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Der neue Newsletter bündelt zentrale Branchen-Entwicklungen, Trends und Nachrichten und ergänzt sie um strategische Einordnung. Ziel ist ein schneller Überblick zum Wochenschluss. Parallel kündigt das B2B-Medium einen weiteren Newsletter an, rein mit Kreuzfahrt-Content, der ab Mitte Mai aktuelle Markttrends, Produktentwicklungen und vertriebsrelevante Themen dieses dynamischen Segments aufgreift.","18614-entscheider-insights-neuer-newsletter-fuer-fuehrungskraefte","admin",1,"2026-05-03 15:39:49","2025-10-27 07:32:00",[],[],{"id":150,"article_id":151,"reference_key":152,"file_path":153,"definition":17,"title":133,"img":154},"14987","18614","78aa4ce4bf5b99b8358873db4df298f0a05e7f46","\u002Fmedia\u002Farticle\u002Fteaser\u002F_transformed\u002F78aa4ce4bf5b99b8358873db4df298f0a05e7f46.jpg","78aa4ce4bf5b99b8358873db4df298f0a05e7f46.jpg",[],"\u003Cdiv>TRVL COUNTER startet mit \u003Cem>Entscheider-Insights\u003C\u002Fem>&nbsp;einen neuen Newsletter f&uuml;r F&uuml;hrungskr&auml;fte&nbsp;der Touristik. Das Format erscheint jeweils zum Wochenabschluss und fasst zentrale Branchenentwicklungen kompakt zusammen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDer Newsletter b&uuml;ndelt aktuelle Nachrichten, Trends und Entwicklungen und erg&auml;nzt sie um eine Leseempfehlung oder ein Interview mit strategischer Einordnung. Die Ausgabe soll in kurzer Zeit einen &Uuml;berblick &uuml;ber das Wochengeschehen geben.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Zeit ist die knappste Ressource im Management. \u003Cem>Entscheider-Insights\u003C\u002Fem> bringt das j&uuml;ngste Branchengeschehen in wenigen Minuten auf den Punkt &ndash; ausgew&auml;hlt, gefiltert und gezielt zusammengestellt&ldquo;, sagt Verlagschefin Irena Roth.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Fokus auf Einordnung und Relevanz\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Redaktion setzt&nbsp;auf Analyse und Gewichtung statt auf reine Nachrichtenf&uuml;lle. Ziel ist es, Entscheidern eine Grundlage f&uuml;r strategische Bewertungen zu liefern.&nbsp;&bdquo;Wer unseren Newsletter liest, beh&auml;lt die relevanten Entwicklungen im Blick und kann fundiertere Entscheidungen treffen&ldquo;, sagt Chefredakteur Jean-Marc G&ouml;ttert.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Neuer Kreuzfahrt-Newsletter angek&uuml;ndigt\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nZus&auml;tzlich k&uuml;ndigt TRVL COUNTER einen weiteren, kreuzfahrtspezifischen Newsletter&nbsp;an &ndash; rein mit Inhalten aus dem Markt mit Hochsee- und Flussreisen. Das neue Format startet ab Mitte Mai und richtet sich gezielt an Vermittler, Veranstalter und Produktverantwortliche.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nIm Fokus stehen aktuelle Markttrends, Produktentwicklungen und vertriebsrelevante Themen. Damit erweitert TRVL COUNTER sein Angebot um ein spezialisiertes Format f&uuml;r eines der dynamischsten&nbsp;Segmente in der Touristik.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Erweiterung des bestehenden Portfolios\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nMit den neuen Angeboten erg&auml;nzt TRVL COUNTER sein bestehendes Portfolio. Dazu z&auml;hlen die etablierten \u003Cem>morning news\u003C\u002Fem> an jedem Werktag, eine laufend aktualisierte Website ohne Paywall, Social-Media-Kan&auml;le auf Instagram, Facebook und LinkedIn sowie das zweiw&ouml;chentlich erscheinende E-Magazin \u003Cem>TRVL COUNTER Digital\u003C\u002Fem>. Hinzu kommt das Printmagazin \u003Cem>TRVL COUNTER Quarterly\u003C\u002Fem>, das alle drei Monate erscheint.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\u003C\u002Fdiv>\r\n\r\n\u003Cdiv style=\"text-align: center;\">\u003Ca href=\"https:\u002F\u002Ftrvlcounter.de\u002Fnewsletter-bestellen\u002F\">\u003Cu>\u003Cstrong>&gt;&gt;&gt; Zum&nbsp;zentralen Newsletter-Signup gelangen Sie hier &lt;&lt;&lt;\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fu>\u003C\u002Fa>\u003C\u002Fdiv>\r\n\r\n\u003Cdiv>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Positionierung als B2B-Medium\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nTRVL COUNTER ist eine B2B-Medienmarke f&uuml;r die Touristik und Teil des inhabergef&uuml;hrten Life! Verlags mit Sitz in Hamburg. 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Ende 2026 verlässt er den ADAC Reisevertrieb und geht in den Ruhestand. „Ruhestand“ klingt dabei eher nach Rollenwechsel als nach Stillstand. Im Gespräch mit TRVL COUNTER blickt er zurück und voraus.","\u003Cem>Nach mehr als vier Jahrzehnten in der Touristik verabschiedet sich Aquilin Sch&ouml;mig Ende des Jahres aus der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des ADAC Reisevertriebs. Doch wer mit ihm &uuml;ber seinen Abschied spricht, merkt schnell: Hier zieht sich einer aus dem Maschinenraum zur&uuml;ck, aber keineswegs aus der Branche. Im Gespr&auml;ch mit TRVL COUNTER spricht Sch&ouml;mig offen &uuml;ber Fehlentscheidungen und &uuml;bersch&auml;tzte Kundentreue, &uuml;ber den Druck auf die Urlaubsbudgets, die Zukunft der Reiseb&uuml;ros und einen KI-Umbruch, den er am liebsten noch mitgestalten w&uuml;rde. Und er erkl&auml;rt, warum sein Ausscheiden beim ADAC mehr bedeutet als den Verlust eines Gesch&auml;ftsf&uuml;hrertitels.\u003C\u002Fem>\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\r\n\u003Chr \u002F>\r\n\u003Cp>\u003Cbr \u002F>\r\nEigentlich ist Aquilin Sch&ouml;mig noch mittendrin im Berufsleben. Als ich ihn gestern am Rande des Strategiemeetings des ADAC Reisevertriebs in Frankfurt per Videocall erreiche, besch&auml;ftigt er sich noch mit genau den Fragen, die ihn einen gro&szlig;en Teil seiner Karriere als Touristiker begleitet haben: Wie entwickelt sich der Vertrieb? Was kommt als N&auml;chstes? Wo muss ein Unternehmen investieren, ver&auml;ndern, nachjustieren?\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nUnd doch ist diesmal etwas anders: Es ist eines seiner letzten Strategiemeetings als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer. Ende 2026 ist Schluss. Nach mehr als vier Jahrzehnten in der Touristik geht Sch&ouml;mig in den Ruhestand. Die offizielle Verabschiedung findet im November auf \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Ftrvlcounter.de\u002Ftop-news\u002F20603-adac-reisevertrieb-laedt-zum-gipfeltreffen-ins-salzkammergut\">der Jahrestagung des ADAC Reisevertriebs am Wolfgangsee\u003C\u002Fa> statt. Co-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Andreas Neumann bleibt und &uuml;bernimmt zun&auml;chst allein.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDass Sch&ouml;mig diesen Schritt jetzt geht, hat auch mit einem ziemlich n&uuml;chternen Schreiben zu tun. Irgendwann habe ihm die Rentenversicherung mitgeteilt, erz&auml;hlt er, &bdquo;du hast 45 Jahre gearbeitet und kannst ohne Abz&uuml;ge im n&auml;chsten Jahr in Ruhestand gehen&ldquo;. Und dann stelle sich zwangsl&auml;ufig die Frage, ob man weiter &bdquo;zehn, zw&ouml;lf Stunden am Tag im Maschinenraum bleiben wolle &ndash; oder ob es nicht noch andere Dinge gebe, f&uuml;r die endlich Zeit sein k&ouml;nnte.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nSch&ouml;mig hat sich f&uuml;r die zweite Variante entschieden. Aber ein klassischer Ruhestand wird das ziemlich sicher nicht.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Ein Berufsleben im Wandel\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nSeine touristische Karriere begann am 1. September 1978 beim Amtlichen Bayerischen Reiseb&uuml;ro in W&uuml;rzburg. Wenn Sch&ouml;mig heute auf die fast f&uuml;nf Jahrzehnte zur&uuml;ckblickt, ist es weniger eine einzelne Position oder ein besonderer Karriereschritt, der f&uuml;r ihn herausragt. Es ist die Ver&auml;nderung selbst. Was ihn gepr&auml;gt habe, sei &bdquo;dieser permanente Wandel, die Weiterentwicklung generell in der Wirtschaft, in der Gesellschaft, aber nat&uuml;rlich sogar noch mit Turbo in der Reisebranche&ldquo;.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nSch&ouml;mig hat davon reichlich erlebt. Er arbeitete im Reiseb&uuml;ro, beim Veranstalter, im Hotel, in einer Zielgebietsagentur und im Ausland, sp&auml;ter bei gro&szlig;en Unternehmen wie TUI und Alltours, bei DERPART und schlie&szlig;lich beim ADAC. Diese Bandbreite war durchaus gewollt. &bdquo;Ich bin jemand, der Ver&auml;nderungen liebt&ldquo;, sagt er. Genau diese Abwechslung habe er gesucht, und die Branche habe sie ihm gegeben.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDabei war sein Einstieg in die Touristik keineswegs das Ergebnis eines ausgekl&uuml;gelten Karriereplans. Ende der 70er-Jahre herrschte Lehrstellenmangel. Sch&ouml;mig schrieb drei Bewerbungen: an ein &ouml;rtliches Reiseb&uuml;ro, eine Bank und einen Fotoladen, auch weil ihn Fotografie interessierte. Das Reiseb&uuml;ro machte das Rennen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDann ging es gleich los. Mit 19 Jahren begleitete er Pilgerz&uuml;ge mit 300, 600 oder sogar 900 Teilnehmern nach Alt&ouml;tting und Lourdes. Gleichzeitig verkaufte er Flug- und Bahntickets. Das Reiseb&uuml;ro war damals nicht ein Vertriebskanal unter vielen, sondern f&uuml;r gro&szlig;e Teile des Reisens der entscheidende Zugang zum Produkt. &bdquo;Wer ein Flugticket wollte, ging ins Reiseb&uuml;ro&ldquo;, erinnert er sich. &bdquo;Wer eine TUI-Reise buchen wollte, ebenfalls. Es gab eigentlich nur oder fast nur diesen einen Vertriebskanal&ldquo;, sagt er.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FB2.jpg\" style=\"width: 860px; height: 614px;\" \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Csmall>\u003Cem>Engagement &uuml;ber die Touristik hinaus: Seit rund 15 Jahren unterst&uuml;tzt Aquilin Sch&ouml;mig die Stiftung Fly &amp; Help von Reiner Meutsch. Als Botschafter begleitet er Schulprojekte und er&ouml;ffnet Schulen &ndash; dieses Ehrenamt will er im Ruhestand ausbauen\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fsmall>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>Wie weit diese Welt von heute entfernt ist, zeigt eine andere Erinnerung. Flugpl&auml;tze wurden &uuml;ber sogenannte Daily Calls angefragt. Eine Airline rief das Reiseb&uuml;ro an, Buchungsw&uuml;nsche wurden durchgegeben, bei fehlender Verf&uuml;gbarkeit blieb der Vorgang liegen und der Kunde wurde sp&auml;ter kontaktiert. &bdquo;Unglaublich, wenn man heute &uuml;berlegt, was f&uuml;r eine Geschwindigkeit in den ganzen Dingen drin ist&ldquo;, sagt Sch&ouml;mig.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDann kamen die ersten Computer ins B&uuml;ro, und pl&ouml;tzlich hatten ausgerechnet die J&uuml;ngsten einen Vorsprung. Die &auml;lteren Mitarbeiter h&auml;tten &bdquo;riesige Schwierigkeiten&ldquo; mit der neuen Technik gehabt, w&auml;hrend sich die Azubis hineinfuchsten und schlie&szlig;lich den erfahrenen Kollegen erkl&auml;rten, wie das neue System funktionierte.&nbsp;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEs ist eine kleine Episode aus den sp&auml;ten 70ern, die im Gespr&auml;ch fast beil&auml;ufig f&auml;llt. Und doch f&uuml;hrt von ihr eine erstaunlich gerade Linie bis zur derzeit gr&ouml;&szlig;ten technologischen Umw&auml;lzung der Branche.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>&bdquo;Ich w&uuml;rde wieder im Reiseb&uuml;ro anfangen&ldquo;\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDenn ausgerechnet bei der K&uuml;nstlichen Intelligenz f&auml;llt Sch&ouml;mig der Abschied schwer. &bdquo;Was das Thema KI betrifft, bedauere ich eher, dass ich von der Br&uuml;cke gehe&ldquo;, sagt er. Nicht den Abschied generell. Aber diesen Umbruch h&auml;tte er gern noch st&auml;rker mitgestaltet. F&uuml;r ihn erinnert die Situation an die Einf&uuml;hrung der ersten Computer Ende der 70er-Jahre, als pl&ouml;tzlich die alten Abl&auml;ufe verschwanden und etwas v&ouml;llig Neues begann. KI, glaubt Sch&ouml;mig, werde die Branche &auml;hnlich grundlegend ver&auml;ndern.