzen, dass sie sich auf ihre eigentliche St&auml;rke konzentrieren konnten: den Kunden.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Eine strategische Denkerin\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Aufgabe der Zentrale sei es, Entwicklungen fr&uuml;hzeitig zu erkennen und L&ouml;sungen zu schaffen, bevor jeder Unternehmer sie m&uuml;hsam selbst entwickeln m&uuml;sse. Gerade beim Thema K&uuml;nstliche Intelligenz sieht sie darin eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Reiseb&uuml;ros m&uuml;ssten lernen, KI f&uuml;r ihre Spezialisierung zu nutzen. Wer sich lediglich dar&uuml;ber definiere, die gleichen Veranstalter wie alle anderen zu verkaufen, werde k&uuml;nftig kaum noch wahrgenommen. &bdquo;Warum soll der Kunde heute zu mir kommen?&ldquo;, fragt sie. Wer darauf keine &uuml;berzeugende Antwort habe, werde es schwer haben.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEs sind S&auml;tze wie diese, die zeigen, warum Birgit Aust in der Branche oft als strategische Denkerin wahrgenommen wird. Sie spricht &uuml;ber Digitalisierung nie als Selbstzweck, sondern immer aus Sicht des station&auml;ren Reisevertriebs. Die eigentliche Herausforderung sei nicht die Technologie, sondern die Differenzierung.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nUnd sie r&auml;umt schnell auf mit den Floskeln, die es so oft in der Reisebranche gibt, etwa das h&auml;ufig bem&uuml;hte Versprechen vom &bdquo;besten Service&ldquo;. Das reiche l&auml;ngst nicht mehr aus. &bdquo;Wenn du dann fragst: Was hei&szlig;t das denn eigentlich?, kommt meistens nichts.&ldquo; Reiseb&uuml;ros m&uuml;ssten heute sehr viel klarer formulieren, worin ihre besondere Kompetenz liege, erkl&auml;rt sie, und warum Kunden genau sie ausw&auml;hlen sollten. Eine starke Marke k&ouml;nne dabei helfen, sichtbar zu bleiben. Ohne Markenbindung werde es f&uuml;r viele unabh&auml;ngige B&uuml;ros k&uuml;nftig deutlich schwieriger.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Eine Frau, die lieber Menschen entwickelte als Strukturen\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nGepr&auml;gt haben Birgit Aust ihre Wurzeln, &bdquo;geerdet&ldquo; worden sei sie, sagt sie, in Bochum. Als &auml;lteste von vier Geschwistern habe sie fr&uuml;h Verantwortung &uuml;bernommen. Offenheit, Geradlinigkeit und Zusammenhalt seien Werte gewesen, die im Ruhrgebiet selbstverst&auml;ndlich gewesen seien und sie bis heute pr&auml;gten. Das sei genau der Grund, warum sie sich selbst nie als klassische Konzernmanagerin verstanden habe.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDass sie sp&auml;ter selbst zu einer der wenigen Frauen an der Spitze eines gro&szlig;en touristischen Vertriebsunternehmens wurde, betrachtet sie beinahe als gl&uuml;ckliche F&uuml;gung. Sie habe das Privileg gehabt, gleich mehrere Mentorinnen zu erleben, die sie gepr&auml;gt h&auml;tten &ndash;Gisela S&ouml;keland und Petra Sikorsky, um nur zwei zu nennen.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FAAA-6575.jpeg\" style=\"width: 860px; height: 573px;\" \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Csmall>\u003Cem>Birgit Aust &ndash; mal kurz auf einer B&uuml;hne &ndash; mit Anna Schwingenschl&ouml;gl,&nbsp;langj&auml;hrige Franchise-Chefin der Reiseb&uuml;rokette Reiseland\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fsmall>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>Dass Birgit Aust f&uuml;r viele Frauen in der Branche zu einem Vorbild geworden ist, zeigen auch pers&ouml;nliche Stimmen. &bdquo;Gerade f&uuml;r mich als Frau, die noch am Anfang ihrer Laufbahn steht, bist Du ein Vorbild. An Deinem Beispiel sehe ich, dass man sich mit Kompetenz und Engagement erfolgreich behaupten und gleichzeitig partnerschaftlich und wertsch&auml;tzend zusammenarbeiten kann&ldquo;, sagt Michaela Fischer von Select Partners.