Jamaika

Viele neue Hotels in der Entwicklung

Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie erlebt Jamaika gerade eine Hotel- und Resort-Entwicklungsexpansion.

Viele neue Hotels in der Entwicklung
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Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie erlebt Jamaika gerade die größte Hotel- und Resort-Entwicklungsexpansion in einem einzigen Jahr. Laut Tourismusminister Edmond Bartlett werden insgesamt zwei Milliarden Dollar investiert, um in den nächsten fünf bis zehn Jahren 8.500 Zimmer in Betrieb zu nehmen. Dadurch sollen rund 24.000 Teilzeit- und Vollzeitarbeitsplätze sowie mindestens 12.000 Arbeitsplätze für Bauarbeiter geschaffen werden.

Im Bau befinden sich derzeit das Princess Resort mit 2.000 Zimmern in Hanover, fast 2.000 Zimmer im Hard Rock Resort und knapp 1.000 Zimmer, die von der Sandals- und Beaches-Kette in St. Ann gebaut werden. Darüber hinaus wird die Hotelinfrastruktur durch das Viva Wyndham Resort mit 1.000 Zimmern nördlich von Negril, das Riu Hotel in Trelawny mit rund 700 Zimmern, das Secrets Resort in Richmond St. Ann mit ebenfalls 700 Zimmern und das Bahia Principe, das von der Grupo Piñero aus Spanien massiv ausgebaut wird, verstärkt.

Corona-Einschränkungen gelockert

Wie andere Destinationen hat auch Jamaika kürzlich die Corona-Einschränkungen gelockert, um Touristen die Einreise zu erleichtern. So müssen Besucher für die Einreise seit dem 16. April keinerlei Covid-19-Test mehr vorlegen. Auch das Tragen von Masken in geschlossenen öffentlichen Räumen ist auf der Insel nicht länger vorgeschrieben. Urlauber, die nach Jamaika einreisen möchten, müssen nur noch das C5-Formular der Einwanderungsbehörde ausfüllen, das online abgerufen werden kann sowie in Papierform auf dem Hinflug von der Flugzeug-Crew ausgeteilt wird. Personen, die positiv auf Covid-19 getestet werden, müssen sich allerdings weiterhin isolieren.