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDas hei&szlig;t f&uuml;r ihn allerdings keineswegs, dass Reiseb&uuml;ros verschwinden werden. Auf die Frage, ob sie in zehn Jahren noch relevant sein werden, muss er nach eigener Aussage &bdquo;gar nicht &uuml;berlegen&ldquo;. Nur werden es nicht zwangsl&auml;ufig dieselben Reiseb&uuml;ros mit denselben Gesch&auml;ftsmodellen sein.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEin Schl&uuml;ssel liegt f&uuml;r Sch&ouml;mig in der Spezialisierung. Fr&uuml;her, sagt er, h&auml;tte jemand einen noch so guten Wanderreisenveranstalter gr&uuml;nden k&ouml;nnen &ndash; gefunden h&auml;tte ihn aber kaum jemand. Google, Plattformen und nun KI ver&auml;ndern das grundlegend. Heute werden Nischen sichtbar und Expertise auffindbar.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nUnd dann sagt einer, der fast f&uuml;nf Jahrzehnte Vertrieb hinter sich hat, einen bemerkenswerten Satz: &bdquo;Ich w&uuml;rde wieder im Reiseb&uuml;ro anfangen.&ldquo; Allerdings w&uuml;rde er sich sofort fragen, &bdquo;was ist denn das, was gebraucht wird?&ldquo; Genau darin liegt f&uuml;r ihn die Zukunft: nicht alles f&uuml;r jeden anbieten, sondern dort Kompetenz aufbauen, wo Kunden Orientierung und Beratung tats&auml;chlich brauchen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nKreuzfahrten sind f&uuml;r ihn ein offensichtliches Beispiel, l&auml;ngst kein Trend mehr, sondern ein etablierter Markt. Sch&ouml;mig erinnert sich an 1996, als AIDA startete und Kreuzfahrten in Deutschland noch ein vergleichsweise kleines Segment waren. Heute sieht er vor allem bei hochwertigen Rundreisen Chancen f&uuml;r den Vertrieb. Anbieter wie Cham&auml;leon oder Studiosus treffen nach seiner Einsch&auml;tzung auf eine Kundengruppe, die weiterhin neugierig auf die Welt ist, ihre Reisen mit zunehmendem Alter aber komfortabler organisieren m&ouml;chte.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nSch&ouml;mig z&auml;hlt sich selbst inzwischen dazu. Fr&uuml;her sei er mit dem Mietwagen durch die USA, Namibia oder andere L&auml;nder gefahren. Heute frage er sich bei 4.000 Kilometern Schotterpiste in Namibia durchaus: &bdquo;Warum eigentlich?&ldquo; Wenn man es sich leisten k&ouml;nne, sei eine organisierte Rundreise pl&ouml;tzlich eine ziemlich attraktive Alternative&ldquo;, sagt er und lacht.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDas ist eine pers&ouml;nliche Beobachtung, aber zugleich eine vertriebliche: Eine &auml;lter werdende, reiseerfahrene und kaufkr&auml;ftige Zielgruppe verliert nicht die Lust aufs Entdecken. Sie ver&auml;ndert lediglich die Art, wie sie reisen m&ouml;chte.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Der Mythos vom treuen Stammkunden\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAn einer anderen Stelle wird Sch&ouml;mig noch grunds&auml;tzlicher. Wenn er eine Fehleinsch&auml;tzung benennen soll, die sich in der Branche hartn&auml;ckig h&auml;lt, landet er nicht bei Digitalisierung oder Online-Vertrieb. Er landet bei der Kundentreue.\u003Cbr \u002F>\r\nDie Branche glaube bisweilen etwas verkl&auml;rt, &bdquo;dass der Kunde uns geh&ouml;rt oder uns treu ist&ldquo;. Das sei ein gef&auml;hrlicher Irrtum. Sein Satz dazu ist so einfach wie unbequem: &bdquo;Der Kunde ist sich selbst treu.&ldquo; Findet er anderswo eine bessere Leistung, ein attraktiveres Angebot oder einen besseren Preis, werde er dorthin gehen, selbst wenn er zuvor drei Jahre beim selben Reiseb&uuml;ro gebucht habe.&nbsp;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDamit landet Sch&ouml;mig unmittelbar in der aktuellen Cashback-Debatte. Auch kaufkr&auml;ftige Kunden seien keineswegs automatisch immun gegen Rabatte. Ein hochwertiger Kunde k&ouml;nne es sich zwar leisten, auf Cashback zu verzichten, sagt er, &bdquo;wir haben aber auch sehr viele, die trotzdem den Cashback haben wollen&ldquo;.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FIMG_1830%20(1).jpg\" style=\"width: 860px; height: 614px;\" \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Csmall>\u003Cem>Gemeinsam auf der B&uuml;hne bei der Jahrestagung in Abu Dhabi: Aquilin Sch&ouml;mig (links) und Andreas Neumann verbindet eine langj&auml;hrige Zusammenarbeit.\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fsmall>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>Besonders schwierig werde es bei standardisierten Produkten. Wer zum dritten Mal dasselbe Vier-Sterne-Badehotel auf Mallorca buchen wolle, brauche f&uuml;r die reine Buchung nicht zwingend ein Reiseb&uuml;ro. Er k&ouml;nne suchen, vergleichen und online buchen. Die h&auml;ufige Annahme, im Internet sei es grunds&auml;tzlich billiger, stimme zwar nicht. Komme dort aber ein Cashback von 200 oder 300 Euro hinzu, k&ouml;nne die Rechnung f&uuml;r den Kunden pl&ouml;tzlich anders aussehen.\u003Cbr \u002F>\r\nF&uuml;r den station&auml;ren Vertrieb steckt darin eine unbequeme Konsequenz: Beratung allein sch&uuml;tzt nicht vor Abwanderung. Sie muss einen Mehrwert schaffen, den der Kunde tats&auml;chlich erkennt, und bereit ist zu honorieren.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>&bdquo;Die Branche sieht das sehr wohlwollend&ldquo;\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nNoch deutlicher wird Sch&ouml;mig, wenn es um die finanzielle Situation der Kunden geht. Die Touristik, glaubt er, l&auml;uft Gefahr, die erstaunlich robuste Reiselust der vergangenen Jahre mit einer unbegrenzten Zahlungsf&auml;higkeit zu verwechseln.\u003Cbr \u002F>\r\nIm ADAC habe man gerade dar&uuml;ber diskutiert, wie stark sich Urlaubsreisen verteuert h&auml;tten. Statistisch abgesichert sei die Zahl nicht, betont er ausdr&uuml;cklich, aber intern gehe man derzeit eher von acht bis zehn Prozent aus. Und &bdquo;acht bis zehn Prozent hat keiner oder fast keiner eine Gehaltserh&ouml;hung bekommen&ldquo;.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDamit wird die Rechnung f&uuml;r viele Haushalte schwieriger. Wohnen, Lebensmittel, Benzin und andere Lebenshaltungskosten m&uuml;ssen bezahlt werden. Reisen konkurriert um das Geld, das danach &uuml;brigbleibt. Oder, wie Sch&ouml;mig es formuliert: &bdquo;Das frei verf&uuml;gbare Einkommen reduziert sich.&ldquo;&nbsp;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nSein Fazit f&auml;llt ungew&ouml;hnlich deutlich aus: &bdquo;Die Branche sieht das sehr wohlwollend, w&uuml;rde ich mal sagen. Die Realit&auml;t ist aber anders.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDass die organisierte Touristik diese Realit&auml;t bislang nur teilweise sp&uuml;rt, erkl&auml;rt Sch&ouml;mig auch mit ihrer Kundenstruktur. Kreuzfahrten, Rundreisen und hochwertige Reisen sprechen &uuml;berdurchschnittlich kaufkr&auml;ftige Zielgruppen an. Genau diese Kunden seien ein wichtiger R&uuml;ckhalt der Branche. Doch daraus lasse sich nicht ohne Weiteres auf den Gesamtmarkt schlie&szlig;en.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Auch Corona falsch eingesch&auml;tzt\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEin Berufsleben &uuml;ber mehr als vier Jahrzehnte ist in der Touristik zwangsl&auml;ufig auch ein Berufsleben durch Krisen. Sch&ouml;mig z&auml;hlt den 11. September auf, den Vulkanausbruch auf Island, den Tsunami in Asien, den Golfkrieg &ndash; und schlie&szlig;lich Corona.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nBei Corona r&auml;umt er eine klare Fehleinsch&auml;tzung ein. Anfangs habe er gedacht: &bdquo;Das w&auml;chst sich aus, das ist bald wieder vorbei.&ldquo; Das sei &bdquo;nat&uuml;rlich v&ouml;llig falsch&ldquo; gewesen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nVielleicht lag diese Einsch&auml;tzung auch an der Erfahrung mit fr&uuml;heren Krisen. Beim Golfkrieg 1991 sollte sein Team ein Konzept f&uuml;r den Umgang mit der Situation entwickeln. &bdquo;Bis wir mit dem Konzept fertig waren, war der Krieg vorbei&ldquo;, erinnert er sich. Bei Corona funktionierte dieses Muster nicht. &bdquo;Das habe ich v&ouml;llig falsch eingesch&auml;tzt. Im Nachhinein ist man schlauer, und da h&auml;tte man fr&uuml;her anders reagieren sollen.&ldquo;&nbsp;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDass Sch&ouml;mig eine solche Fehleinsch&auml;tzung ohne gro&szlig;e Relativierung einr&auml;umt, passt zu dem Eindruck, den er im Gespr&auml;ch vermittelt. Die eigene Karriere nachtr&auml;glich auf Hochglanz zu polieren, interessiert ihn wenig.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nWenn er sagt, worauf er tats&auml;chlich stolz ist, nennt er denn auch nicht zuerst Umsatz oder Wachstum, sondern seine Teams. An unterschiedlichen Stationen sei es ihm immer wieder gelungen, vorhandene Mitarbeiter mit neuen Kollegen zusammenzubringen und daraus funktionierende Teams zu formen. Wichtig sei ihm dabei gewesen, Menschen nicht nur zu entwickeln, sondern anschlie&szlig;end auch loszulassen und selbstst&auml;ndig agieren zu lassen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Eine Doppelspitze, bei der eins plus eins zweieinhalb war\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEine besondere Rolle in Sch&ouml;migs Karriere spielt Andreas Neumann. Beide f&uuml;hrten bereits Derpart gemeinsam und bildeten sp&auml;ter beim ADAC erneut eine Doppelspitze. In der offiziellen Mitteilung w&uuml;rdigt Neumann seinen langj&auml;hrigen Weggef&auml;hrten f&uuml;r dessen &bdquo;strategische Weitsicht&ldquo;, Marktgesp&uuml;r und den respektvollen Umgang mit Mitarbeitern und Partnern.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nSch&ouml;mig selbst beschreibt das Zusammenspiel weniger feierlich und daf&uuml;r umso anschaulicher. Neumann sei f&uuml;r ihn in einer Co-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung &bdquo;der ideale Partner&ldquo;, gerade weil beide v&ouml;llig unterschiedliche Profile h&auml;tten. Was Neumann besonders gern mache, geh&ouml;re h&auml;ufig nicht zu Sch&ouml;migs Lieblingsaufgaben &ndash; und umgekehrt.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FIMG_1539%20(1).jpg\" style=\"width: 860px; height: 614px;\" \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Csmall>\u003Cem>Mit Humor in Richtung Zukunft: Auf der Jahrestagung des ADAC Reisevertriebs in Abu Dhabi zeigte sich ein KI-generierter Aquilin Sch&ouml;mig auf der Leinwand mit ADAC-Tattoo\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fsmall>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>&Uuml;ber die Jahre entstand daraus Vertrauen. &bdquo;Wir erg&auml;nzen uns, wie man sich besser eigentlich nicht erg&auml;nzen kann&ldquo;, sagt Sch&ouml;mig. Bei ihnen sei &bdquo;eins und eins auch nicht zwei, sondern vielleicht zweieinhalb&ldquo;, weil jeder wisse, was er am anderen habe und keine Zeit f&uuml;r interne Reibereien verloren gehe.&nbsp;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Die ADAC-Jahre: aus der Krise auf 500 Millionen Euro\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nBeim ADAC bekamen Sch&ouml;mig und Neumann schlie&szlig;lich die Chance, mitten aus Corona heraus einen Reisevertrieb neu aufzustellen. Die Ausgangslage half paradoxerweise beim Wachstum, r&auml;umt Sch&ouml;mig ein: &bdquo;Wenn was am Boden ist, geht es nat&uuml;rlich leichter, Wachstum zu erzielen.