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>&bdquo;Zukunftsorientierte und mutige Konzepte&ldquo;\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAuch Janine Bucha von Sunny Cars, die viele Jahre mit Aust zusammenarbeitete, w&uuml;rdigt ihren Weg: &bdquo;Du kannst mit Stolz auf diese &Auml;ra zur&uuml;ckblicken. Es ist Wahnsinn, was du geleistet hast, welchen Widrigkeiten du getrotzt hast und durch welche Krisen du die TVG man&ouml;vriert hast. Vor allem aber, welche Meilensteine du mit zukunftsorientierten und mutigen Konzepten in der gesamten Branche gesetzt hast. Dieser weite Blick &uuml;ber den Tellerrand und deine Macherin-Mentalit&auml;t war und bleibt eine gro&szlig;e Inspiration.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDiese Erfahrungen h&auml;tten sie auf sp&auml;tere Chefs vorbereitet und ihr Selbstvertrauen gegeben. Einen allgemeinen Ratschlag f&uuml;r junge Frauen formuliert sie deshalb erstaunlich n&uuml;chtern. Es gehe weniger um Geschlechterrollen als um Begeisterungsf&auml;higkeit. &bdquo;Nur wer selbst f&uuml;r etwas brennt, kann andere entz&uuml;nden&ldquo;, sagt sie. Leidenschaft sei bis heute der wichtigste Unterschied zwischen Menschen, die lediglich einen Beruf aus&uuml;bten, und denen, die wirklich etwas bewegten.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDabei richtet sich ihren Appell keineswegs ausschlie&szlig;lich an j&uuml;ngere Generationen. Vielmehr beobachtet sie insgesamt einen R&uuml;ckgang jener Begeisterung, die sie selbst immer angetrieben habe. Ausbildung, Qualifikation und Fachwissen seien heute zweifellos h&ouml;her als fr&uuml;her. Dennoch fehle ihr manchmal der innere Antrieb, der Menschen dazu bringe, Verantwortung zu &uuml;bernehmen und &uuml;ber das Erwartbare hinauszugehen. Gerade diese Leidenschaft habe sie selbst immer vorangebracht.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Die schwierigsten Jahre ihrer Laufbahn\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nTrotz aller Erfolge spricht Birgit Aust erstaunlich offen &uuml;ber Entt&auml;uschungen. Eine davon tr&auml;gt einen Namen: FTI. Dabei meint sie nicht die Insolvenz selbst, sondern den kulturellen Wandel, der ihr vorausging. Die Zeit unter Gr&uuml;nder Dietmar Gunz beschreibt sie r&uuml;ckblickend als au&szlig;ergew&ouml;hnlich. Gunz habe Touristik gelebt und Entscheidungen oft auf Basis pers&ouml;nlicher Verbindlichkeit getroffen. &bdquo;Ich gebe dir mein Wort &ndash; und wenn ich dir mein Wort gebe, dann ist das so.&ldquo; Genau diese Haltung habe das Unternehmen gepr&auml;gt.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nMit dem Wechsel zu einer neuen Managementgeneration ver&auml;nderte sich aus ihrer Sicht vieles. Anfangs habe sie selbst bef&uuml;rchtet, zwischen all den hochqualifizierten Managern mit internationalen Lebensl&auml;ufen keinen Platz mehr zu haben. Nach einigen Monaten habe sie jedoch festgestellt, dass fachliche Exzellenz allein nicht ausreiche. Touristik funktioniere eben nicht ausschlie&szlig;lich &uuml;ber Zahlen und Prozesse. Sie lebe von Beziehungen, Vertrauen und einem tiefen Verst&auml;ndnis f&uuml;r Menschen. &bdquo;Die hatten vielleicht viel studiert und waren viel herumgekommen. Aber Touristik haben sie noch nicht richtig verstanden.