Im Ausland telefonieren

EU verlängert Roaming-Verordnung

Die EU wird die aktuelle Roaming-Verordnung bis 2032 verlängern. Gleichzeitig treten einige Änderungen in Kraft.

EU verlängert Roaming-Verordnung
Foto: iStock
Gut Nachrichten für deutsche Urlauber in Europa. Die EU wird die aktuelle Roaming-Verordnung bis 2032 verlängern. Damit bleibt das System bestehen, bei dem von Reisenden für Anrufe oder Datenverkehr innerhalb der EU keine zusätzlichen Gebühren verlangt werden dürfen. „Schon seit 2017 gibt es keine Roaming-Aufschläge mehr. Und heute haben wir sichergestellt, dass uns diese Vorteile weitere zehn Jahre lang erhalten bleiben “, erklärt Margrethe Vestager, geschäftsführende Vizepräsidentin der EU-Kommission.

Gleichzeitig treten einige Änderungen in Kraft. Zum Beispiel können Reisende überraschend hohe Rechnungen erhalten, wenn sich ihr Handy etwa im Flugzeug oder auf dem Schiff in nicht-terrestrische Netze einbucht. Die neue Verordnung soll eine bessere Information und eine automatische Unterbrechung solcher Dienste gewährleisten, sobald eine Kostenschwelle von 50 Euro oder eine andere im Voraus festgelegte Obergrenze erreicht wird. Außerdem müssen Reisende, die aus dem Ausland Kundendienstnummern, Helpdesks oder Versicherungsgesellschaften anrufen, angemessen über anfallende zusätzlichen Gebühren informiert werden.