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Ziele waren trotzdem ambitioniert. 500 Millionen Euro Umsatz, 250 Reiseb&uuml;ros, die Wiederbelebung der Mitgliederreisen und der Ausbau des Campergesch&auml;fts geh&ouml;rten zu den ADAC-Vorgaben. &bdquo;Wir haben die Zeit und die Chance genutzt&ldquo;, sagt Sch&ouml;mig.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Zahlen zeigen, wie stark sich das Unternehmen entwickelt hat. Aus rund 150 Reiseb&uuml;ros in den ADAC Regionalclubs im Jahr 2022 wurden mittlerweile 250 Standorte einschlie&szlig;lich Firmendiensten. 2025 &uuml;berschritt der Umsatz 500 Millionen Euro. Parallel wurde mit ADAC Travel Management Services ein Gesch&auml;ftsreisesegment aufgebaut.&nbsp;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAuch beim Campergesch&auml;ft wollte der ADAC mehr als nur Produkte Dritter verkaufen. Gemeinsam mit einem niederl&auml;ndischen Partner wurde eine L&ouml;sung mit Schnittstellen zu internationalen Anbietern aufgebaut. Camper und Mietwagen passten aus Sch&ouml;migs Sicht besonders gut zur Marke ADAC, weil sie ohnehin als Kompetenzfelder wahrgenommen w&uuml;rden.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie gesetzten Meilensteine seien damit erreicht. Nur d&uuml;rfe man daraus nicht ableiten, jetzt sei die Arbeit erledigt. &bdquo;Das ist ein ongoing process&ldquo;, betont Sch&ouml;mig. Man k&ouml;nne nicht bei 500 Millionen Euro Umsatz einfach &bdquo;einen Haken dranmachen&ldquo; und stehen bleiben.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Sch&ouml;migs Abgang hinterl&auml;sst operative Arbeit\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nGenau deshalb ist die Frage interessant, wie es beim ADAC ohne ihn weitergeht. Fest steht bislang: Andreas Neumann &uuml;bernimmt mit Sch&ouml;migs Ausscheiden zun&auml;chst allein die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. Ob es dauerhaft bei dieser L&ouml;sung bleibt oder sp&auml;ter wieder eine Doppelspitze installiert wird, ist nach Sch&ouml;migs Darstellung noch offen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDass die bisherige Konstruktion nicht einfach eins zu eins wegfallen kann, macht er im Gespr&auml;ch allerdings sehr deutlich. Neumann und Sch&ouml;mig seien &bdquo;mitarbeitende Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer&ldquo;. Beide h&auml;tten nicht nur F&uuml;hrungs- und Ergebnisverantwortung, sondern seien tief im operativen Gesch&auml;ft geblieben.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nSch&ouml;mig verhandelt beispielsweise selbst Vertr&auml;ge mit gro&szlig;en Veranstaltern und Airlines, Neumann begleitet wichtige Firmenkundentermine. Die Vorstellung, seine Aufgaben lie&szlig;en sich nach dem Ausscheiden einfach im bestehenden Team verteilen, h&auml;lt Sch&ouml;mig deshalb f&uuml;r unrealistisch. &bdquo;Zu glauben: So viel hat der Sch&ouml;mig gar nicht gemacht, das k&ouml;nnen die anderen mitmachen &ndash; das wird nicht funktionieren.&ldquo; In irgendeiner Form m&uuml;sse Unterst&uuml;tzung geschaffen werden.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Eine Generation, die anders auf Arbeit blickt\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nWenn Sch&ouml;mig &uuml;ber seine Kinder spricht, 27 und 29 Jahre alt, wird der Blick auf fast f&uuml;nf Jahrzehnte Berufsleben auch zu einem Blick auf ver&auml;nderte Generationen. Er selbst begann mit 16 Jahren zu arbeiten, reiste mit Anfang 20 auf eigene Faust durch Mexiko und erlebte eine Arbeitswelt, in der Einsatz, Karriere und die Bereitschaft, Risiken einzugehen, weitgehend selbstverst&auml;ndlich waren.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FIMG_1400%20(1).jpg\" style=\"width: 860px; height: 614px;\" \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Csmall>\u003Cem>Ein eingespieltes Duo: Aquilin Sch&ouml;mig (rechts) und Andreas Neumann f&uuml;hrten bereits Derpart gemeinsam und bildeten sp&auml;ter beim ADAC Reisevertrieb erneut eine Doppelspitze\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fsmall>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>Bei den J&uuml;ngeren beobachtet er heute andere Priorit&auml;ten. &bdquo;Ich glaube, bei uns war die Risikobereitschaft h&ouml;her&ldquo;, sagt er. Gleichzeitig seien junge Menschen heute h&auml;ufig weniger &bdquo;hungrig, andere Dinge kennenzulernen&ldquo; &ndash; vielleicht auch deshalb, weil viele von ihnen schon fr&uuml;h mit ihren Eltern viel von der Welt gesehen h&auml;tten.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Von der Br&uuml;cke &ndash; aber nicht aus der Branche\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nWas bleibt also nach dem 31. Dezember? Zun&auml;chst Reisen. Eine Karibik-Kreuzfahrt ist gebucht, im Februar geht es nach Patagonien, Chile und Argentinien. Und die Liste der Ziele, die Sch&ouml;mig noch sehen oder wiedersehen m&ouml;chte, ist lang. Schl&ouml;sser an der Loire mit dem Cabrio stehen darauf, ebenso weitere Reisen nach Australien, Kanada und in die USA.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAuch die ITB bleibt gesetzt. Denn bei aller Vorfreude auf die neue Freiheit wei&szlig; Sch&ouml;mig ziemlich genau, was ihm fehlen wird: &bdquo;Ich werde meine Kolleginnen und Kollegen sehr vermissen. Ich werde auch solche Themen wie Branchentreffen sehr vermissen.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nWas ihm dagegen weniger fehlen d&uuml;rfte, ist der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerstatus. Er sei nicht der Typ, sagt er, der anschlie&szlig;end &bdquo;unter Bedeutungslosigkeit leidet&ldquo;. Er werde vermutlich genauso viel machen wie bisher, nur eben anderes, und nicht mehr jeden Morgen f&uuml;r zehn Stunden in den Maschinenraum gehen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEin Teil dieser neuen Zeit ist bereits verplant. Seit rund 15 Jahren engagiert sich Sch&ouml;mig f&uuml;r die Stiftung FLY &amp; HELP von Reiner Meutsch und begleitet Schulprojekte und Delegationsreisen. Dieses Engagement will er ausbauen.&nbsp;\u003Cbr \u002F>\r\nUnd auch die Touristik d&uuml;rfte Sch&ouml;mig nicht ganz loslassen. Erste Anfragen habe es bereits gegeben. Bisher halte er sich zur&uuml;ck, sagt er. Wenn ihn eine Aufgabe interessiere, k&ouml;nne er sich aber durchaus vorstellen, etwas zu machen. Reisebegleitungen reizen ihn, auch Kreuzfahrt k&ouml;nne ein Thema sein.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nNur das Modell des klassischen Ruhest&auml;ndlers scheint ihm weniger zu liegen. &bdquo;Wenn ich zu Hause sitze, Pralinen esse und meine Frau &auml;rgere, dann wird das nach &uuml;ber 30 Jahren kein Happy End geben&ldquo;, sagt er und lacht. Wer ihm eine Stunde lang zuh&ouml;rt, zweifelt keine Sekunde daran.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nUnd damit schlie&szlig;t sich ein Kreis. Nur ausgerechnet beim n&auml;chsten gro&szlig;en Umbruch steht Sch&ouml;mig k&uuml;nftig nicht mehr ganz vorne auf der Br&uuml;cke. Ein bisschen Wehmut ist da, doch mindestens ebe&sbquo;nso gro&szlig; ist die Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt, der f&uuml;r ihn und seine Frau beginnt: mit mehr Zeit, vielen Reisen und neuen Aufgaben. Nach Ruhestand im klassischen Sinne klingt das ohnehin nicht. Und so wird Aquilin Sch&ouml;mig, der in der Branche liebevoll Aqui genannt wird, steht nicht mehr am Steuer, der Touristik wird er aber ziemlich sicher lange erhalten bleiben.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cdiv style=\"text-align: right;\">\u003Cem>Jean-Marc G&ouml;ttert\u003C\u002Fem>\u003C\u002Fdiv>\r\n&nbsp;\r\n\r\n\u003Chr \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Info: ADAC Reisevertrieb auf einen Blick\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie ADAC Reisevertrieb GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Unternehmen der ADAC Regionalclubs. Das Netzwerk umfasst bundesweit mehr als 250 Reiseb&uuml;ros. Angeboten werden Individual- und Gruppenreisen namhafter Reiseveranstalter, Reiseversicherungen, Mitgliederreisen und weitere touristische Leistungen. Unter ADAC Travel Management Services (TMS) betreut das Unternehmen zudem Gesch&auml;ftsreisekunden. Der ADAC z&auml;hlt nach eigenen Angaben mehr als 22,8 Millionen Mitglieder.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAquilin Sch&ouml;mig wechselte 2022 zum ADAC, um die neu gegr&uuml;ndete ADAC Reisevertrieb GmbH aufzubauen. Zuvor war er unter anderem f&uuml;r Thomas Cook, TUI, Travco und Alltours t&auml;tig. Von 2012 bis 2021 f&uuml;hrte er DERPART, seit 2017 als Sprecher der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. Beim ADAC verantwortete er unter anderem den Ausbau des Franchisenetzwerks, die Omnichannel-Strategie und die Technologisierung.&nbsp;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEnde 2026 scheidet Sch&ouml;mig aus der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung aus. Seine offizielle Verabschiedung findet im November auf der Jahrestagung des ADAC Reisevertriebs am Wolfgangsee statt. Andreas Neumann f&uuml;hrt das Unternehmen zun&auml;chst allein weiter.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\r\n\u003Chr \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Vier zentrale Aussagen von Aquilin Sch&ouml;mig\u003C\u002Fstrong>\r\n\r\n\u003Cul>\r\n\t\u003Cli>&bdquo;Der Kunde ist sich selbst treu.&ldquo; Sch&ouml;mig warnt davor, Stammkundentreue zu &uuml;bersch&auml;tzen. Bessere Leistung, Preis oder Cashback k&ouml;nnen auch langj&auml;hrige Kunden zum Wechsel bewegen.\u003C\u002Fli>\r\n\t\u003Cli>&bdquo;Ich w&uuml;rde wieder im Reiseb&uuml;ro anfangen.&ldquo; F&uuml;r Sch&ouml;mig haben Reiseb&uuml;ros eine Zukunft &ndash; allerdings st&auml;rker spezialisiert und mit Beratung dort, wo Kunden tats&auml;chlich Orientierung und Expertise ben&ouml;tigen.\u003C\u002Fli>\r\n\t\u003Cli>&bdquo;Die Branche sieht das sehr wohlwollend. Die Realit&auml;t ist aber anders.&ldquo; Steigende Reisepreise treffen auf Haushalte, deren Einkommen nicht im gleichen Ma&szlig;e w&auml;chst. Sch&ouml;mig sieht darin eine untersch&auml;tzte Herausforderung f&uuml;r die Nachfrage.\u003C\u002Fli>\r\n\t\u003Cli>&bdquo;Was das Thema KI betrifft, bedauere ich eher, dass ich von der Br&uuml;cke gehe.&ldquo; K&uuml;nstliche Intelligenz h&auml;lt Sch&ouml;mig f&uuml;r einen fundamentalen Umbruch des Reisevertriebs &ndash; vergleichbar mit dem Einzug der Computer Ende der 70er-Jahre. Gerade diesen Wandel h&auml;tte er gerne noch l&auml;nger aktiv mitgestaltet.\u003C\u002Fli>\r\n\u003C\u002Ful>\r\n","Vom ersten Computer im Reisebüro bis zur Künstlichen Intelligenz hat Aquilin Schömig – rechts im Bild mit Andreas Neumann, Co-Geschäftsführer ADAC Reisevertrieb – den Wandel des Vertriebs miterlebt. Ende 2026 verlässt er nach fast fünf Jahrzehnten die operative Bühne. 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Die Reisebürokette möchte sich künftig intensiver zu technologischen und digitalen Themen austauschen und die Verzahnung von Online- und stationärem Vertrieb vorantreiben.","Der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) begr&uuml;&szlig;t den ADAC Reisevertrieb Neumitglied. Die Reiseb&uuml;rokette will sich k&uuml;nftig st&auml;rker in den Austausch zu digitalen Vertriebsthemen einbringen und die Weiterentwicklung des digitalen Reisevertriebs mitgestalten.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Station&auml;rer und digitaler Vertrieb im Fokus\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie ADAC Reisevertrieb GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Unternehmen der ADAC Regionalclubs. &Uuml;ber die Websites von ADAC Reisen sowie die bundesweit 250 angeschlossenen Reiseb&uuml;ros werden Veranstalterreisen aus dem Individual- und Gruppensegment sowie ADAC Mitgliederreisen mit exklusiven Vorteilen vertrieben.