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDiese Erfahrung pr&auml;gt bis heute ihren Blick auf F&uuml;hrung. Wirtschaftlicher Erfolg und pers&ouml;nliche Verl&auml;sslichkeit geh&ouml;ren f&uuml;r sie untrennbar zusammen. Vielleicht erkl&auml;rt gerade das, warum sie viele ihrer Weggef&auml;hrten bis heute nicht in Kategorien wie Chef, Mitarbeiter oder Franchise-Partner einordnet, sondern schlicht als Menschen bezeichnet.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Wenn Kritik pers&ouml;nlich wird\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nBesonders emotional wird das Gespr&auml;ch, als es um die Zeit unmittelbar vor und nach der FTI-Insolvenz geht. Birgit Aust spricht ungew&ouml;hnlich offen dar&uuml;ber, wie belastend die &ouml;ffentlichen Angriffe gegen sie und andere F&uuml;hrungskr&auml;fte gewesen seien. Zeitweise habe sie sogar dar&uuml;ber nachgedacht, juristisch gegen pers&ouml;nliche Vorw&uuml;rfe vorzugehen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nLetztlich entschied sie sich dagegen &ndash; auch weil ihr Umfeld immer wieder geraten habe, den Angriffen keine zus&auml;tzliche Aufmerksamkeit zu schenken. Trotzdem habe sie die Art der &ouml;ffentlichen Auseinandersetzung tief verletzt. Dass manche Medien daf&uuml;r bereitwillig Plattformen boten, k&ouml;nne sie bis heute nicht nachvollziehen.&nbsp;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nHeute wirkt sie gelassener. Nicht, weil die Vorw&uuml;rfe vergessen w&auml;ren. Sondern weil sie &uuml;berzeugt ist, dass die Branche sich l&auml;ngst ihr eigenes Urteil gebildet hat. Die vielen pers&ouml;nlichen Nachrichten zu ihrem Abschied wertet sie deshalb auch als Best&auml;tigung daf&uuml;r, dass am Ende nicht Schlagzeilen, sondern jahrelange Zusammenarbeit in Erinnerung bleiben.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Der Mensch hinter der Managerin\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nWer Birgit Aust &uuml;ber viele Jahre nur auf B&uuml;hnen, Jahrestagungen oder in Strategiegespr&auml;chen erlebt hat, k&ouml;nnte leicht den Eindruck gewinnen, sie sei permanent unter Strom. Tats&auml;chlich beschreibt sie sich selbst ganz anders. Sie sei zwar gerne mit Menschen zusammen, k&ouml;nne aber ebenso gut allein sein. Diese F&auml;higkeit habe sie w&auml;hrend eines halbj&auml;hrigen Aufenthalts in Kanada entdeckt. Damals habe sie ein Gef&uuml;hl von Freiheit empfunden.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nSp&auml;ter habe sie eine Woche allein in einem kleinen Ayurveda-Resort auf Sri Lanka verbracht. Viele h&auml;tten sie gefragt, ob das nicht furchtbar gewesen sei. &bdquo;Nein, sagt sie schlicht, auch das kann ich.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&Uuml;berhaupt spielt Sri Lanka in ihrem Leben eine besondere Rolle. Nicht nur wegen der Landschaft oder der Ayurveda-Aufenthalte. Viel wichtiger sind f&uuml;r sie die Menschen. Seit Jahren unterst&uuml;tzt sie dort soziale Projekte, hat mit Handicap International gearbeitet und Freundschaften geschlossen. Andere erz&auml;hlen von den Sehensw&uuml;rdigkeiten, sie spricht lieber &uuml;ber Gastfreundschaft, Begegnungen und gegenseitigem Respekt. &bdquo;Lieblingsorte habe ich eigentlich gar nicht. Ich habe Lieblingsmenschen.&ldquo; Dieser Satz sagt mehr &uuml;ber Birgit Aust aus als jede Managementbeschreibung.