Cusco

Unruhen in Peru breiten sich im Süden aus

Am Mittwoch ist es in der touristisch geprägten Stadt Cusco zu Zusammenstößen gekommen.

Unruhen in Peru breiten sich im Süden aus
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Die Proteste gegen die peruanische Regierung haben sich in den letzten Tagen im Süden ausgebreitet. Am Mittwoch ist es in der touristisch geprägten Stadt Cusco zu Zusammenstößen gekommen, nachdem Demonstranten versuchten, die Kontrolle über den Flughafen zu übernehmen. In der Nachbarregion Puno am Titicaca-See gilt noch bis einschließlich heute eine nächtliche Ausgangssperre. Das Auswärtige Amt rät nach wie vor dringend von Reisen in die Regionen Cusco, Arequipa, Puno und Apurímac ab. Der Zugverkehr von und nach Machu Picchu wurde bereits am 4. Januar aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres eingestellt. Dies gilt auch für die Zugstrecken Cusco - Titicacasee und Cusco - Juliaca - Arequipa. Die Überlandbusse haben ihre Fahrten in den Süden zum Großteil eingestellt. Auch der Flughafen in Juliaca ist derzeit nicht in Betrieb. Zum Reisehinweis.