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nZum Angebot geh&ouml;ren au&szlig;erdem Gesch&auml;ftsreisedienstleistungen unter der Marke ADAC Travel Management Services (TMS), die Unternehmen und Travel Manager &uuml;ber den gesamten Gesch&auml;ftsreiseprozess begleiten.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>VIR sieht Gewinn f&uuml;r den Verband\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Mit der ADAC Reisevertrieb GmbH gewinnt der VIR ein etabliertes Unternehmen, das station&auml;ren und digitalen Reisevertrieb auf besondere Weise miteinander verbindet&ldquo;, sagt VIR-Vorstand Michael Buller. &bdquo;F&uuml;r uns ist der Beitritt ein gro&szlig;er Gewinn und zugleich ein starkes Zeichen daf&uuml;r, dass die Zukunft der Touristik im Zusammenspiel pers&ouml;nlicher Beratung und digitaler Vertriebskan&auml;le liegt.&ldquo; Er freue sich auf den Austausch und die Impulse, die das Unternehmen in das Netzwerk einbringen werde.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Austausch zu digitalen Themen\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDas Franchise-System will den Austausch mit den Akteuren der digitalen Touristik intensivieren und insbesondere innovative sowie technologische Themen st&auml;rker in den Fokus r&uuml;cken.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Wir freuen uns sehr &uuml;ber den k&uuml;nftigen Austausch innerhalb des VIR&ldquo;, sagt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Andreas Neumann. &bdquo;Die Verzahnung von digitalem und pers&ouml;nlichem Reiseverkauf hat im ADAC Reisevertrieb bereits heute eine &uuml;beraus wichtige Bedeutung.&ldquo; Dieser Ansatz solle insbesondere f&uuml;r die Neukundengewinnung gemeinsam mit den Franchisepartnern weiter ausgebaut werden.","Geschäftsführer der ADAC Reisevertrieb GmbH, Andreas Neumann (links) und Aquilin Schömig. Foto: ADAC Reisevertrieb","21098-adac-reisevertrieb-engagiert-sich-kuenftig-im-vir",{"title":133,"img":220,"caption":133,"description":133},"97d48da9774d5f6f614d389b13a3d8026110a2c0.jpg",[],[],[224,227,228,229,232,235,238,241],{"title":225,"slug":226},"Online-Vertrieb","online-vertrieb",{"title":189,"slug":190},{"title":192,"slug":193},{"title":230,"slug":231},"Digitalisierung","digitalisierung",{"title":233,"slug":234},"VIR","vir",{"title":236,"slug":237},"Verband","verband",{"title":239,"slug":240},"Reisebürokette","reisebuerokette",{"title":201,"slug":202},{"id":243,"releaseDate":244,"updatedAt":245,"createdAt":246,"categoryId":175,"priority":144,"title":247,"subtitle":195,"topline":248,"excerpt":249,"content":250,"code":251,"slug":252,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":253,"pilotImage":255,"galleryImages":256,"tags":257},20603,1780992060,1781004618,1781002866,"ADAC Reisevertrieb lädt zum Gipfeltreffen ins Salzkammergut","Jahrestagung 2026","Vom 13. bis 16. November wird der Wolfgangsee zum Treffpunkt des ADAC Reisevertriebs. Auf dem Programm stehen Workshops, Keynotes, Technologieupdates und Networking. Begleitet wird die Jahrestagung von regionalen Erlebnissen im Salzkammergut.","Der ADAC Reisevertrieb veranstaltet seine f&uuml;nfte Jahrestagung vom 13. bis 16. November am Wolfgangsee in &Ouml;sterreich. Die Veranstaltung steht 2026 unter dem Motto &bdquo;5 Jahre ADAC Reisevertrieb &ndash; mit unseren Kunden auf dem Weg zum Gipfel&ldquo;.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nZu dem Treffen kommen Entscheider und Vertriebsexperten aus den bundesweit mehr als 250 Reiseb&uuml;ros und Gesch&auml;ftsreiseeinheiten des Netzwerks zusammen. Im Mittelpunkt stehen Zukunftsthemen und neue Perspektiven f&uuml;r den Vertrieb sowie die Weiterentwicklung des Franchisesystems.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Tagung im exklusiv reservierten Scalaria\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAustragungsort ist das direkt am Wolfgangsee gelegene Event- und Designhotel Scalaria. F&uuml;r die Jahrestagung wurde das Haus exklusiv reserviert. Die Teilnehmer erwarten eine Kulisse aus Bergen und See sowie Veranstaltungsfl&auml;chen direkt am Wasser.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nGastgeber und Partner der Veranstaltung sind die Ober&ouml;sterreich Tourismus GmbH, die Region Wolfgangsee und das Salzkammergut. Geplant ist ein Rahmenprogramm, das fachlichen Austausch mit Einblicken in die Region verbindet.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Workshops, Technologieupdates und regionale Erlebnisse\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDas Programm umfasst Vortr&auml;ge, Keynotes, Workshops, Speeddatings, F&uuml;hrungskr&auml;fte-Sessions und Technologieupdates. Erg&auml;nzt wird die Tagung durch Ausfl&uuml;ge in die Region. Vorgesehen sind unter anderem Wanderungen, Mountainbike-Touren sowie Besuche in Hallstatt und Bad Ischl.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Mit dem Wolfgangsee haben wir eine Destination gew&auml;hlt, die auf besondere Weise inspiriert: mit grandioser Natur, einer starken regionalen Identit&auml;t und viel Raum f&uuml;r echte Begegnungen\u003Cspan style=\"caret-color: rgba(0, 0, 0, 0);\">&ldquo;, kommentieren die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Franchisesystems, Aquilin Sch&ouml;mig und Andreas Neumann.\u003C\u002Fspan>","Bei der Jahrestagung 2026 am Wolfgangsee stehen Zukunftsfragen, Technologieentwicklungen und der Austausch innerhalb des Franchisesystems im Mittelpunkt. Foto: iStock\u002FCHUNYIP WONG","20603-adac-reisevertrieb-laedt-zum-gipfeltreffen-ins-salzkammergut",{"title":133,"img":254,"caption":133,"description":133},"bd31e2e996bce10623dd438249e041a909973755.jpg",[],[],[258,261,262,265,267,268,271],{"title":259,"slug":260},"Reisebüro","reisebuero",{"title":189,"slug":190},{"title":263,"slug":264},"Jahrestagung","jahrestagung",{"title":266,"slug":266},"Österreich",{"title":195,"slug":196},{"title":269,"slug":270},"Salzkammergut","salzkammergut",{"title":201,"slug":202},{"id":273,"releaseDate":274,"updatedAt":275,"createdAt":276,"categoryId":277,"priority":144,"title":278,"subtitle":279,"topline":280,"excerpt":281,"content":282,"code":283,"slug":284,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":285,"pilotImage":287,"galleryImages":288,"tags":289},19549,1770362280,1779732187,1770367192,22,"„Die Filiale der Zukunft ist ein Ort der Begegnung“","ADAC Interview","Pilotprojekt für moderne Beratung","Der ADAC hat in Hannover ein neues Filialkonzept an den Start gebracht. Das Ladengeschäft versteht sich als physischer Gegenpol zur digitalen Welt. Statt klassischer Beratung hinter dem Schreibtisch stehen Austausch, Inspiration und Vertrauen im Fokus.","\u003Cem>Mit einem radikal neuen Filialkonzept stellt der ADAC das klassische Reiseb&uuml;ro infrage. \u003Cstrong>Michael Weber\u003C\u002Fstrong>, gesch&auml;ftsf&uuml;hrender Vorstand des ADAC Niedersachsen\u002FSachsen-Anhalt, erkl&auml;rt im Interview mit TRVL COUNTER-Chefredakteur Jean-Marc G&ouml;ttert, warum Begegnung, Atmosph&auml;re und pers&ouml;nliche N&auml;he im KI-Zeitalter zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal werden.\u003C\u002Fem>\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\r\n\u003Chr \u002F>\r\n\u003Cp>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Herr Weber, der ADAC hat seinen traditionsreichen Innenstadtstandort verlassen und eine neue Filiale an der Podbielskistra&szlig;e in Hannover er&ouml;ffnet. Warum dieser bewusste Bruch mit dem klassischen Prinzip &bdquo;Lage, Lage, Lage&ldquo;?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nDie Lage war f&uuml;r uns weiterhin ein zentrales Thema, aber wir haben sie neu definiert. Viele unserer Mitglieder kommen heute anlassbezogen, nicht mehr spontan beim Stadtbummel. Gleichzeitig werden Innenst&auml;dte zunehmend autoarm gestaltet, was f&uuml;r uns neue Anforderungen mit sich bringt. Uns ging es um Erreichbarkeit auf allen Wegen &ndash; Auto, &Ouml;PNV, Fahrrad, zu Fu&szlig;. Die Podbielskistra&szlig;e ist eine der meistfrequentierten Ein- und Ausfallstra&szlig;en Hannovers. Viele pendeln t&auml;glich daran vorbei. F&uuml;r uns ist das ein Standort, der Sichtbarkeit, Erreichbarkeit und Zukunftsf&auml;higkeit verbindet.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Die neue Filiale ist mit rund 500 Quadratmetern deutlich gr&ouml;&szlig;er als klassische Reiseb&uuml;ros. Welche Idee steckt hinter dem neuen Filialdesign?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nDesign ist bei uns nie Selbstzweck. Am Anfang stand eine strategische Frage: Wie schaffen wir einen Ort, an dem Begegnung m&ouml;glich ist? Reisen und Mobilit&auml;t sind emotionale Themen. Wenn man den Menschen in den Mittelpunkt stellt, darf man ihn nicht hinter einem Schreibtisch verstecken. Genau das haben wir jahrzehntelang getan &ndash; nicht nur wir, sondern die gesamte Branche. Wir haben uns bewusst von dieser Trennung verabschiedet und Beratung auf Augenh&ouml;he neu gedacht.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cdiv style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FADAC%20Hannover%2002_DSF6270.jpg\" style=\"max-width: 100%; max height: 100%;\" \u002F>\u003C\u002Fdiv>\r\n\r\n\u003Cp>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Was bedeutet das konkret f&uuml;r die Beratungssituation?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nWir sitzen nicht mehr gegen&uuml;ber, sondern nebeneinander. Gemeinsam an einem Tisch, ohne Barrieren, ohne das klassische &bdquo;Ich drehe Ihnen mal meinen Bildschirm r&uuml;ber&ldquo;. Der Berater arbeitet am Laptop, der Kunde blickt auf einen gro&szlig;en Screen in der Beratungsnische. Angebote, Bilder, Routen, alles wird gemeinsam betrachtet. Das ver&auml;ndert die Gespr&auml;chsdynamik fundamental. Beratung wird dialogischer, emotionaler und verbindlicher.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Sie sprechen oft von &bdquo;Behaglichkeit und Begehrlichkeit&ldquo;. Was meinen Sie damit?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nWir wollten zwei Qualit&auml;ten zusammenbringen: die Behaglichkeit eines Caf&eacute;s und die Begehrlichkeit eines hochwertigen Retail-Konzepts. Ein Ort, an dem man gerne bleibt &ndash; und gleichzeitig neugierig wird, hineinzugehen. Daraus entstand die Idee eines Marktplatzes, inspiriert von der griechischen Agora. Die zentrale Fl&auml;che ist bewusst wandelbar: vormittags Beratung, nachmittags Veranstaltungen. Drumherum liegen gesch&uuml;tzte Beratungsnischen f&uuml;r vertrauliche Gespr&auml;che. Begegnung und R&uuml;ckzug &ndash; beides hat seinen Platz.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Welche Rolle spielen Design und Innenarchitektur bei diesem Konzept &ndash; ist das am Ende &bdquo;nur&ldquo; Gestaltung oder ein strategisches Instrument?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nDesign ist f&uuml;r uns ganz klar Strategie. Innenarchitektur ist kein Dekor, sondern &uuml;bersetzt Haltung in Raum. Wir wollten nicht einfach einen sch&ouml;nen Laden bauen, sondern einen Ort, der Begegnung und vertrauensvolle Beratung erm&ouml;glicht &ndash; bei Kunden wie bei Mitarbeitenden. Raum wirkt immer, ob man ihn bewusst gestaltet oder nicht. Also haben wir uns gefragt: Welche R&auml;ume f&ouml;rdern Begegnung? Welche schaffen Vertrauen? Und welche laden zum Bleiben ein?