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FFamilie.jpeg\" style=\"caret-color: rgba(0, 0, 0, 0); text-align: center; width: 860px; height: 573px;\" \u002F>\u003Cbr style=\"caret-color: rgba(0, 0, 0, 0); text-align: center;\" \u002F>\r\n\u003Csmall>\u003Cem>\u003Cspan style=\"text-align: center; caret-color: rgba(0, 0, 0, 0);\">Familie Aust: Hier ist niemand Franchise-Partner &ndash; aber alle geh&ouml;ren zum engsten Netzwerk von Birgit Aust, die privat wie beruflich auf N&auml;he und Zusammenhalt \u003C\u002Fspan>\u003Cspan style=\"caret-color: rgba(0, 0, 0, 0); text-align: center;\">setzt\u003C\u002Fspan>\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fsmall>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>Auch privat lebt sie die N&auml;he, die ihr im Beruf so wichtig war. Die Familie trifft sich regelm&auml;&szlig;ig mit inzwischen fast zwanzig Personen zu gemeinsamen Urlauben, Freundschaften bestehen seit Jahrzehnten. Ihr Privatleben hat sie nie bewusst von ihrem Berufsleben getrennt.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Ich bin beruflich wie privat kein anderer Mensch&ldquo;, sagt Aust. F&uuml;r sie gibt es keinen Unterschied zwischen der Managerin und dem Menschen Birgit Aust. Genau deshalb wussten ihre Franchise-Partner ebenso wie ihre Freunde immer, welche Werte sie leiten: Offenheit, Loyalit&auml;t und Ehrlichkeit.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDass ihr Wirken weit &uuml;ber die TVG hinausreicht, bringt Sergej Ruppel von der SK Osnabr&uuml;ck auf den Punkt: &bdquo;Deine TVG-Heimat wird immer ein Teil Deiner Geschichte bleiben. Doch Dein Lebenswerk in der Touristik und die Spuren, die Du in dieser Branche hinterl&auml;sst, sind viel gr&ouml;&szlig;er und reichen weit &uuml;ber die Grenzen Deiner TVG-Heimat hinaus. Mit Deinem Engagement, Deiner Leidenschaft und Deinem Wirken hast Du die Welt der Touristik nachhaltig gepr&auml;gt.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Ein Verm&auml;chtnis, das weit &uuml;ber Zahlen hinausgeht\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAls sie gefragt wird, was Menschen in zehn Jahren &uuml;ber sie sagen sollen, muss sie nicht lange &uuml;berlegen. Sie w&uuml;nsche sich eigentlich nur, dass sie dann noch das Gleiche sagen wie heute. Dass sie beruflich Spuren hinterlassen habe. Vor allem aber, dass die Menschen gerne mit ihr zusammengearbeitet h&auml;tten. Nicht wegen ihrer Funktion, sondern wegen ihrer Art. &bdquo;Ich glaube, andere neben mir bestehen zu lassen, das war immer sehr wichtig.&ldquo; Gute F&uuml;hrung bedeutet f&uuml;r Birgit Aust nicht, selbst im Mittelpunkt zu stehen. Gute F&uuml;hrung bedeutet, andere wachsen zu lassen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Der leise Abschied einer emotionalen Pers&ouml;nlichkeit\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nF&uuml;r Birgit Aust endet mit dem 31. Oktober 2026 nicht nur ihre Zeit bei der TVG. Nach 43 Jahren in der Touristik verabschiedet sie sich aus dem operativen Berufsleben. Doch sie wird nicht pl&ouml;tzlich verschwinden, sondern will sich weiterhin im Deutschen Franchiseverband engagieren, junge Frauen begleiten, Mentorinnenprogramme unterst&uuml;tzen und vor allem das tun, wof&uuml;r im Berufsleben oft zu wenig Zeit blieb: reisen. Sri Lanka, S&uuml;damerika, Australien, Neuseeland, Japan &ndash; die Liste ist lang. Doch wer glaubt, dass sie k&uuml;nftig nur noch Koffer packt, kennt sie schlecht. Daf&uuml;r brennt sie viel zu sehr f&uuml;r Menschen, Ideen und Entwicklungen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAm Ende der beruflichen Karriere bleibt weniger die Erinnerung an Funktionen oder Titel als an eine Haltung. Deshalb wirkt es fast folgerichtig, dass ausgerechnet der Satz, den sie jungen F&uuml;hrungskr&auml;ften mit auf den Weg geben m&ouml;chte, zugleich ihr eigenes Berufsleben zusammenfasst. &bdquo;Nur wer selbst brennt, kann andere entz&uuml;nden.