ITB-Präsenzmesse

Sachsen reagiert betroffen auf Absage

Als „sehr bittere Nachricht für Sachsens Tourismusbranche“ bezeichnet die Landesregierung die Absage der Präsenzveranstaltung der ITB.

Sachsen reagiert betroffen auf Absage
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Als eine „sehr bittere Nachricht für Sachsens Tourismusbranche“ bezeichnen die Sächsische Landesregierung und die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) die Absage der Präsenzveranstaltung der ITB. Nach der Absage der Präsenzveranstaltung in Berlin 2021 kann der Freistaat somit auch im kommenden Jahr seine Rolle als Partnerland der weltgrößten Reisemesse nicht wahrnehmen.

Die ITB Berlin 2022 sollte der Höhepunkt der zweijährigen Partnerschaft Sachsens mit der ITB werden. „Ich bin sehr betroffen und bedauere die Absage sehr. Diese Partnerschaft war für Sachsen ein weiterer wichtiger Baustein, vor allem für den internationalen Neustart des Tourismus", sagt Tourismusministerin Barbara Klepsch. Gleichzeitig zeigt sie Verständnis zur Absage der Präsenz-Messe. „Diese Entscheidung ist mit Blick auf die Ausbreitung des Coronavirus im Interesse der Sicherheit der Aussteller und Besucher nachvollziehbar. Der Schutz der Gesundheit geht vor.“

Angemeldet waren 30 touristische Aussteller, die zusammen mit der TMGS die Destination Sachsen den weltweiten Branchenvertretern und dem nationalem Publikum präsentieren wollten. Damit die Vorbereitungen nicht komplett ins Leere laufen, will die TMGS jetzt nach neuen Ideen suchen und ein Kommunikationskonzept erarbeiten. Es gehe jetzt darum, die auf den ITB-Auftritt ausgerichtete Informationsofferte über die gesamte Bandbreite der Kanäle zu kommunizieren und geplante Maßnahmen wie Exkursionen durch Sachsens Großstädte für internationale Reiseveranstalter und Medien sowie Kommunikationsprojekte dennoch zu realisieren.

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