\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cdiv style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FADAC%20Hannover%2001_DSF6490-Bearbeitet.jpg\" style=\"max-width: 100%; max height: 100%;\" \u002F>\u003C\u002Fdiv>\r\n\r\n\u003Cp>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Wie &uuml;bersetzt sich diese Haltung konkret in die Gestaltung?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nZum Beispiel durch Offenheit und Sichtbarkeit. Es gibt bei uns keine klassischen Front- und Backoffice-Zonen mehr. Die Arbeitspl&auml;tze sind Teil des Raums, bewusst integriert. Das ver&auml;ndert sofort die Wahrnehmung: Menschen sehen Menschen bei der Arbeit. Das schafft N&auml;he, Transparenz und eine andere Gespr&auml;chsbasis. Gleichzeitig haben wir viel Wert auf Akustik, Materialien und Licht gelegt &ndash; damit Offenheit nicht Unruhe bedeutet, sondern Qualit&auml;t.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Der Raum wirkt bewusst wohnlich, fast wie ein Hybrid aus Wohnzimmer, Caf&eacute; und Showroom. War das ein kalkulierter Bruch mit klassischer Reiseb&uuml;ro-&Auml;sthetik?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nAbsolut. Das klassische Reiseb&uuml;ro ist funktional gedacht: Tisch, Bildschirm, Stuhl, fertig. Wir wollten weg von dieser Transaktionslogik. Reisen ist ein emotionales Produkt, also muss sich der Raum auch emotional anf&uuml;hlen. Couch, Sessel, warme Materialien, klare Linien &ndash; das alles ist kein Zufall. Es geht darum, Hemmschwellen abzubauen und Gespr&auml;che auf Augenh&ouml;he zu erm&ouml;glichen. Wer sich wohlf&uuml;hlt, spricht anders &uuml;ber W&uuml;nsche, Tr&auml;ume und Erwartungen.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FADAC%20Hannover%2007_DSF6680.jpg\" style=\"max-width: 100%; max height: 100%;\" \u002F>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Auch die modulare Architektur &ndash; Marktplatz, Beratungsnischen, flexible M&ouml;bel &ndash; f&auml;llt auf. Warum war diese Wandelbarkeit so wichtig?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nWeil Nutzung sich ver&auml;ndert. Eine Filiale darf kein statischer Raum mehr sein. Vormittags Beratung, nachmittags Veranstaltung, abends Schaufensterkommunikation &ndash; all das muss ein Raum leisten k&ouml;nnen. Deshalb ist unsere Architektur modular gedacht. Die sogenannten Seekisten lassen sich zu B&uuml;hne, Tisch oder Tresen umbauen. Das ist kein Event-Gimmick, sondern Ausdruck eines neuen Verst&auml;ndnisses von Filiale als lebendigem Ort.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Kann man sagen, dass Innenarchitektur hier bewusst zur Antwort auf Digitalisierung und KI wird?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nJa, ganz klar. Je digitaler Prozesse werden, desto wichtiger wird der physische Raum als Gegenpol. KI kann Informationen liefern, aber keine Atmosph&auml;re schaffen. Design kann genau das: Orientierung geben, Emotionen erzeugen, Identit&auml;t stiften. Unsere Filiale ist deshalb kein Widerspruch zur Digitalisierung, sondern ihre konsequente Erg&auml;nzung. Die Technik &uuml;bernimmt die Information, der Raum schafft Atmosph&auml;re, der Mensch stellt die Beziehung her.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FADAC%20Hannover%2004_DSF6635.jpg\" style=\"max-width: 100%; max height: 100%;\" \u002F>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Ein auff&auml;lliges Element ist die sogenannte &bdquo;Kr&auml;merladen-Wand&ldquo; und der Yellow Store. Welche Funktion erf&uuml;llen diese Bereiche?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nWir bieten eine enorme Bandbreite an Produkten &ndash; von Reisef&uuml;hrern &uuml;ber Parkscheiben bis hin zur Schneeschaufel. Das wirkt schnell unruhig. Es gibt aber einen Ort, an dem Menschen Vielfalt akzeptieren: den Dorfladen. Die Kr&auml;merladen-Wand schafft Ordnung durch Struktur. Erg&auml;nzt wird sie durch den Yellow Store &ndash; gelbe, ikonische Lifestyle-Produkte ohne klassisches Branding. Das ist keine Umsatzmaschine, sondern Ausdruck von Haltung, &Auml;sthetik und Identit&auml;t.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Die Filiale ist stark digitalisiert, gleichzeitig betonen Sie die Bedeutung des Menschen. Ist das kein Widerspruch?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nIm Gegenteil. Digitalisierung ist bei uns ein Enabler f&uuml;r Begegnung, nicht ihr Ersatz. Die gro&szlig;en Screens machen Reise emotional erlebbar. Digitale Inhalte &uuml;bernehmen Information, Inspiration und Orientierung &ndash; der Mensch &uuml;bernimmt Beziehung, Einordnung und Vertrauen. Das ist eine klare Aufgabenteilung. Technik dort, wo sie einen klaren Mehrwert liefert. Der Mensch bleibt unersetzlich.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FADAC%20Hannover%2005_DSF6710.jpg\" style=\"max-width: 100%; max height: 100%;\" \u002F>\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Sie sagen selbst: Die Filiale ist die meiste Zeit geschlossen. Warum investieren Sie dennoch so stark in eine station&auml;re Pr&auml;senz?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nWeil ein Laden Identit&auml;t transportiert &ndash; auch wenn er geschlossen ist. Der klassische Einzelhandel verliert oft genau das: Abends blickt man in schwarze L&ouml;cher. Wir wollten das Gegenteil. Deshalb kommuniziert unsere Filiale auch au&szlig;erhalb der &Ouml;ffnungszeiten. Gro&szlig;bildschirme wandern abends ins Schaufenster, zeigen Bewegtbild, Reiseinspiration, Botschaften. &Uuml;ber QR-Codes k&ouml;nnen Kunden sogar interagieren. Der Store lebt &ndash; auch nachts.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Wie reagieren Mitarbeitende und Kunden auf das neue Konzept?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nDie Reaktionen sind au&szlig;ergew&ouml;hnlich positiv. Das Team sagt: Es f&uuml;hlt sich nicht mehr nach klassischer Arbeit an. Die Mitarbeitenden bewegen sich frei zwischen Beratungsnischen, Marktplatz und Coworking-Space. Alle arbeiten mobil. Kunden bleiben deutlich l&auml;nger als fr&uuml;her. Und wir messen systematisch: 99 Prozent bewerten das Beratungserlebnis mit &bdquo;sehr gut&ldquo; oder &bdquo;gut&ldquo;. Das ist ein Wert, der selbst uns &uuml;berrascht hat.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Sp&uuml;ren Sie auch wirtschaftliche Effekte?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nUnsere Beratungsqualit&auml;t war schon vorher sehr hoch, deshalb sehen wir keine sprunghaften Steigerungen bei Abschl&uuml;ssen. Was sich aber massiv ver&auml;ndert hat, ist das Erleben von Wartezeit. Obwohl Kunden warten m&uuml;ssen, empfinden sie es kaum als Wartezeit. Atmosph&auml;re ver&auml;ndert Wahrnehmung. Zudem gewinnen wir neue Zielgruppen: j&uuml;ngere Kunden, Laufkundschaft, Menschen, die eigentlich nur neugierig hereinkommen, und dann bleiben.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cdiv style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FADAC%20Hannover%2003_DSF6799.jpg\" style=\"max-width: 100%; max height: 100%;\" \u002F>\u003C\u002Fdiv>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Viele sagen: Filialen sind ein Auslaufmodell, KI &uuml;bernimmt. Warum setzen Sie bewusst auf das Gegenteil?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nWeil Technik Begegnung nicht ersetzt. Corona hat gezeigt: Online ist bequem, aber nicht erf&uuml;llend. Menschen wollen sehen und gesehen werden. Sie gehen nicht in einen Apple Store, um ein Produkt zu kaufen &ndash; das k&ouml;nnten sie online. Sie gehen hin, weil es sich gut anf&uuml;hlt. Genau dieses Prinzip gilt auch f&uuml;r uns. Menschen brauchen Menschen. Das ist keine Nostalgie, sondern eine zutiefst menschliche Konstante.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\r\n\u003Cdiv>\u003Cstrong>Wenn Sie das Konzept auf einen Kern reduzieren m&uuml;ssten, was ist unverzichtbar?\u003C\u002Fstrong>\u003C\u002Fdiv>\r\n\r\n\u003Cdiv>Es sind die Menschen. Alles andere ist variabel. Gr&ouml;&szlig;e, Screens, M&ouml;blierung &ndash; das l&auml;sst sich skalieren. Entscheidend ist, dass der Raum Begegnung erm&ouml;glicht. Der Marktplatz-Gedanke ist das Herzst&uuml;ck. Ohne ihn funktioniert nichts.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\u003C\u002Fdiv>\r\n\r\n\u003Cdiv>&nbsp;\u003C\u002Fdiv>\r\n\r\n\u003Cdiv style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"\u002Fmedia\u002FADAC%20Hannover%2006_DSF6980.jpg\" style=\"text-align: center; max-width: 100%;\" \u002F>\u003C\u002Fdiv>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Wie geht es weiter? Bleibt Hannover ein Einzelst&uuml;ck oder ist das der Startschuss f&uuml;r etwas Gr&ouml;&szlig;eres?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nHannover ist ein Pilot- und Leuchtturmprojekt. Wir evaluieren &uuml;ber ein volles Jahr. Es gibt bereits einen klaren Fahrplan f&uuml;r die Skalierung &ndash; von kleinen bis gro&szlig;en Standorten. Wenn die Gremien zustimmen, rechnen wir ab 2026 mit den n&auml;chsten Umsetzungen. Sp&auml;testens 2027 d&uuml;rfte ein weiterer Standort im neuen Design er&ouml;ffnen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Zum Schluss: Warum ist dieses ein gutes Investment?\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\nWeil wir Orte schaffen, an denen Mitglieder gerne sind. Orte, die Beziehung erm&ouml;glichen, Vertrauen aufbauen und Identit&auml;t stiften. Unsere erfahrenen Mitarbeitenden bieten den Mitgliedern und Interessierten direkt vor Ort Hilfe, Rat und Schutz. Uns ist es wichtig, die pers&ouml;nliche N&auml;he zu unseren Expertinnen und Experten zu erm&ouml;glichen. Unser zuk&uuml;nftiges Konzept sieht vor, dass unsere Mitglieder im Umkreis von 30 Kilometern einen Ort finden k&ouml;nnen, an dem sie alle ihre Angelegenheiten direkt erledigen und alle ihre Fragen loswerden k&ouml;nnen. Wenn wir wollen, dass der ADAC auch in Zukunft relevant bleibt, brauchen wir genau solche R&auml;ume. Nicht lauter, nicht gr&ouml;&szlig;er, sondern menschlicher.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\r\n\u003Chr \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Hintergrund: ADAC Filiale Hannover &ndash; das Filialkonzept der Zukunft\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie neue Filiale an der Podbielskistra&szlig;e 200 in Hannover &ouml;ffnet im August 2025. Auf rund 500 Quadratmetern setzt der L-Store (Large) mit 14 Mitarbeitenden auf ein Marktplatz-Prinzip als Begegnungsst&auml;tte.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nHerzst&uuml;ck ist eine offene Marktplatzfl&auml;che, erg&auml;nzt durch Beratungsnischen mit Gro&szlig;bildschirmen, einen Coworking-Space statt klassischem Backoffice, eine Kr&auml;merladen-Wand mit Yellow Store sowie digitale Schaufensterkommunikation.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDas Konzept erm&ouml;glicht mobile Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r alle Mitarbeitenden und ist auch im laufenden Betrieb veranstaltungsf&auml;hig. Die Filiale kommuniziert zudem au&szlig;erhalb der &Ouml;ffnungszeiten und l&auml;sst sich auf kleinere Standorte der Gr&ouml;&szlig;en S, M und L skalieren.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nErste Ergebnisse zeigen eine Kundenbewertung von 99 Prozent &bdquo;sehr gut&ldquo; oder &bdquo;gut&ldquo;, eine deutlich l&auml;ngere Aufenthaltsdauer, mehr Laufkundschaft &ndash; insbesondere aus j&uuml;ngeren Zielgruppen &ndash; sowie eine sp&uuml;rbar verbesserte Wahrnehmung der Wartezeit.