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nF&uuml;r sie beginnt jetzt ein neues Kapitel.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cdiv style=\"text-align: right;\">\u003Cem style=\"caret-color: rgba(0, 0, 0, 0); text-align: right;\">Jean-Marc G&ouml;ttert\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fdiv>\r\n&nbsp;\r\n\r\n\u003Chr \u002F>\r\n\u003Cp>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Ein Blick in die Glaskugel\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nWenn Birgit Aust &uuml;ber die Zukunft spricht, klingt sie keineswegs nostalgisch. Sie blickt mit gro&szlig;er Neugier auf die Ver&auml;nderungen, die K&uuml;nstliche Intelligenz f&uuml;r den Reisevertrieb mit sich bringen wird. Gleichzeitig warnt sie davor, die Tragweite dieses Wandels zu untersch&auml;tzen. Sie ist &uuml;berzeugt, dass die klassische Suche nach Reiseangeboten grundlegend ver&auml;ndert wird, dass Kunden k&uuml;nftig nicht mehr zwangsl&auml;ufig den Namen eines Reiseb&uuml;ros eingeben werden. Sie werden weiterhin Fragen stellen &ndash; an KI-Systeme, digitale Assistenten oder Sprachmodelle. Wer dort als Reiseberater nicht sichtbar ist, findet schlicht nicht mehr statt.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nGerade deshalb h&auml;lt sie starke Marken k&uuml;nftig f&uuml;r wichtiger denn je. Reiseb&uuml;ros m&uuml;ssten ihre Spezialisierung klar herausarbeiten und gleichzeitig Teil einer Marke sein, die Orientierung bietet. Schon heute beobachtet sie, dass viele Unternehmer zwar hervorragenden Service versprechen, diesen aber kaum konkret beschreiben k&ouml;nnen. &bdquo;Warum soll der Kunde heute zu mir kommen?&ldquo;, fragt sie immer wieder. F&uuml;r sie ist das keine rhetorische Frage, sondern die entscheidende Zukunftsfrage des station&auml;ren Vertriebs.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nFranchise versteht sie deshalb nicht als Einschr&auml;nkung unternehmerischer Freiheit, sondern als Zukunftsgemeinschaft. Die Aufgabe einer Zentrale sei es, Entwicklungen fr&uuml;h zu erkennen und den Partnern Werkzeuge an die Hand zu geben, damit diese nicht jeden technologischen Wandel allein bew&auml;ltigen m&uuml;ssten. Gerade bei KI sieht sie darin einen enormen Wettbewerbsvorteil. Nicht jeder m&uuml;sse selbst Experte f&uuml;r neue Technologien werden &ndash; aber jeder m&uuml;sse sie sinnvoll nutzen k&ouml;nnen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDabei richtet sich ihr Blick l&auml;ngst &uuml;ber die Touristik hinaus. Im Deutschen Franchiseverband beobachtet sie, wie andere Branchen mit &auml;hnlichen Herausforderungen umgehen. Ob Gastronomie, Einzelhandel oder Dienstleistung &ndash; &uuml;berall gehe es um die gleiche Frage: Wie bleibt eine Marke relevant, wenn sich Kundenverhalten und Technologien gleichzeitig ver&auml;ndern? F&uuml;r Aust liegt genau darin der Wert des branchen&uuml;bergreifenden Austauschs. Probleme seien selten einzigartig. Oft habe eine andere Branche bereits Erfahrungen gesammelt, von denen die Touristik lernen k&ouml;nne.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cdiv style=\"text-align: right;\">&nbsp;\u003C\u002Fdiv>\r\n","Sie gilt als eine der prägendsten Persönlichkeiten im touristischen Vertrieb. Zum Abschied spricht Birgit Aust über Führungsstil, Franchise, KI, die FTI-Insolvenz und darüber, was sie jungen Führungskräften mit auf den Weg geben möchte. 