Corona-Hilfe

DRV übt weiter Kritik an Überbrückungshilfe III

Der DRV ist noch nicht zufrieden mit den Nachbesserungen der Überbrückungshilfe III. Für zwei Punkte sieht er noch keine adäquaten Lösungen.

DRV übt weiter Kritik an Überbrückungshilfe III
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Der DRV ist noch nicht zufrieden mit den Nachbesserungen der Überbrückungshilfe III. Es sei sehr bedauerlich, dass bei dem Thema entgangene Provisionen keine bessere Lösung gefunden worden sei. Der Verband bemängelt, dass als Bezugsgröße das Jahr 2020 und die erste Hälfte 2021 angesetzt werden. Da in dieser Zeit kaum Buchungen generiert wurden und werden, sollte die Fördersystematik auf die Umsätze des Referenzzeitraums 2019 abgestellt werden. Auch das Problem der verbundenen Unternehmen ist laut DRV weiter ungelöst. Zwar profitierten die Unternehmen von der Anhebung der Förderhöhe auf 1,5 Millionen Euro pro Monat, aber es bleibe weiter bei der Regelung, dass verbundene Unternehmen nur einen gemeinsamen Förderantrag stellen können. Als kritisch betrachtet der Verband dabei, dass die Gesamtobergrenze von vier Millionen Euro pro Unternehmen bestehen bleibt. Dadurch kann der neue monatliche Höchstbetrag nicht einmal drei Monate genutzt werden. Hier müsse die Bundesregierung die in Brüssel aufgenommenen Gespräche mit Nachdruck führen, damit die EU-Kommission die Förderhöchstgrenzen erhöht.