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;","Michael Weber setzt auf offene Raumkonzepte, persönliche Beratung und emotionale Erlebnisse in der neuen Hannoveraner Filiale. Fotos: ADAC","19549-„die-filiale-der-zukunft-ist-ein-ort-der-begegnung“",{"title":133,"img":286,"caption":133,"description":133},"d4fc6c88c2877f9e82dce6248a7ac1a8562a2fb9.jpg",[],[],[290,291,292,293],{"title":259,"slug":260},{"title":189,"slug":190},{"title":195,"slug":196},{"title":201,"slug":202},{"id":295,"releaseDate":296,"updatedAt":297,"createdAt":298,"categoryId":211,"priority":144,"title":299,"subtitle":195,"topline":300,"excerpt":301,"content":302,"code":133,"slug":303,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":304,"pilotImage":306,"galleryImages":307,"tags":308},19149,1765966980,1765967228,1765967216,"ADAC Reisevertrieb übernimmt zwei Agenturen in NRW","Franchise-Netzwerk","Der ADAC Reisevertrieb wächst weiter und übernimmt zum Jahresbeginn zwei Reisebüros in Jülich und Aachen. Die Teams vor Ort bleiben bestehen, der Inhaber bleibt vorerst operativ tätig. Weitere Expansion ist geplant.","Das Netz von ADAC Reisevertrieb w&auml;chst weiter: Zum 1. Januar sto&szlig;en zwei Reiseb&uuml;ros der Firma &bdquo;Reiseb&uuml;ro Robertz&ldquo; in J&uuml;lich und Aachen zu dem Franchise-System. Mit der &Uuml;bernahme baut das Unternehmen seine Pr&auml;senz im Westen Deutschlands weiter aus.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Inhaber bleibt drei Jahre an Bord\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nMichael Robertz, bisheriger Inhaber der B&uuml;ros, bleibt nach dem Verkauf noch mindestens drei Jahre operativ t&auml;tig. In beiden St&auml;dten &uuml;bernimmt der ADAC bestehende Teams und moderne Standorte. Insgesamt wechseln elf Mitarbeitende in die ADAC-Struktur.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Ausbau im station&auml;ren Vertrieb\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der ADAC Reisevertrieb GmbH, Aquilin Sch&ouml;mig und Andreas Neumann, sehen die neuen Standorte als wichtigen Baustein in der Wachstumsstrategie. &bdquo;Die Reiseb&uuml;ros von Michael Robertz passen hervorragend in unser Portfolio. Sie sind etabliert, kundenstark und verf&uuml;gen &uuml;ber professionelle und eingespielte Teams.&ldquo;&nbsp;Man wolle auch in einem schwierigen Marktumfeld weiter auf station&auml;re Pr&auml;senz setzen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Robertz setzt auf starke Partnerschaft\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAuch Verk&auml;ufer Michael Robertz zeigt sich &uuml;berzeugt von seiner Entscheidung: &bdquo;Nach vielen erfolgreichen Jahren als Einzelunternehmer &uuml;bergebe ich meine Reiseb&uuml;ros nun an einen starken Partner, der f&uuml;r Kontinuit&auml;t, Verl&auml;sslichkeit und Zukunftssicherheit steht. Die positiven Gespr&auml;che mit Kollegen, die den Schritt bereits gegangen sind, haben mich best&auml;rkt. Ich freue mich daher sehr darauf, die Standorte jetzt gemeinsam mit dem ADAC voranzubringen.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>ADAC peilt weiteres Wachstum an\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDas Filialnetz des ADAC Reisevertriebs w&auml;chst seit 2022 kontinuierlich. Im Gesch&auml;ftsjahr 2024\u002F2025 lag der Umsatz bei 500 Millionen Euro. F&uuml;r 2025\u002F2026 rechnet das Unternehmen mit weiterem Wachstum &ndash; unter anderem durch neue &Uuml;bernahmen und zus&auml;tzliche Franchisepartner.","19149-adac-reisevertrieb-uebernimmt-zwei-agenturen-in-nrw",{"title":133,"img":305,"caption":133,"description":133},"84c7c9292cb0d7466c77e307f56e17a4004fc04f.jpg",[],[],[309,310,311],{"title":259,"slug":260},{"title":195,"slug":196},{"title":201,"slug":202},{"id":313,"releaseDate":314,"updatedAt":315,"createdAt":316,"categoryId":211,"priority":144,"title":317,"subtitle":195,"topline":318,"excerpt":319,"content":320,"code":321,"slug":322,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":323,"pilotImage":324,"galleryImages":325,"tags":326},19010,1764752400,1764762216,1764758984,"ADAC übernimmt Mehrheit am Geschäftsreisespezialisten ALR","Strategische Akquise","Ludwig Stemmer gibt sein Lebenswerk in neue Hände: Der ADAC kauft sich beim Geschäftsreiseanbieter ALR ein. Ziel ist der strategische Ausbau der Geschäftskundensparte. Die bisherigen Geschäftsführer bleiben im Unternehmen.","Das Netz von ADAC Reisevertrieb w&auml;chst weiter: Zum 1. Januar 2026 steigt der ADAC in gro&szlig;em Umfang beim Gesch&auml;ftsreisespezialisten Atlantik-Luft-Reederei (ALR) ein. Die ADAC Hamburg Wirtschaftsgesellschaft &uuml;bernimmt 50 Prozent der Anteile, die ADAC Hessen-Th&uuml;ringen Beteiligungsgesellschaft weitere 20 Prozent.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nVerk&auml;ufer ist Ludwig Stemmer, der sich aus der operativen Verantwortung zur&uuml;ckzieht. Jeweils 15 Prozent bleiben bei den bisherigen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern Christian Stemmer und Dominik Wolf.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Trennung von LCC\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nBislang war ALR Teil der Reiseb&uuml;ro-Kette Lufthansa City Center (LCC). Mit Blick auf die neue Gesellschafterstruktur k&uuml;ndigt der Verbund nun das Ende der Zusammenarbeit an.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Nachricht &uuml;ber die bevorstehende Mehrheitsbeteiligung des ADAC habe Stemmer gegen&uuml;ber LCC sehr kurzfristig mitgeteilt. Man sehe unter diesen neuen Rahmenbedingungen keine Grundlage f&uuml;r eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. &bdquo;Zum Schutz des LCC-Verbundes streben wir daher eine zeitnahe Beendigung an&ldquo;, hei&szlig;t es von LCC.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Feste Gr&ouml;&szlig;e im Gesch&auml;ftsreisemarkt\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nALR wurde 1952 gegr&uuml;ndet, ist auf Gesch&auml;ftsreisen spezialisiert und betreibt Standorte in mehreren deutschen St&auml;dten. In M&uuml;nchen betreibt das Unternehmen zudem eine Event-Agentur. Aktuell betreut ALR &uuml;ber 1.400 Firmenkunden.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Mit der Akquisition bauen wir unsere Marktposition im Bereich Gesch&auml;ftsreisen weiter aus&ldquo;, erkl&auml;rt Carsten Bohnensack, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der ADAC Hamburg Wirtschaftsgesellschaft. Auch Andreas Hartel von der ADAC Hessen-Th&uuml;ringen Beteiligungsgesellschaft sieht Potenzial: &bdquo;Wir sind &uuml;berzeugt, dass ALR mit dem ADAC als starkem, vertrauensvollem und innovativem Gesellschafter hervorragend f&uuml;r eine erfolgreiche Zukunft aufgestellt ist.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Kontinuit&auml;t in der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nChristian Stemmer und Dominik Wolf bleiben dem Unternehmen als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer erhalten und sollen die Expansion weiter vorantreiben. Ludwig Stemmer wird in beratender Funktion zur Verf&uuml;gung stehen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Nach 47 Jahren Unternehmertum ist dies ein sehr gro&szlig;er Schritt f&uuml;r mich. Mein Lebenswerk &uuml;bergebe ich nun in die starken H&auml;nde des ADAC. Mir ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter und unsere Kunden eine sichere Zukunft haben &ndash; auch angesichts der Herausforderungen durch K&uuml;nstliche Intelligenz und Digitalisierung. Genau diese Sicherheit finden wir beim ADAC&ldquo;, so Ludwig Stemmer.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Integration in das ADAC-Reisegesch&auml;ft\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie &Uuml;bernahme soll auch die ADAC-Gesch&auml;ftsreisesparte Travel Management Services (TMS) st&auml;rken. &bdquo;Diese Expansion ist ein wichtiger Schritt, um TMS k&uuml;nftig weiter ausbauen zu k&ouml;nnen. ALR agiert deutschlandweit und ist auch bei international aktiven Firmenkunden sehr erfolgreich&ldquo;, erkl&auml;ren die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der ADAC Reisevertrieb GmbH, Aquilin Sch&ouml;mig und Andreas Neumann.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAktuell betreibt der ADAC Reisevertrieb rund 250 Reiseb&uuml;ros mit einem Jahresumsatz von etwa 500 Millionen Euro. Mit der &Uuml;bernahme von ALR soll dieses Volumen weiter steigen. &bdquo;Wir sind stolz, dass wir dieses Wachstum gemeinsam mit unserem Team deutlich fr&uuml;her als geplant erreichen werden. In den letzten drei Jahren haben wir die Grundlage f&uuml;r den erfolgreichen Ausbau der Gesch&auml;ftsreisesparte gelegt&ldquo;, so Sch&ouml;mig und Neumann.","Geschäftsführer der ADAC Reisevertrieb GmbH, Andreas Neumann (links) und Aquilin Schömig beim Besuch der Scheich-Zayid-Moschee in Abu Dhabi im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung. Foto: ADAC Reisevertrieb","19010-adac-uebernimmt-mehrheit-am-geschaeftsreisespezialisten-alr",{"title":133,"img":220,"caption":133,"description":133},[],[],[327,330,331],{"title":328,"slug":329},"Geschäftsreisen","geschaeftsreisen",{"title":195,"slug":196},{"title":201,"slug":202},{"id":333,"releaseDate":334,"updatedAt":335,"createdAt":336,"categoryId":175,"priority":144,"title":337,"subtitle":338,"topline":339,"excerpt":340,"content":341,"code":342,"slug":343,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":344,"pilotImage":346,"galleryImages":347,"tags":348},18821,1763128620,1763130506,1763128703,"Wie der ADAC den Wandel im Reisevertrieb gestalten will","ADAC Keynote","ADAC-Jahrestagung in Abu Dhabi","​Bei der ADAC-Jahrestagung in Abu Dhabi machten Führung und Politik gleichermaßen klar, wohin sich der Reisevertrieb entwickelt: mehr Tempo, mehr Klarheit – und ein ADAC, der national wie europäisch spürbar an Einfluss gewinnt.","Gleich zu Beginn der Tagung ergriff Karlheinz Jungbeck, ADAC-Tourismuspr&auml;sident, das Wort und kn&uuml;pfte an seine Prognosen des vergangenen Jahres an. Schon damals sei seine Einsch&auml;tzung nicht f&uuml;r jeden leicht gewesen, erinnerte er sich, heute aber sei klar: &bdquo;Die Situation war tats&auml;chlich so, wie ich sie beschrieben habe.&ldquo; Eine deutliche Besserung erwartet Jungbeck auch 2025 nicht. &bdquo;Die wirtschaftliche Situation wird in diesem Jahr nicht viel besser werden&ldquo;, sagte er &ndash; und betonte, wie wichtig schonungslose Klarheit sei: &bdquo;Wenn man der Wahrheit ins Gesicht schaut, kann man darauf reagieren.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nNeben der &ouml;konomischen Lage hob Jungbeck vor allem die politische Rolle des ADAC hervor &ndash; als Interessenvertreter, der daf&uuml;r k&auml;mpft, &bdquo;dass unsere Mitglieder reisen k&ouml;nnen und gesch&uuml;tzt sind&ldquo;, und als Stimme, die in Berlin und Br&uuml;ssel zunehmend Gewicht entwickelt.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie j&uuml;ngste \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Ftrvlcounter.de\u002Ftop-news\u002F18811-regierung-beschliesst-senkung-der-ticketsteuer-ab-juli-2026\">Einigung zur Senkung der Flugverkehrssteuer\u003C\u002Fa> sei ein Beispiel f&uuml;r diesen wachsenden Einfluss: &bdquo;Das war eine der gro&szlig;en Forderungen des ADACs.&ldquo; Besonders stolz zeigte sich Jungbeck &uuml;ber das erste parlamentarische Fr&uuml;hst&uuml;ck des ADAC im Europ&auml;ischen Parlament &ndash; ein sichtbares Zeichen europ&auml;ischer Anerkennung: &bdquo;Das ist die Schlagkraft, die der ADAC hat.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nIm Anschluss nahm Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Aquilin Sch&ouml;mig den Faden auf &ndash; und machte in seiner Keynote unmissverst&auml;ndlich klar, wohin die Reise geht. &bdquo;Schnelligkeit ist heute unser entscheidender Wettbewerbsvorteil&ldquo;, sagte er und beschrieb ein neues Selbstverst&auml;ndnis des ADAC Reisevertriebs: gro&szlig;, professionell &ndash; und gleichzeitig so agil wie ein Rennwagen, dessen Bild w&auml;hrend seiner Rede eingeblendet wurde. &bdquo;Gro&szlig; und schnell &ndash; das ist kein Widerspruch mehr, sondern die Voraussetzung, um erfolgreich zu bleiben.