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Ziel ist der Bau einer Schule in Afrika in Zusammenarbeit mit der Stiftung Fly & Help von Reiner Meutsch. Rund 50.000 Euro sollen dafür im Netzwerk der Reisebüros gesammelt werden.","Das&nbsp;Reiseb&uuml;ro-Franchise-System TVG startet zum 30-j&auml;hrigen Bestehen eine Spendenaktion f&uuml;r den Bau einer Schule in Afrika. Das Projekt entsteht gemeinsam mit der Reiner-Meutsch-Stiftung Fly &amp; Help. F&uuml;r den Bau werden rund 50.000 Euro ben&ouml;tigt. Die Schule soll Kindern in Regionen mit eingeschr&auml;nktem Zugang zu Bildung neue Perspektiven er&ouml;ffnen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Jubil&auml;um mit sozialem Projekt\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Gerade im Tourismus sehen wir t&auml;glich, wie ungleich Chancen weltweit verteilt sind&ldquo;, sagt TVG-Chefin Birgit Aust. &bdquo;Unser Jubil&auml;um wollen wir deshalb nicht nur feiern, sondern mit Wirkung f&uuml;llen. Eine Schule zu bauen bedeutet, Zukunft zu schenken, Hoffnung zu geben und Bildung dort zu erm&ouml;glichen, wo sie am dringendsten gebraucht wird.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie angeschlossenen Reiseb&uuml;ros der TVG beteiligen sich an der Aktion und sammeln Spenden. Sie informieren dar&uuml;ber im Beratungsgespr&auml;ch, bei Veranstaltungen sowie &uuml;ber digitale Kommunikationskan&auml;le.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Unsere Reiseb&uuml;ros sind tief in ihren Regionen verwurzelt. Genau dort entsteht eine besondere Kraft, wenn viele gemeinsam an einem Ziel arbeiten&ldquo;, betont Gaby Schippers, Partner-Managerin bei der TVG. &bdquo;Diese Aktion lebt vom Miteinander von vielen kleinen und gr&ouml;&szlig;eren Beitr&auml;gen aus unserem Netzwerk. Jede Spende bringt uns der ,TVG Schule&lsquo; ein St&uuml;ck n&auml;her.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Stiftung hat bereits mehr als 1.000 Schulen gebaut\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Stiftung Fly &amp; Help errichtet mit Spendengeldern Schulen in Entwicklungs&shy;l&auml;ndern. Weltweit sind bereits mehr als 1.000 Schulprojekte realisiert worden. Die Spenden flie&szlig;en vollst&auml;ndig in die Bildungsprojekte. Verwaltungs-, Reise- und Organisationskosten tr&auml;gt Stiftungsgr&uuml;nder Reiner Meutsch privat oder &uuml;ber Sponsoren.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Dass die TVG ihr Jubil&auml;um mit einem sozial so nachhaltigen Projekt verbindet, ist ein starkes Zeichen&ldquo;, sagt Reiner Meutsch, Gr&uuml;nder der Stiftung Fly &amp; Help. &bdquo;Mit dem Engagement der TVG entsteht nicht nur ein Schulgeb&auml;ude, sondern eine langfristige Perspektive f&uuml;r Kinder und ganze Regionen. Bildung wirkt &uuml;ber Generationen, und genau das macht diese Unterst&uuml;tzung so wertvoll.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Kontrolle und langfristige Absicherung\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Stiftung arbeitet mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen. Jedes Schulprojekt wird gepr&uuml;ft, die Verwendung der Spenden kontrolliert und das Projekt langfristig begleitet. Der Betrieb wird unter anderem durch staatliche Anerkennung und durch die Finanzierung der Lehrergeh&auml;lter &uuml;ber das jeweilige Bildungsministerium abgesichert.