Insolvenzschutz

Bund will Veranstalter vor Urlauber-Pleiten schützen

Die Zahl der Privatinsolvenzen steigt seit Jahren. Die Regierung plant deshalb eine obligatorische Insolvenzversicherung für Urlauber.

Bund will Veranstalter vor Urlauber-Pleiten schützen
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Die Zahl der Privatinsolvenzen steigt seit Jahren. Immer häufiger müssen Urlauber ihre Reise stornieren, weil sie in die Pleite rutschen. Sollte demnächst die Anzahlung bei Urlaubsreisen abgeschafft werden, stehen die Veranstalter in solchen Fällen im Regen. Um die Branche zu schützen, plant die Bundesregierung eine obligatorische Insolvenzversicherung für Urlauber. Finanziert werden soll sie durch den "Urlauberinsolvenzenabsicherungsfonds", in den jeder Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr einzahlen soll. Die Höhe des Betrags richtet sich nach dem durchschnittlichen Reisepreis der bisher durchgeführten Reisen. „Wir sind überzeugt, dass dies ein wichtiger Schritt in Richtung Marktgerechtigkeit ist“, sagt der zuständige Staatssekretär, Dr. Alfred E. Neumann. Allerdings regt sich bereits Widerstand gegen das Vorhaben. Ein Aktionsbündnis mit dem Namen „Die Querbucher“ hat nach Ostern eine große Demonstration in Berlin angekündigt.