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Ein Markt im demografischen Umbruch\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEindrucksvoll und zugleich beunruhigend zeichnete Aquilin Sch&ouml;mig das Bild eines demografischen Wandels, der die Branche tiefgreifender trifft als jede Insolvenz. &bdquo;Vor Corona hatten wir 11.000 Reiseb&uuml;ros in Deutschland. Heute sind es eher 7.000 bis 7.500. Das ist kein Insolvenzeffekt &ndash; das ist Demografie&ldquo;, sagte er.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Struktur vieler inhabergef&uuml;hrter Reiseb&uuml;ros, die in den 1990er-Jahren gegr&uuml;ndet wurden, f&uuml;hrt jetzt zu einer gro&szlig;en L&uuml;cke: Eine Unternehmergeneration, die heute 60, 65 oder 70 Jahre alt ist, findet kaum Nachfolger. Die Kinder wollen &bdquo;etwas anderes machen&ldquo;, der Verkaufswert ist h&auml;ufig gering, und die Bereitschaft, ein Reiseb&uuml;ro mit komplexen Regulatorien und steigenden technologischen Anforderungen zu &uuml;bernehmen, sinkt.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nSch&ouml;mig beschrieb das n&uuml;chtern: &bdquo;Viele B&uuml;ros schlie&szlig;en nicht, weil sie m&uuml;ssen &ndash; sondern weil niemand da ist, der weiterf&uuml;hren will.&ldquo; Damit gehe der Branche nicht nur Kapazit&auml;t verloren, sondern auch Erfahrung, pers&ouml;nlicher Service und lokales Vertrauen, alles Werte, die das Franchise-System stark machen k&ouml;nnten.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nParallel steigt der regulatorische Druck. Besonders im Fokus steht die EU-Pauschalreiserichtlinie. &bdquo;Wir reden &uuml;ber 22,6 Millionen ADAC-Mitglieder. Das ist ein Querschnitt dieses Landes &ndash; und sie alle sind betroffen&ldquo;, warnte Sch&ouml;mig. Preissteigerungen, Inflation und Luftverkehrssteuer versch&auml;rfen die Lage zus&auml;tzlich.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Kreuzfahrt als Wachstumsmotor\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEinen deutlichen Schwerpunkt legte Sch&ouml;mig auf die Entwicklung der Kreuzfahrt, die er als &bdquo;einen der st&auml;rksten Treiber der letzten Jahre&ldquo; bezeichnete. Die Zahlen seien beeindruckend: Rund 3,8 Millionen deutsche Kreuzfahrtg&auml;ste im Jahr 2024, 15 bis 18 Prozent Wachstum im laufenden Jahr, Tendenz Richtung 4,5 Millionen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Dass Kreuzfahrten heute oft g&uuml;nstiger sind als Pauschalreisen nach Spanien oder Griechenland &ndash; vor allem f&uuml;r Familien &ndash; h&auml;tte niemand erwartet&ldquo;, betonte er. Der ADAC profitiere dabei &uuml;berdurchschnittlich, zumal die Mitglieder gerne kleinere Schiffe und besondere Reiseformen w&auml;hlten.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Gesch&auml;ftsreisen: Ein Drittel des Umsatzes &ndash; und stark wachsend\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nW&auml;hrend Sch&ouml;mig den touristischen Teil skizzierte, richtete Andreas Neumann den Blick auf die Gesch&auml;ftsreisen, die f&uuml;r den ADAC Reisevertrieb inzwischen ein strategisches Schwergewicht darstellen. Der Markt sei technologisch anspruchsvoll, dynamisch und wachsend.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Wir haben in drei Jahren ein Portfolio aufgebaut, das uns im Gesch&auml;ftsreisebereich voll wettbewerbsf&auml;hig macht &ndash; von Buchungstools &uuml;ber Apps bis zu hochgradiger Automatisierung.&ldquo; Besonders wichtig sei dabei der deutsche Mittelstand. &bdquo;Deutschland ist ein Mittelstandsland &ndash; und der Mittelstand reist. Dort m&uuml;ssen wir stark sein.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Technologie und KI als strategische Treiber\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEin Schwerpunkt der Jahrestagung war die Rolle der k&uuml;nstlichen Intelligenz. Der ADAC verfolgt dabei einen klaren, strukturierten Ansatz. Neumann stellte den KI-F&uuml;hrerschein f&uuml;r Mitarbeiter vor, die Nutzung von ChatGPT Business und Microsoft Copilot sowie die Integration von KI in Content-Optimierung und Buchungsprozesse.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;KI ist kein Selbstzweck. Sie muss Wertsch&ouml;pfung bringen &ndash; f&uuml;r unsere B&uuml;ros und unsere Kunden&ldquo;, sagte Neumann. Besonders konkret wurde er beim Ausblick auf 2026: Dann soll eine sprachgesteuerte Flugbuchungsfunktion marktreif sein. &bdquo;Sie sprechen ins Handy: 25. November, zwei Personen, M&uuml;nchen nach New York, Business Class&lsquo; &ndash; und das Reiseb&uuml;ro liefert automatisch ein Angebot zur&uuml;ck.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Operative Exzellenz als Pflicht, nicht als Option\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nNeben Technologie r&uuml;ckte Sch&ouml;mig die betriebliche Performance der Franchise-Partner in den Mittelpunkt. Abschlussorientierung, professionelle Beratung, Servicepauschalen, Zusatzverk&auml;ufe und Nachwuchsprogramme bleiben die tragenden S&auml;ulen des Systems. &bdquo;Wir m&uuml;ssen besser sein als der Markt, professioneller, schneller, serviceorientierter&ldquo;, sagte er.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nBesonders stolz zeigte sich die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung auf die Nachwuchsf&ouml;rderung: Jeder Auszubildende absolviert k&uuml;nftig verpflichtende Module zur Kreuzfahrt, zu Versicherungen und Mietwagen. &bdquo;Wir bilden Fachkr&auml;fte aus, weil der Markt sie braucht &ndash; und weil wir sie brauchen&ldquo;, so Sch&ouml;mig.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Die neue ADAC-Produktwelt: Roadtrips, Camper, Bahn, kleine Schiffe\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEin zentrales Thema der Jahrestagung waren die neuen Produktwelten, die sich noch st&auml;rker an den Bed&uuml;rfnissen der ADAC-Mitglieder orientieren. Roadtrips, Camperprogramme, Bahnreisen &ndash; allen voran durch die Schweiz &ndash; und Spezialangebote auf kleinen, charaktervollen Schiffen bilden das Herz des neuen Katalogjahres. &bdquo;Wer Roadtrip sagt, sagt ADAC &ndash; das ist in den K&ouml;pfen unserer Mitglieder verankert&ldquo;, erkl&auml;rte Sch&ouml;mig.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&Uuml;berraschend ist dabei die Renaissance des Gedruckten: Papiermailings und Magazine wie Motorwelt und Urlaub erzielen nachweislich hohe Conversion Rates. &bdquo;Print wirkt, st&auml;rker, als es viele glauben wollen&ldquo;, so Sch&ouml;mig.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Fazit: Der ADAC Reisevertrieb macht Tempo &ndash; und geht entschlossen nach vorn\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Jahrestagung in Abu Dhabi hat klar gezeigt, wohin der ADAC Reisevertrieb steuert: hin zu mehr Tempo, mehr Professionalisierung, mehr Technologie und einer konsequenten Nutzung der Markenst&auml;rke.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nSch&ouml;mig brachte es am Ende auf den Punkt: &bdquo;K&uuml;nstliche Intelligenz wird bleiben &ndash; so unumkehrbar wie einst das Internet. Die Aufgabe f&uuml;r uns ist nicht, sie aufzuhalten, sondern herauszufinden, wie wir sie am kl&uuml;gsten und sinnvollsten f&uuml;r unsere Arbeit nutzen.&ldquo;","ADAC-Tourismuspräsident Karlheinz Jungbeck mit den Geschäftsführern des ADAC Reisevertriebs, Aquilin Schömig (rechts) und Andreas Neumann (links). Foto: TRVL COUNTER","18821-wie-der-adac-den-wandel-im-reisevertrieb-gestalten-will",{"title":133,"img":345,"caption":133,"description":133},"444209fd958f56346076da47d24fe94429da9be8.jpg",[],[],[349,350,353,354,355,358,359],{"title":189,"slug":190},{"title":351,"slug":352},"Abu Dhabi","abu-dhabi",{"title":263,"slug":264},{"title":195,"slug":196},{"title":356,"slug":357},"KI","ki",{"title":201,"slug":202},{"title":360,"slug":361},"ADAC Jahrestagung 2025","adac-jahrestagung-2025",{"id":363,"releaseDate":364,"updatedAt":365,"createdAt":366,"categoryId":175,"priority":144,"title":367,"subtitle":368,"topline":339,"excerpt":369,"content":370,"code":371,"slug":372,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":373,"pilotImage":375,"galleryImages":376,"tags":377},18822,1763128320,1763301686,1763129386,"„KI bleibt – und sie verändert alles“","ADAC Ditgen","Der KI-Experte Jan Ditgen hat auf der ADAC Jahrestagung eindrucksvoll gezeigt, wie radikal Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt, den Reisevertrieb und die Beratung verändern wird – und warum die Branche jetzt handeln muss.","\u003Cp>Es ist Vormittag im Danat Resort Abu Dhabi, unmittelbar nach der Keynote von Aquilin Sch&ouml;mig und Andreas Neumann. Die beiden Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer haben den \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Ftrvlcounter.de\u002Ftop-news\u002F18821-mit-tempo-und-klarheit-wie-der-adac-den-wandel-im-reisevertrieb-gestalten-will\">strategischen Kurs des ADAC Reisevertriebs\u003C\u002Fa> umrissen, der Saal ist voller Energie &ndash; und niemand ahnt, was als N&auml;chstes kommt.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nAls Jan Ditgen die B&uuml;hne betritt, wird es rasch still. Seine einleitenden Worte sind pointiert, der Saal konzentriert sich. Und dann hebt er sein Smartphone. Eine k&uuml;nstliche Stimme antwortet in perfektem Deutsch, schl&auml;gt Ausfl&uuml;ge nach Al Ain vor, beschreibt die Oase, reagiert wie ein menschlicher Gespr&auml;chspartner. Ein Staunen geht durch die Reihen. Dieser Moment markiert den ersten Bruch mit alten Gewohnheiten: KI spricht, KI denkt, KI klingt &ndash; und sie wirkt. &bdquo;KI bleibt &ndash; und sie ver&auml;ndert alles&ldquo;, sagt Ditgen. Nach dieser Demonstration nimmt es ihm jeder ab.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer im KI-Remix &ndash; ein Moment, den keiner vergisst\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nWirklich legend&auml;r wird es aber wenig sp&auml;ter. Ditgen k&uuml;ndigt an, &bdquo;etwas Spezielles f&uuml;r die ADAC-Familie&ldquo; vorbereitet zu haben. Ein Raunen geht durch die Reihen &ndash; und pl&ouml;tzlich erscheinen auf der Leinwand Aquilin Sch&ouml;mig und Andreas Neumann, allerdings nicht so, wie man sie kennt.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nIm ersten Video stehen beide als selbstbewusste Rapper auf einer virtuellen B&uuml;hne, weiten Hosen und Bomberjacken und beeindruckender L&auml;ssigkeit. Ihre Stimmen &ndash; komplett KI-generiert &ndash; passen exakt zum Beat. Der Saal lacht, Smartphones gehen hoch.\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cp>&nbsp;\u003C\u002Fp>\r\n\r\n\u003Cdiv style=\"text-align: center;\">\u003Cimg alt=\"\" src=\"https:\u002F\u002Fcms.trvlcounter.de\u002Fmedia\u002FADAC%20Sch%C3%B6mig%20Neumann.jpg\" style=\"width: 555px; height: 416px;\" \u002F>\u003C\u002Fdiv>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nIm n&auml;chsten Clip verwandelt die KI das Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer-Duo in ein volkst&uuml;mliches Schlagerpaar. Tracht, H&uuml;te, Akkordeon, harmlose Tanzbewegungen &ndash; alles digital, alles k&uuml;nstlich, alles verbl&uuml;ffend &uuml;berzeugend. Der Saal lacht noch lauter.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDoch die Szene, die anschlie&szlig;end eingeblendet wird, sorgt f&uuml;r jenen Moment, &uuml;ber den beim Mittagessen wirklich jeder spricht: Aquilin Sch&ouml;mig &ndash; KI-generiert, freier Oberk&ouml;rper, ein monumentales Fl&uuml;geltattoo &uuml;ber der Brust, kunstvoll ausgebreitet, in der Mitte der Schriftzug &bdquo;ADAC Reisen&ldquo;. Das Tattoo wirkt so realistisch, dass man f&uuml;r einen Sekundenbruchteil glaubt, es k&ouml;nnte tats&auml;chlich existieren. Der Saal bricht in schallendes Gel&auml;chter aus.