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Nachhaltigkeit, Transparenz und Vertrauen sind uns bei all unseren Aktivit&auml;ten sehr wichtig&ldquo;, sagt Meutsch.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nWeitere Informationen zur Spendenaktion stehen \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fsonnenklartv-reisebuero.de\u002Ffly-and-help\u002F\" target=\"_blank\">online auf den Webseiten der TVG-Partnerreiseb&uuml;ros zur Verf&uuml;gung\u003C\u002Fa>.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie TVG ist die Dachorganisation der Reiseb&uuml;ros Sonnenklar TV und Flugb&ouml;rse.","Reiner Meutsch, Gründer der Stiftung Fly & Help, besucht eine Schule in Ruanda. Die Organisation hat weltweit bereits mehr als 1.000 Schulprojekte in Entwicklungs­ländern realisiert. Foto: Sylvia Jost","19851-tvg-sammelt-zum-jubilaeum-geld-fuer-schulprojekt-von-fly--help",{"title":133,"img":222,"caption":133,"description":133},"a8c58072a7900f05f0891d9ad5e313e09eed2df0.jpg",[],[],[226,229,232,235,236,239,242,243],{"title":227,"slug":228},"Fly &amp; help","fly-amp;-help",{"title":230,"slug":231},"Meutsch","meutsch",{"title":233,"slug":234},"Ruanda","ruanda",{"title":195,"slug":196},{"title":237,"slug":238},"Sonnenklar","sonnenklar",{"title":240,"slug":241},"Schule","schule",{"title":201,"slug":202},{"title":244,"slug":245},"Spende","spende",{"id":247,"releaseDate":248,"updatedAt":249,"createdAt":249,"categoryId":214,"priority":144,"title":250,"subtitle":195,"topline":195,"excerpt":251,"content":252,"code":253,"slug":254,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":255,"pilotImage":257,"galleryImages":258,"tags":259},16843,1739967420,1739967719,"Flugbörse-Reisebüros tagten in Istanbul","Rund 20 Flugbörse-Reisebüropartner der Touristik Vertriebsgesellschaft (TVG) reisten kürzlich zur Tagung nach Istanbul.","Rund 20 Flugb&ouml;rse-Reiseb&uuml;ropartner der Touristik Vertriebsgesellschaft (TVG) reisten k&uuml;rzlich zur Tagung nach Istanbul. Begleitet von TVG-Managing Director Birgit Aust traf sich die Gruppe auf Einladung von Bentour Reisen, um &uuml;ber die Zukunft der Franchise-Partner zu sprechen. Die Veranstaltung drehte sich insbesondere um Themen wie Digitalisierung, Nachfolgeregelungen sowie um Nachwuchs- und Fachkr&auml;ftemangel. Intensive Einzelgespr&auml;che und fachliche Diskussionen boten Impulse f&uuml;r die kommenden Herausforderungen in der Reisebranche. &bdquo;Es war weit mehr als ein Business-Trip, es f&uuml;hlte sich an wie eine Reise mit guten Bekannten&quot;, zieht Aust eine Bilanz der Tagung. Seit 18 Jahren engagiert sich die TVG-Managerin f&uuml;r die Flugb&ouml;rse-Partner und sch&auml;tzt das Vertrauen innerhalb des Netzwerks als Basis f&uuml;r langfristige, erfolgreiche Partnerschaften.","Foto: TVG","16843-flugboerse-reisebueros-tagten-in-istanbul",{"title":133,"img":256,"caption":133,"description":133},"56e7a6e31098b08b9817fe43c4609d66b46f7bbb.jpg",[],[],[260,263,266,267],{"title":261,"slug":262},"Reisebüros","reisebueros",{"title":264,"slug":265},"Istanbul","istanbul",{"title":195,"slug":196},{"title":201,"slug":202},{"id":269,"releaseDate":270,"updatedAt":271,"createdAt":272,"categoryId":214,"priority":144,"title":273,"subtitle":195,"topline":274,"excerpt":275,"content":276,"code":253,"slug":277,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":278,"pilotImage":280,"galleryImages":281,"tags":282},12676,1671619320,1671621059,1671620553,"TVG erwartet „hoch erfolgreiches“ Jahr 2023","Reisebüro-Franchise","Die Touristik Vertriebsgesellschaft (TVG) geht optimistisch ins neue Jahr und will das Referenzjahr 2018\u002F19 übertreffen.","Die Touristik Vertriebsgesellschaft (TVG) geht optimistisch ins neue Jahr. &bdquo;Wir konnten das vergangene Gesch&auml;ftsjahr auf knapp 90 Prozent gegen&uuml;ber dem Vor-Pandemie-Zeitraum 2018\u002F19 abschlie&szlig;en und liegen damit deutlich &uuml;ber dem Marktdurchschnitt&ldquo;, sagt Managing Director Birgit Aust. &bdquo;Alle Weichen sind so gestellt, dass wir auch 2023 zu einem hoch erfolgreichen Gesch&auml;ftsjahr machen k&ouml;nnen.&quot; Nachdem 2021\u002F22 zun&auml;chst noch stark vom Management rund um Corona gepr&auml;gt war, standen bei der in der zweiten Jahresh&auml;lfte vor allem die neuen Vertr&auml;ge f&uuml;r die Sonnenklar.TV-Reiseb&uuml;ros auf der Agenda. &bdquo;&Uuml;ber das damit eingef&uuml;hrte Qualit&auml;tsbarometer profitieren unsere Partner nun als erste und einzige in der Branche von einem leistungsorientierten Geb&uuml;hrenmodell&ldquo;, so Aust. F&uuml;r 2023 soll das Augenmerk nun auf die Systeme der 5vorFlug-Reiseb&uuml;ros und Flugb&ouml;rsen gerichtet werden. Auch der pers&ouml;nliche Austausch soll im n&auml;chsten Jahr wieder eine gro&szlig;e Rolle spielen. Highlight soll die Jahrestagung werden, vom 27. April bis 1. Mai auf Kreta stattfinden wird.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nIm Gesch&auml;ftsjahr 2022\u002F23 will die TVG den Umsatz des Referenzjahres 2018\u002F19 &uuml;bertreffen. Daf&uuml;r arbeitet die Franchise-Zentrale weiter an den Stellschrauben und fokussiert sich auch besonders auf das Thema Fachkr&auml;ftemangel. &bdquo;Unser 2022 neu aufgelegtes Quereinsteigerprogramm funktioniert sehr gut und wird nun kontinuierlich fortlaufen&ldquo;, sagt Aust. &bdquo;Parallel dazu werden wir Anfang 2023 unser neues Ausbildungsprogramm starten, um gerade auch junge Talente wieder besser f&uuml;r unseren Job zu begeistern.&ldquo;","12676-tvg-erwartet-„hoch-erfolgreiches“-jahr-2023",{"title":133,"img":279,"caption":133,"description":133},"132bd575e34a8c9be2227fa9871f3a3a29393980.jpg",[],[],[283,286,287,288,289],{"title":284,"slug":285},"5vorFlug","5vorflug",{"title":261,"slug":262},{"title":195,"slug":196},{"title":237,"slug":238},{"title":201,"slug":202},{"id":291,"releaseDate":292,"updatedAt":293,"createdAt":294,"categoryId":172,"priority":144,"title":295,"subtitle":295,"topline":296,"excerpt":297,"content":298,"code":253,"slug":299,"metaTitle":296,"metaDescription":296,"metaKeywords":296,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":300,"pilotImage":302,"galleryImages":303,"tags":304},6683,1560837600,1596625067,1592986918,"TVG schaltet Content-Portal frei",null,"Die TVG hat das neue Portal www.tvg-content.de freigeschaltet. Die Franchisenehmern der Marken","Die TVG hat das neue Portal www.tvg-content.de freigeschaltet. Die Franchisenehmern der Marken Sonnenklar.TV und Flugbörse finden dort Inhalte für ihre Social Media-Kanäle. Zum Start wurden 500 Postings freigeschaltet, kategorisiert in die Bereiche „Interaktion“ zum direkten Austausch mit den Kunden, „Destinationen“ zur Reise-Inspiration, „Anlässe“ für saisonale Events und „Specials“ zur Begleitung von Werbekampagnen. Jedes Posting ist in mehreren Versionen abrufbar, sodass die Büros jeweils die für sie passenden Motive auswählen können. „Nutzer von Sozialen Medien wollen primär unterhalten und angeregt werden, daher schlagen wir einen ganz neuen Weg ein“, sagt TVG-Manager Alexander Mirschel. Die meisten Social Media-Vorlagen konzentrierten sich auf werbliche Inhalte und Angebotsschablonen. 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