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDitgen l&auml;sst die Szene wirken &ndash; und sagt dann ruhig: &bdquo;Das ist in wenigen Minuten entstanden. Nur aus Text. Und jeden Monat wird es besser.&ldquo; Lachen, Staunen, Fassungslosigkeit &ndash; diese Mischung macht den Moment unvergesslich.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>KI ist l&auml;ngst Realit&auml;t &ndash; und sie wartet nicht\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nNach dieser heiteren, aber eindrucksvollen Sequenz wird Ditgen wieder ernst. &bdquo;Dieses Thema KI &ndash; es wird nicht mehr weggehen.&ldquo; KI schreibe Texte, entwickle Marketingideen, pr&uuml;fe Inhalte, fasse komplexe Dokumente zusammen und erledige Routineaufgaben in einer Geschwindigkeit, die kein Mensch erreichen kann.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nEr zeigt, wie KI innerhalb von Sekunden professionelle Reisebeschreibungen, Kampagnentexte und Analysen erstellt. Der technologische Sprung der vergangenen Monate sei enorm &ndash; und werde Beratung, Vertrieb und Marketing tiefgreifend ver&auml;ndern.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Vom bel&auml;chelten &bdquo;Papagei&ldquo; zum pr&auml;zisen Probleml&ouml;ser\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDitgen widerspricht der verbreiteten These vom &bdquo;stochastischen Papagei&ldquo;. KI habe l&auml;ngst Pr&uuml;fungen bestanden, die Fachleute fordern. &bdquo;Beim IQ-Test war ChatGPT schlauer als 99,9 Prozent der menschlichen Teilnehmer&ldquo;, sagt er. Dazu kommen neue Recherchef&auml;higkeiten: KI durchsucht Quellen, bewertet Informationen und liefert belastbare Zusammenfassungen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nF&uuml;r Reisevertriebe ist das kein Gimmick &ndash; es ist ein Effizienzgewinn.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Kreativit&auml;t, die begeistert &ndash; und erschreckt\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Videos und Tattoos haben gezeigt, wie kreativ KI inzwischen ist. Doch Ditgen betont auch: Dieselben Technologien k&ouml;nnen Deepfakes produzieren, die politische Ereignisse simulieren oder Ger&uuml;chte als Realit&auml;t erscheinen lassen. &bdquo;Man kann heute Explosionen an Flugh&auml;fen erzeugen, die nie stattgefunden haben &ndash; und sie wirken echt&ldquo;, sagt er. Medienkompetenz wird zur Pflichtkompetenz.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>KI sieht, h&ouml;rt &ndash; und arbeitet\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nIm n&auml;chsten Schritt zeigt Ditgen KI-Agenten, die Webseiten bedienen, Texte schreiben, Kalender verwalten und Recherchen selbstst&auml;ndig durchf&uuml;hren. Das ist keine Zukunftsvision &ndash; es existiert bereits und wird rasant besser. KI erkennt Bildschirme, bewegt Mauszeiger und klickt Buttons. Arbeit, wie wir sie kennen, wird sich grundlegend &auml;ndern.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;F&uuml;nf Millionen Jobs in Deutschland unterliegen einem Automatisierungsrisiko &ndash; zum ersten Mal wird Denken rationalisiert.&ldquo; Das ist Ditgens n&uuml;chterne Analyse. Betroffen seien vor allem T&auml;tigkeiten, die auf Text, Routinen oder Analyse beruhen. Gleichzeitig entlaste KI Teams, die unter Fachkr&auml;ftemangel leiden. Es gehe nicht um Ersetzen, sondern um Neustrukturieren.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Was bleibt menschlich\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nTrotz aller Fortschritte sagt Ditgen klar: Empathie, F&uuml;hrung, Intuition, soziale Kompetenz &ndash; das kann keine KI leisten. Der Schl&uuml;ssel liegt darin, Menschlichkeit und Technologie intelligent zu verbinden. &bdquo;Menschen verlieren ihren Job nicht an KI &ndash; sondern an Menschen, die KI bedienen k&ouml;nnen.&ldquo;\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Chancen erkennen, Risiken kennen\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDitgens Fazit ist deutlich: Wer KI ignoriert, verliert. Wer sie klug nutzt, gewinnt Zeit, Qualit&auml;t und neue M&ouml;glichkeiten. Die Reisebranche steht an einem Wendepunkt &ndash; und dieser Vortrag hat gezeigt, wie viel in Bewegung ist. Der lang anhaltende Applaus zeigt: Die Botschaft ist angekommen.\u003Cbr \u002F>\r\n&nbsp;\r\n\u003Chr \u002F>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Info zur Person: Jan Ditgen\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nJan Ditgen ist KI-Experte, Business-Kabarettist und einer der gefragtesten Speaker zu Digitalisierung und k&uuml;nstlicher Intelligenz im deutschsprachigen Raum. Mit seinem Hintergrund in Medien, Kommunikation und angewandter KI verbindet er fundiertes Technologieverst&auml;ndnis mit einem humorvollen, pointierten Blick auf die Arbeitswelt von morgen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nIn seinen Vortr&auml;gen zeigt Ditgen, wie KI heute denkt, spricht und kreiert &ndash; und welche Chancen und Risiken daraus f&uuml;r Unternehmen, Beratung und Vertrieb entstehen. Seine Live-Demonstrationen, in denen er KI-Dialoge, Videos oder Deepfake-Szenen in Echtzeit erzeugt, sind weit &uuml;ber die Touristik hinaus bekannt und sorgen regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r Staunen und Diskussionen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDitgen gilt als einer der Stimmen, die den Wandel greifbar machen: zug&auml;nglich, verst&auml;ndlich und mit einem unbestechlichen Gesp&uuml;r daf&uuml;r, wie sich Technologie und Mensch sinnvoll verbinden lassen.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nMehr Infos finden sich \u003Ca href=\"https:\u002F\u002Fwww.xn--ki-erklrer-w5a.de\u002F\" target=\"_blank\">auf Ditgens Website\u003C\u002Fa>.","KI-Experte und Business-Kabarettist Jan Ditgen. Foto: TRVL COUNTER","18822-„ki-bleibt-–-und-sie-veraendert-alles“",{"title":133,"img":374,"caption":133,"description":133},"fc312b55565e9dc0f22b5ecbd8d4bed740acbabb.jpg",[],[],[378,379,380,381,382,383],{"title":351,"slug":352},{"title":263,"slug":264},{"title":195,"slug":196},{"title":356,"slug":357},{"title":201,"slug":202},{"title":360,"slug":361},{"id":385,"releaseDate":386,"updatedAt":387,"createdAt":388,"categoryId":211,"priority":144,"title":389,"subtitle":195,"topline":390,"excerpt":391,"content":392,"code":393,"slug":394,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":395,"pilotImage":397,"galleryImages":398,"tags":399},18450,1759926360,1759927969,1759926417,"ADAC Reisevertrieb übernimmt Reisezentrum Jena","Inhaberin bleibt an Bord","Der ADAC Reisevertrieb integriert zum Jahresbeginn 2026 das bisher inhabergeführte Reisezentrum Jena. Die Agentur bietet touristische Beratung und Firmenreisedienstleistungen an – fortan unter dem ADAC-Dach. Die Geschäftsführungen beider Seiten sehen darin eine strategische Stärkung des Standorts.","Das Netz von ADAC Reisevertrieb w&auml;chst zum 1. Januar 2026 um das Reisezentrum Jena von Inhaberin Kristina M&uuml;ller. Das Unternehmen wird k&uuml;nftig als Niederlassung der ADAC Reisevertrieb GmbH gef&uuml;hrt und erg&auml;nzt den bundesweiten Verband von inzwischen rund 240 ADAC-Reiseb&uuml;ros.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nDie Jenaer Agentur ist seit vielen Jahren in der Innenstadt ans&auml;ssig und bietet neben der Organisation von Gesch&auml;ftsreisen auch umfassende Reiseberatung f&uuml;r Privatkundinnen und -kunden an. Mit der &Uuml;bernahme gehen sowohl die Firmendienstsparte als auch der touristische Bereich an den ADAC &uuml;ber.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>ADAC baut Gesch&auml;ftsreisen-Sparte aus\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n&bdquo;Wir freuen uns, unsere Gesch&auml;ftsreisesparte ADAC Travel Management Services (TMS) in Th&uuml;ringen weiter auszubauen&ldquo;, sagen Andreas Neumann und Aquilin Sch&ouml;mig, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der ADAC Reisevertrieb GmbH. Die &Uuml;bernahme st&auml;rke die regionale Pr&auml;senz bei mittelst&auml;ndischen Unternehmen und &ouml;ffentlichen Einrichtungen im Bundesland.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cstrong>Kontinuit&auml;t am Standort gesichert\u003C\u002Fstrong>\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nKristina M&uuml;ller bleibt weiterhin im Unternehmen t&auml;tig und leitet die Niederlassung vor Ort. &bdquo;Ich bin froh, mein Unternehmen in erfahrene H&auml;nde zu &uuml;bergeben&ldquo;, so M&uuml;ller. Die Verbindung mit der Marke ADAC biete aus ihrer Sicht eine stabile Perspektive &ndash; sowohl f&uuml;r das Unternehmen als auch f&uuml;r die Besch&auml;ftigten.","Foto: ADAC Reisevertrieb, SSKH Pictures\u002FShutterstock","18450-adac-reisevertrieb-uebernimmt-reisezentrum-jena",{"title":133,"img":396,"caption":133,"description":133},"08f70c2a397aa3ae09068540c4b7339c64a6671c.jpg",[],[],[400],{"title":201,"slug":202},{"id":402,"releaseDate":403,"updatedAt":404,"createdAt":405,"categoryId":211,"priority":144,"title":406,"subtitle":195,"topline":407,"excerpt":408,"content":409,"code":410,"slug":411,"metaTitle":133,"metaDescription":133,"metaKeywords":133,"authorname":133,"authorImage":133,"teaserImage":412,"pilotImage":414,"galleryImages":415,"tags":416},18171,1757499120,1757499793,1757499157,"ADAC Reisevertrieb optimiert Flugbuchungen","NDC-Inhalte","Der ADAC Reisevertrieb baut die Direktanbindung an Airline-Systeme weiter aus. Über die Plattform Amadeus NDC-X stehen Franchisepartnern und Firmenkunden nun mehr Inhalte und Zusatzleistungen zur Verfügung – integriert in Midoco und ergänzt um klassischen GDS-Content.","Der ADAC Reisevertrieb hat seine Flugbuchungssysteme weiterentwickelt und erleichtert damit Reiseb&uuml;ros und Firmenkunden den Zugriff auf aktuelle Flugangebote und Zusatzleistungen. Grundlage ist die erweiterte Anbindung an NDC-Schnittstellen, mit denen sich Inhalte direkt von Fluggesellschaften beziehen lassen.&nbsp;Unterst&uuml;tzt wird dies durch die fachliche Expertise der Gesch&auml;ftsreiseb&uuml;ros von ADAC Travel Management Services (TMS).\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nBereits vor zwei Jahren wurde mit dem Buchungstool ARIS Sky ein erster Schritt zu Direktanbindungen umgesetzt. Inzwischen greifen Franchisepartner und Gesch&auml;ftskunden auch auf Inhalte &uuml;ber globale Distributionssysteme (GDS) zu. Die Integration in Kundenprofile und das Backoffice-System Midoco wurde ebenfalls verbessert.\u003Cbr \u002F>\r\n\u003Cbr \u002F>\r\nZur B&uuml;ndelung der NDC-Inhalte nutzt der ADAC Reisevertrieb die Plattform Amadeus NDC-X. In Kombination mit den neuen Schnittstellen sollen Buchungsprozesse effizienter, Daten konsistenter und Abl&auml;ufe im Gesch&auml;ftsreisebereich schlanker werden. &bdquo;Die Kombination aus direkten Airline-Schnittstellen und erweitertem GDS-Content&nbsp;erm&ouml;glicht es unseren Partnern, Gesch&auml;ftsreisen schnell, pr&auml;zise und transparent abzuwickeln, mit dem besten Preis-Leistungs-Angebot f&uuml;r unsere ADAC-Gesch&auml;ftsreisekunden&ldquo;, erkl&auml;rt \u003Cspan style=\"caret-color: rgba(0, 0, 0, 0);\">Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer&nbsp;\u003C\u002Fspan>Andreas Neumann.","Mit der verbesserten Integration von NDC-Inhalten und GDS-Content schafft der ADAC Reisevertrieb mehr Transparenz bei Flugbuchungen. 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